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  • Bericht Main-Echo

    Bericht Main-Echo

    Die Gesetzbücher lüften ein Geheimnis

    Szene aus »Casanovas Comeback«: Beate schaut skeptisch, ob das Pendeln von Adrian und Simone bei ihrem Mann Ralf wirklich etwas bewirkt. ⋌Foto: Heinz Linduschka

    Schauspiel: Volkstheatergruppe bringt 14 Aufführungen von »Casanovas Comeback« in Mönchberg auf die Bühne – Premiere am 15. März im Pfarrheim

    Von un­se­rem Mit­ar­bei­ter HEINZ LIN­DUSCH­KA

    Seit 1987 wis­sen die Freun­de le­ben­di­gen, tem­pe­ra­ment­vol­len Volks­thea­ters, dass sich Jahr für Jahr die Fahrt nach Mönch­berg noch mehr als sonst lohnt, so­bald die »Ge­setz­bücher« ih­re neue Thea­ter­sai­son star­ten.

    Heuer locken 14 Veranstaltungen zwischen dem 15. März und dem 24. Mai erst ins Pfarrheim, dann in die VfL-Halle, wenn neun Akteure in den drei Akten von Andreas Wenings Komödie »Casanovas Comeback« mit großem Schwung, erfrischendem Wortwitz und viel Herzblut auf der Bühne des Luftkurorts zelebrieren.

    Frauenheld und Abenteurer
    Der 1725 in Venedig geborene und 1796 auf Schloss Dux in Böhmen gestorbene Casanova hat rund drei Jahrhunderte kaum als Jurist, Schriftsteller und Bibliothekar, Dichter, Philosoph und Übersetzer, Chemiker, Alchemist und Mathematiker, Historiker und Diplomat im Gedächtnis der Nachwelt überlebt, eher als Frauenheld und Abenteurer.
    Das weiß auch Ralf Boring, eine Paraderolle für Gebhard Motzel, der mehr Begeisterung für das Bierdeckelsammeln und seine Guppyzucht aufbringt als für seinen Job als Versicherungsvertreter, und auch mehr als für seine Frau Beate im eher tristen Ehealltag. Alexandra Seufert spielt sie gewohnt elanvoll und mit trockenem Humor und denkt schon mal darüber nach, ob sie mit einem anderen Mann nicht ein besseres Leben hätte. Corina Öhrlein ist als Yogalehrerin und Autorin Simone Wohlgemut deutlich besser dran, schließlich steht ihr Partner Adrian von Kleist (Udo Seufert) als Psychologe und Hypnotiseur voll hinter ihr und ist mit seiner Abenteuerlust ein attraktives Gegenmodell zu Ralf.
    Anita Keller legt die Figur der Nachbarin Cecilie Rübenmüller sehr überzeugend als wilde Mischung aus Esoterikerin und Besserwisserin an. Bei der zweiten Nachbarin, Hedwig Ziegenhagel, arbeitet Nicole Gramling in den drei Akten einen verblüffenden Wesenswechsel heraus – fast so radikal wie der Ralfs in Casanova, in den ihn Adrian ihn durch Pendeln verwandelt. Marco Motzel bleibt als Beates Neffe Udo seinem Charakter treu, aber gerade das sorgt für manchen Lacher. Was Ludmilla Steigerwald (Renate Miltenberger), Ralfs Chefin bei der Versicherung, und Mareike Abb als Ralfs Arbeitskollegin Sabrina Süßrahm von seinen beruflichen Qualitäten halten, beweist, eine neue Existenz als Casanova könnte eine gute Idee sein – auf den ersten Blick.

