2015

  • Main-Echo vom 16.07.2015

    Main-Echo vom 16.07.2015

    Rekordsaison für die »Gesetzbücher«

    Theatergruppe: Regisseur Keller übergibt 11 000 Euro Spenden für Wendelinuskapelle und VfL-Jugendarbeit

    Mönchberg. Seit Jahr­zehn­ten lo­cken die Mönch­ber­ger »Ge­setz­bücher« mit Volks­thea­ter vom Feins­ten Thea­ter­f­reun­de von Nah und Fern in das Pfar­r­heim und in die VfL-Turn­hal­le. Und im­mer wie­der kön­nen sich nach der Spiel­sai­son die Pfarr­ge­mein­de und auch Ve­r­ei­ne über ho­he Spen­den freu­en, mit de­nen die Thea­ter­trup­pe das Ge­mein­schafts­ge­fühl im Luft­ku­r­ort nach­hal­tig stärkt.

    Regisseur Reinhold Keller übergab diesmal eine Rekordsumme an Pfarrer Franz Leipold und an den VfL Mönchberg. 2600 Zuschauer – so viele wie noch nie – hatten in den 15 Aufführungen für einen Rekordreingewinn von 11 000 Euro gesorgt. Pfarrer Leipold und Kirchenpfleger Werner Weis durften sich über 8300 Euro freuen, mit denen die dringend notwendigen Sanierungsarbeiten in der barocken Kapelle Sankt Wendelinus vorangetrieben werden sollen.
    Dass die Spenden der »Gesetzbücher« auch dafür gesorgt haben, den Mönchberger Pfarrgarten wieder in ein echtes Schmuckstück zu verwandeln, war Pfarrer Leipold ein besonders Lob wert.
    Martin Roob, als Vorstandsmitglied des VfL Mönchberg zuständig für Öffentlichkeitsarbeit und Marketing, weiß schon, wofür der Verein die Spende von 2 700 Euro verwenden wird: Die Summe soll voll und ganz in die Jugendarbeit fließen. hlin

    Heinz Linduschka
  • Trubel im Rathaus

    Trubel im Rathaus

    Die Wiederwahl von Bürgermeister Bernhard Oppenau scheint nur noch eine reine Formsache zu sein. Die Wahlwerbung übernimmt sein übereifriger – nahezu überflüssiger Wahlmanager Jochen Meisner. Deshalb nimmt Bernhard Oppenau den Wahlkampf äußerst gelassen …
    …bis die in Amerika lebende Tamara Bloomberg urplötzlich im Rathaus erscheint.
    Sie ist die „Kult-Mutter aller Hippies“ und lebt die „Flower-Power-Zeit“ noch in allen Facetten. Flippig und agil stellt sie den Alltag im Rathaus auf den Kopf. Mit Hasch-Keksen und Hippie-Ritualen stellt sie alle Beteiligten auf eine harte Bewährungsprobe.

  • Main-Echo vom 30.04.2015

    Main-Echo vom 30.04.2015

    Ein Vierteljahrhundert Arbeit vor und hinter den Kulissen

    Gesetzbücher: Helga Becker feiert

    Bühnenjubiläum

    Wenn am 5. Mai mit dem Ab­bau der Ku­lis­sen in der VfL-Hal­le in Mönch­berg die 28. Spiel­zeit der »Ge­setz­bücher« zu En­de geht, kann ei­ne Frau auf 25 Jah­re Thea­ter­ar­beit zu­rück­bli­cken, die man auch als Fan der Grup­pe kaum ein­mal auf der Büh­ne sieht – au­ßer beim Schluss­ap­plaus.