    HEINZ LINDUSCHKA


    Esoterisches Experiment
    Wie dieses esoterische Experiment ausgeht, wird natürlich nicht verraten, der Autor Wening garantiert jedenfalls witzige Einfälle und wilde Verwicklungen. Und die »Gesetzbücher« garantieren – wie seit 38 Jahren – auch heuer wieder beste Unterhaltung und gut zwei Stunden intensives Training für die Lachmuskeln. Anita Keller hat den ohnehin guten Text des Autors wieder punktgenau auf die Mönchberger Truppe zurechtgeschneidert, Reinhold Keller spielt erneut sein Engagement und sein Geschick als Regisseur aus, wenn er in den Proben auf die beste Betonung, auf Gestik und Mimik der Akteure großen Wert legt und die neun Vollblutmimen zur Höchstleistungen führt. Und schon bei den Proben wird deutlich, dass der »Ruhestand« der langjährigen Souffleuse Ludwina Weiß den weiteren Erfolg der »Gesetzbücher« nicht trüben wird. Mit Michaela Goihl haben sie eine ideale Nachfolgerin gefunden. Sechs Wochen vor der Premiere staunt man, wie gut der Text bei allen schon sitzt.
    Dass alle wichtigen Aufgaben beim Bühnenbau, bei Licht und Ton, bei Maske und Frisur und auch beim Ausschank wieder in bewährten Händen liegen, lässt keine Zweifel: Die 14 Aufführungen, neun im Pfarrheim, fünf in der VfL-Halle, werden wieder restlos ausverkauft sein und Mönchberg auch nach der Faschingszeit zu einer Hochburg der guten Laune machen.
    Zum Schluss ein Tipp: Nach langjährigen Erfahrungen sollte man sich am besten Karten im Vorverkauf sichern. Und natürlich werden auch wieder Rätsel gelöst, wie die Frage, was für Ralf ein »Gelbe-Sack-Ständer« ist und warum Ralfs Vater vor der Hochzeit Beate warnte: »Kind, erwarte nicht, dass der Junge ein rassiger Schäferhund wird, wenn sein Alter ein trotteliger Dackel ist!«

    Ter­mi­ne: Die Pre­mie­re steigt am Sams­tag, 15. März, um 20 Uhr im Pfar­r­heim. Dort fin­den da­nach noch acht Auf­füh­run­gen statt: Sonn­tag, 16. und 23. März, 6. und 13.April je­weils um 18 Uhr. An den Sams­ta­gen 22. März, 5. und 12. April, und am Frei­tag, 11. April, je­weils um 20 Uhr.
    Im Mai folgen fünf Aufführungen in der VfL-Turnhalle: Freitag 9., 16. und 23. Mai, Samstag 10. und 24. Mai jeweils um 20 Uhr.
    Kartenbestellung: ab Donnerstag, 6. Februar, im »Kreativity«, Hauptstraße 46a, in Mönchberg, Tel. 09374 2813
    Informationen: https://www.diegesetzbuecher.de (hlin).

  • Bühnenaufbau im Pfarrheim

    Bühnenaufbau im Pfarrheim

    Am letzten Samstag (14. Dez 2024) war es wieder so weit. Der Aufbau des Bühnenraums stand an.

    Alle Kulissenteile und Elemente wurden aus dem Speicherlager geholt und bereit gestellt. Doch wo sind die Schrauben für die Deckenleisten? Die Leisten müssen als Erstes verschraubt werden und ohne die Schrauben steht der ganze Aufbau. In der Dose, wo sie üblicher Weise gelagert werden, waren sie nicht. Wer hat sie das letzte Mal aufgeräumt? Reinhold war extra vor dem Termin gekommen und hatte sie schon überall verzweifelt gesucht.

    Als der Aufbautrupp pünktlich erschien wurde gemeinsam über eine Lösung nachgedacht. Wegfahren und neue Schrauben kaufen, längere Schrauben kürzen? (Erich holte schon mal die Flex). Gott sei Dank hatte Ronald ähnliche Schrauben noch bei sich und der Aufbau verzögerte sich nicht weiter.

    Aber kaum zu glauben. Als die ersten zwei Deckenleisten hingen, tauchten auch die Orginalschrauben wieder auf. Ja, das Haus verliert nichts. Unter vollem Einsatz konnte der weitere Aufbau fortgesetzt werden.

    Werner und Udo beim Montieren der neuen Fußbodenleisten, gesponsert von Fa. Ackermann.
    Genauigkeit ist alles.

    Jetzt können die Intensivproben beginnen.

    Regiee erklärt Szene und die Emotionen.

    Die geplanten Aufführungen im Pfarrheim und der VfL-Turnhalle sind von März bis Mai 2025. Einen Terminplan findet ihr hier.

  • Wer ist Casanova? Aufführung 2025

    Wer ist Casanova? Aufführung 2025

    Wer die laufenden Proben von den „Gesetzbüchern“ besucht, wundert sich über die gehobene Aussprache die zu einer früheren Zeitepoche eher passt als zu unserer heutigen modernen Zeit. Bei diesen hochtrabenden Worten sind Versprecher vorprogrammiert und bringen uns während den Proben zum Lachen. Diese werden aber vom „Reschie“ mit erhobenem Zeigefinger angemahnt und noch ausgetrieben.

    Die Inszenierung liegt wieder in den bewerten Händen von Reinhold Keller. Wenn sein „STOP“ ertönt dann ist die Wiederholung der Szene sicher. Mit neuen Bewegungsabläufen, Betonung und beispielhaftes Vorzeigen wird die Szene wiederholt bis sie passt. Erst mit „So wird es gut“ kann zur nächsten Szene übergegangen werden.
    Noch wird mit Textheft geprobt wobei schon einige ihre Einsätze auswendig können. Unterstützt werden sie von unserer neuen Souffleuse Michaela Goihl.

    Die geplanten Aufführungen im Pfarrheim und der VfL-Turnhalle sind wieder von März bis Mai. Einen Terminplan findet ihr hier.

  • Spendenübergabe und Bericht im News-Verlag

    Spendenübergabe und Bericht im News-Verlag

    Theatergruppe „Die Gesetzbücher“ spenden

    Mönchberg: 12.500 Euro konnten der Pfarrgemeinde und dem VfL zur Verfügung gestellt werden

    Dieses Jahr wurde das Stück „Ein Guru für Do-Ping“ als großer Erfolg bei den Zuschauern gefeiert. Bereits zur Premiere gab es Standing Ovation des vollbesetzten Pfarrsaals. Auch die Schauspieler und das ganze Team hatten immer wieder große Freude bei den 15 Aufführungen im Pfarrheim und in der VfL-Kultur und Sporthalle. Die Besucher aus nah und fern ( 80% der Zuschauer kommen aus den umliegenden Gemeinden) hatten einen vergnüglichen und unterhaltsamen Abend in Mönchberg. Daran hatte auch die Bewirtung in der VfL-Halle ihren großen Anteil.
    Jetzt war es Zeit, auch die Pfarrgemeinde und den VfL Mönchberg 1920 e.V. finanziell teilhaben zu lassen. Die Gelegenheit bot sich am Pfarrfest. Und so konnten die Kirchenverwaltung 9.000 Euro und der VfL 3.500 Euro als Spende entgegennehmen.

    Auf dem Bild hintere Reihe von links: Udo Seufert, Matthias Hörnig, Reinhold Keller, Marco Motzel
    vordere Reihe von links:  Gebhard Motzel, Monsignore Franz Leipold, Kirchenpfleger Werner Weis, Vorstand des VfL Martin Roob

  • Main-Echo / Spendenübergabe 2024

    Main-Echo / Spendenübergabe 2024

    Mönchberg. Seit die Mönchberger Gesetzbücher im Jahr 1987 mit ihren erfolgreichen Theaterstücken
    begonnen haben, können sich Pfarrgemeinde und Vereine Jahr für Jahr über großzügige Spenden aus dem
    Reinerlös der meist elf bis 15 Aufführungen freuen. Rund 300 000 Euro dürften seitdem das Leben im Ort
    „bereichert“ haben. Heuer kamen nach den zehn Aufführungen der Komödie „Ein Guru für Do-Ping“ im
    Pfarrheim und den fünf in der VfL-Halle wieder 12 500 Euro dazu.

    Der Regisseur der „Gesetzbücher“, Reinhold Keller übergab stilecht im „Guru“-Outfit der Vorstellung 9000
    Euro an die Pfarrgemeinde. Monsignore Franz Leipold (links) und Kirchenpfleger Werner Weis (rechts) nutzen das Geld, um die eindrucksvoll renovierte Wendelinuskapelle im Herbst als „Ort der offenen Begegnung“ der Öffentlichkeit präsentieren zu können. Martin Roob (Zweiter von rechts), Vorstand des VfL Mönchberg,
    freut sich über 3500 Euro, um die Halle auch weiterhin im vollem Umfang nutzen zu können.

    Text/Foto: hlin

  • Ein Leben vor der Bühne und immer mitten dabei

    Ein Leben vor der Bühne und immer mitten dabei

    Ludwina Weis hört nach fast vier Jahrzehnten bei der Theatergruppe „Gesetzbücher“ auf

    Das wird ein tie­fer Ein­schnitt für die Mönch­ber­ger Volks­thea­ter­trup­pe „Ge­setz­bücher“: Nach die­ser Thea­ter­sai­son wird Lud­wi­na Weis nicht mehr als Souf­f­leu­se im Holz­kas­ten vor der Büh­ne im Pfar­r­heim und in der VfL-Hal­le sit­zen. Nach fast 40 Jah­ren ist Schluss. Wie viel be­deu­tet Weis den „Ge­setz­büchern“?

    Das lässt ein Absatz auf der Homepage der Gruppe erahnen. »Wir würden die Aufführungen nicht ohne sie beginnen, denn sie gibt uns Sicherheit, allein schon, wenn sie vor unserer Bühne in ihrem ›Hasenkasten‹ auf ihrem Kinderstuhl sitzt, Öppelschnitz isst und uns fröhlich zuwinkt, wenn wir wirklich mal einen Hänger haben. Aber der Presse erzählt sie darüber nix«, ist da zu lesen.

    Ludwina Weis wurde 1936 in Mönchberg geboren und heiratete vor fast 60 Jahren ihren Otto – natürlich auch in Mönchberg. Bald können die beiden diamantene Hochzeit feiern und leben noch heute in Mönchberg – sie inzwischen 87, er 94 Jahre. Dann werden die drei Töchter und die Enkelkinder ganz sicher dabei sein. Die Eheleute sind gelernte Schneider.

    Keinen Hänger bemerkt

    Die auf der Homepage erwähnte »Presse« hat bei gut 20 Premieren mit Ludwina Weis als Souffleuse so gut wie nie einen Hänger bemerkt, was sicher an der guten Vorbereitung des Teams auf der Bühne lag und daran, dass die erfahrende Souffleuse sehr aufmerksam und zuverlässig, aber auch für das Publikum kaum hörbar »vorsagte«, wenn es wirklich mal nötig wurde.

    Dass sie sehr genau und energisch werden kann, wenn es auf der Bühne mal nicht ganz so läuft und die Akteure sich nicht an die Textvorlage halten, merkt man, wenn man eine der Proben besucht. Da legt sie schon großen Wert darauf, dass niemand Worte sagt, die nicht im Text stehen, und dass keine Sätze ausgelassen oder verdreht werden.

    Der langjährige Erfolgsregisseur der »Gesetzbücher«, Reinhold Keller, ist ihr dafür dankbar, denn auch er legt auf Genauigkeit, legt auf die Details bei Betonung, Gestik und Mimik großen Wert – sicher eines der Geheimnisse von fast 40 Jahren Erfolgsgeschichte des Mönchberger Theaterlebens mit seiner Strahlkraft am ganzen Untermain.

    Lange Jahre hielt sich Ludwina Weis mit Schwimmen fit – das hat sie seit kurzem aufgegeben. Das Radfahren und die Freude am Singen im Chor aber sind ihr wichtig wie eh und je und haben sie, wie auch das Theater, geistig und körperlich fitgehalten. Für das gemeinsame Singen hat sie in den knapp 40 Jahren sogar die Theaterprobe sausen lassen, wenn die auf den Montag, Tag der Chorprobe, fiel – aber die »Gesetzbücher« wussten das ja, und gingen nur im Notfall montags auf die Bühne.

    Seit der Gründung der Theatergruppe im Jahr 1987 hat Ludwina nie bei einer Aufführung gefehlt, bei 38 Premieren und weit mehr als 400 Theatervorstellungen hat sie also seitdem in ihrem »Hasenkasten« vor der Bühne gesessen und ihren Teil dazu beigetragen, dass schon traditionell die Theaterfreunde aus Nah und Fern seit 1987 nach den Aufführungen hochzufrieden und bestens gelaunt den Heimweg antreten. So ganz nebenbei kann man darauf hinweisen, dass in diesen fast 40 Jahren mit dem Erlös aus den Spielzeiten das kirchliche und das Vereinsleben in Mönchberg kräftig gefördert wurden – insgesamt mit einer Summe von weit über 250.000 Euro bis heute.

    Mancher mag sich fragen: Warum zieht es eine Souffleuse nicht auf die Bühne? Ludwina Weis war mit ihrer Rolle immer völlig zufrieden, weil sie weiß und auch immer bestätigt bekommt, wie wertvoll ihre Arbeit ist. Sie stand in den 1960-er Jahren ja auch schon mal auf der Bühne, noch in der »alten Anstalt«, der »Kinderbewahranstalt« in Mönchberg bei den damaligen Schwestern.

    Nachfolgerin gefunden

    Und was ist von der Aussage auf der Homepage zu halten: »Wir würden die Aufführung nicht ohne sie beginnen«? Muss man vielleicht sogar das Ende der Erfolgsgeschichte des Mönchberger Theaters befürchten? Keine Sorge, es wird weitergehen, denn auch die Nachfolgerin ist schon gefunden, und Ludwina Weis ist die erste, die sich darüber freut. Es wird Michaela Goihl sein, die selbst gut 250 Mal auf der Mönchberger Bühne stand, seit 1993 dabei ist und seit vielen Jahren hinter den Kulissen dafür sorgt, dass auf der Bühne alles stimmt, wenn sich der Vorhang hebt. Man darf also ziemlich sicher sein, dass die große Lücke, die Ludwina Weis hinterlässt, schnell und gut geschlossen wird. Und vermutlich wird Ludwina ja auch im kommenden Jahr vor Ort sein, wenn sich der Vorhang zur 39. Theatersaison im Pfarrheim hebt – dann im Zuschauerraum ohne ‚Hasenkasten‘ und auf einem ganz normalen Stuhl.

    Infos:https://www.diegesetzbuecher.de

    HEINZ LINDUSCHKA

    Im Überblick: Aufführungen von „Ein Guru für Do-Ping“
    Die erfolgreiche Komödie „Ein Guru für Do-Ping“ ist in der VfL-Halle in Mönchberg heuer noch fünfmal zu sehen, jeweils um 20 Uhr: am Freitag, 26., und Samstag, 27. April sowie am Freitag, 3., Samstag, 4., und am Samstag, 11. Mai. Karten im Vorverkauf bei „Kreativity“ in Mönchberg, Telefon 09374 2813. Eventuelle Restkarten gibt es an der Abendkasse. hlin

  • Premierenbericht, der es nicht in die Zeitung schaffte…

    Premierenbericht, der es nicht in die Zeitung schaffte…

    Premierenbericht, der es nicht in die Zeitung schaffte…
    von Dr. Heinz Linduschka

    Lebendiges, saftiges Volkstheater at its best


    Die Mönchberger Gesetzbücher garantieren an 15 Abenden Glanzlichter besten Vollbluttheaters
    Dass die Mönchberger Gesetzbücher seit 1987 sicher weit mehr als 50 000 Freunde saftigen Volkstheaters aus Nah und Fern begeistert und so ganz „nebenbei“ deutlich über eine Viertelmillion Euro für das kirchliche und gesellschaftliche Leben im Luftkurort gespendet haben, ist mehr als erwähnenswert, dass sie in diesem Jahr mit der Komödie „Ein Guru für Do-Ping“ aus der Feder des erfolgreichen Autors Andreas Wening ein Glanzlicht höchst unterhaltsamen Vollbluttheaters auf die Bühne bringen beweist, dass „volksnahes“ Theater witzig und intelligent sein und selbst anspruchsvollere Besucher zweieinhalb Stunden lang fesseln kann, ohne jemals zu langweilen.

    Zugegeben: Das diesjährige Stück wurde schon in einem Vorbericht mit allen Rollen und deren Darstellern vorgestellt und der Akteur, der heuer seine 400.Vorstellung an der Technik feiert, wurde gewürdigt. Wenn trotzdem hier noch ein kurzer Beitrag über die Premiere am Samstagabend steht, hat das vor allem einen Grund: theaterbegeisterte Leserinnen und Leser zum Versuch zu animieren, sich für eine der 13 Vorstellungen bis zum 11.Mai noch eine Karte zu besorgen – auch wenn das nicht einfach werden dürfte.

    Der Grund: Eine so lebendige, so bis in kleine Details ausgefeilte Inszenierung, die dabei erfrischend spontan wirkt und die Spielfreude der Akteure nahtlos ins Publikum überträgt, hat man von lupenreinen „Amateuren“ auf der Bühne ganz selten erlebt. Bei allen 13 Rollen stimmen Gestik und Mimik, sind Ausdruck und Tonfall überzeugend und motivieren die Zuschauer immer wieder zu Lachsalven und Szenenbeifall. Bei der Premiere am Samstag im Pfarrheim passte sich – auch nicht unbedingt selbstverständlich – das Publikum der Qualität der Aufführung auf der Bühne bruchlos an – vom Jubel bei der Begrüßung durch den asiatischen Mönch Y-Tong mit dem „Om“ aus mehr als 100 Kehlen bis zu den standing ovations beim euphorischen Schlussbeifall.

    Das Schöne bei den „Gesetzbüchern“: Anita Keller schafft es immer wieder, die Textvorlagen z.B. durch Rollen im Dialekt der Truppe auf den Leib zu schneidern. Heuer gelang das beim ohnehin gelungenen Komödientext besonders gut: durch eine neue Eingangsszene, durch Einfügung von zwei neuen Rollen und durch witzige und kluge Formulierungen, die nicht alle vom Autor der Komödie stammen: Der wohnt in Offenburg und wäre nicht auf die Idee gekommen, dass die nervige Tante eine „Weltreise von Altenbuch nach Mönchberg“ übernommen hat. Dass „Engel a nur Gflügel‘“ sind klingt hochdeutsch einfach weniger witzig und es wirkt besser, wenn man der Tante „auf Mönchbergerisch“ vorschlägt: „Warum geist du net e bissche auf der Autobahn spaziern?“ Ein echtes Highlight und auch ein Lob für das Publikum: Wenn es bei einer Liebesgeschichte mal zu schnulzig zu werden droht, erklingt gespielte Rührung im Saal und von der Bühne kommt der Kommentar: „Des is ja wie im Heimatfilm!“ Klingt das wie Werbung? Keine Sorge, wer den „Guru für Do-Ping live sieht, wird sagen: „Das war ja noch deutlich untertrieben!“
    Weitere Informationen zu den Terminen und den Karten im Vorverkauf auf www.diegesetzbuecher.de. Heinz Linduschka

    Ob das gutgeht, wenn KFZ-Meister Günther von zwei Pseudo-Mönchen zum Guru erwählt wird?
    Nur einer der Mönche ist – fast – echt und damit ein Fall für die Sektenbeauftragte.

    Wenn zwei angeblich asiatische Mönche nach Mönchberg kommen, bringt das nicht nur Günther und seine Frau Resi, sondern auch deren Schwester Charlotte in Rage.
    Nach zweieinhalb turbulenten und höchst unterhaltsamen Stunden steht die Lösung kurz bevor. Der Mechaniker Roland, KFZ- Meister Günther, seine Tochter Sandra und seine Frau Resi sind genauso gespannt wie deren Schwester Lieselotte.
    Heinz Linduschka

  • Geschützt: Theaterinternes

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  • Amtsblatt Mönchberg

    Amtsblatt Mönchberg

    Theatergruppe „Die Gesetzbücher“

    Liebe Theaterfreunde, es ist bald wieder soweit, die Gesetzbücher möchten auch im Jahr 2024 mit einem neuen Stück allen theaterbegeisterten Zuschauern einen vergnügten und sorglosen Abend bieten. Lasst Euch unterhalten von dem Lustspiel mit dem Titel
    „Ein Guru für Do-Ping“
    Wie gewohnt spielen wir vor Ostern im Pfarrheim und nach den Osterferien in der VfL Sport- und Kulturhalle.
    Die Eintrittskarten sind ab 01. Februar bei Corina Hagel im „Kreativity“ in der Aschaffenburger Straße 4 erhältlich. Eine Karte für einen unterhaltsamen Theaterabend gibt es unverändert für nur 10,00 € (Kinder 5,00 €)

    Unsere Aufführungstermine 2024:

    Samstag02. März20.00UhrPfarrheim
    Sonntag03. März18.00 UhrPfarrheim
    Samstag09. März20.00 UhrPfarrheim
    Sonntag10. März18.00 UhrPfarrheim
    Freitag15. März20.00 UhrPfarrheim
    Samstag16. März20.00 UhrPfarrheim
    Sonntag17. März18.00 UhrPfarrheim
    Freitag22. März20.00 UhrPfarrheim
    Samstag23. März20.00 UhrPfarrheim
    Sonntag24. März18.00 UhrPfarrheim
    – O S T E R P A U S E –
    Freitag26. April20.00 UhrVfL-Halle
    Samstag27. April20.00 UhrVfL-Halle
    Freitag03. Mai20.00 UhrVfL-Halle
    Samstag04. Mai20.00 UhrVfL-Halle
    Samstag11. Mai20.00 UhrVfL-Halle

    In der Vfl-Kultur- und Sporthalle werden auch in diesem Jahr wieder ab jeweils 19.00Uhr die beliebten Leckereien und Köstlichkeiten aus der Theaterküche unter der Leitung von Ulrike Goihl serviert. Im Pfarrheim werden unsere Zuschauer vom Team des Pfarrgemeinderates bewirtet.
    Unter www.diegesetzbuecher.de finden Sie vorab Infos zum Stück und viele weitere interessante Details, Bilder und Videos über „Die Gesetzbücher“ und unsere bisherigen Stücke. Reinschauen lohnt sich – und falls unsere Seite und unser Stück gefällt, freuen wir uns sehr über neue Gästebucheinträge.
    Eure Theatergruppe „Die Gesetzbücher“

  • Neues/Aktuelles 2023

    Alle guten Dinge sind Drei….

    Der Vorverkauf begann am Donnerstag, 23. März 2023. Karten gab es bei „Kreativity“.

    Im Mai 2023 ging es endlich wieder los!

    Wir, die Gesetzbücher, spielten für euch das Luststück „Die Yeti-Jäger“

    Dieses Mal “ NUR “ in der VfL-Halle!

    Termine waren
    Freitag 05. Mai 2023 20:00
    Samstag 06. Mai 2023 20:00
    Freitag 12. Mai 2023 20:00
    Samstag 13. Mai 2023 20:00
    Sonntag 14.Mai 2023 19:00
    Donnerstag 18.Mai 2023 19:00
    Freitag 19. Mai 2023 20:00
    Samstag 20. Mai 2023 20:00

    Eintrittskarten vom Jahr 2020 können noch getauscht werden.


    Wir haben uns sehr auf Euch gefreuen!