    Helga Becker zählt zu den Akteuren der ersten Stunde im Jahr 1987 und feiert heuer ihr silbernes Bühnenjubiläum als Maskenbildnerin, Friseurin, Verantwortliche für Kostüme und wertvolle Unterstützung von Regisseur Reinhold Keller. Drei Jahre setzte sie aus, als sie Mutter wurde, und selbst in dieser Zeit blieb sie den »Gesetzbüchern« eng verbunden. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie es auf der Bühne aussähe, wenn Helga Becker ihre Hand nicht im Spiel hätte.
    Ohne sie wäre das Outfit der Schauspieler nur halb so authentisch. Ganz sicher hat sie ihren Anteil daran, dass die Mönchberger seit 1987 zu einer der renommiertesten Amateurbühnen im Landkreis geworden sind.
    Und das Schönste an diesem Jubiläum: Man darf hoffen, dass Helga Becker auch in den kommenden Jahren hinter der Bühne dafür sorgt, dass auf der Bühne alles in bester Ordnung ist und die »Gesetzbücher« auch in der 29. Spielzeit wieder weit über 2000 Theaterfreunden einen unterhaltsamen Abend bereiten werden. Wie unentbehrlich sie in Mönchberg ist, ist auf der Homepage der »Gesetzbücher« nachzulesen: »Sie verschönert uns mit Farbe und Make up, so dass wir super auf der Bühne aussehen.
    Sie kann aus Joghurt Blut machen – Dracula wäre neidisch. Doch auch sie kann nicht verhindern, dass wir auf der Bühne schwitzen. Drum wird zwischendurch abgetupft und nachgeschminkt. Dabei hat sie immer einen aufmunternden Spruch, ist sehr hilfsbereit und hat immer ein Lächeln auf den Lippen. Nach der Aufführung gibt es schon ein paar, die es sehr genießen, von ihr bei einer Gesichtsmassage wieder abgeschminkt zu werden.«

    Heinz Linduschka

     

  • Main-Echo vom 04.3.2015

    Main-Echo vom 04.3.2015

    Haschkekse für den Herrn Bürgermeister“

    Theater: Mönchberger Gesetzbücher feiern mit »Trubel im Rathaus« Premiere – Durcheinander im Wahlkampf


    Im örtlichen Rathaus herrscht Wahlkampfstimmung, und die Wiederwahl von Bürgermeister Bernhard Oppenau (dargestellt von Erich Österlein) ist so gut wie sicher. Da taucht Hippie-Legende Tamara Bloomberg (Renate Miltenberger) aus den USA auf. Sie möchte ihre Memoiren schreiben und besucht im Zuge dessen ihren alten Freund »Bernie«. Schnell stellt die aufgedrehte »Kult-Mutter aller Hippies« das komplette Rathaus mit gewöhnungsbedürftigen Ritualen und Haschkeksen auf den Kopf.

    Hippie-Mutter mit Dialekt

    Das Stück mit dem Originaltitel »Love & Peace im Landratsamt« wurde von Anita Keller eigens für die Mönchberger bearbeitet und den örtlichen Gegebenheiten angepasst. So erinnert sich Tamara Bloomberg an ihr letztes Treffen mit »Bernie« auf dem Kommz-Festival im Nilkheimer Park und wird am Telefon von David Bowie höchstpersönlich gebeten, ihm »Äbbelwoi und Hausmacher« aus dem Schmachtenberger Gasthaus Sonne mitzubringen.

    Noch mehr Lokalkolorit bekam die Aufführung durch den charakteristischen Dialekt, den sogar die Hippie-Mutter nach all ihren Jahren im Ausland nicht abgelegt hat, was zu einer amüsanten Mischung aus amerikanischem Akzent und Mönchberger Mundart führte.
    Die Rollen wirkten wie den einzelnen Darstellern auf den Leib geschrieben. Im Zusammenspiel harmonierten sie perfekt. So mimte Erich Österlein zurückhaltend den Bürgermeister. Michaela Goihl und Vanessa Schließmann glänzten als seine Frau Bärbel und Tochter Nina. In der weiblichen Hauptrolle der Hippie-Ikone Tamara Bloomberg mit ihren überspitzten Stereotypen fühlte sich Renate Miltenberger merklich wohl. Ihren Sohn Philipp spielte Marco Motzel mit frischer Art und einem beeindruckenden amerikanischen Akzent.

    Als feministische Oppositionsführerin Hilde Brustwickel-Schnödesenf beeindruckt Corina Öhrlein auf der Bühne. Werner Becker und Udo Seufert sind mit ihrem unbeschwerten Spiel in den Rollen des Rathausangestellten Oswald Huber und des Reporters Timo Treiber zu sehen.

    Eigenartige Gestik und Mimik

    Zum Schreien komisch ist Anita Sommer in der Rolle der von sich eingenommenen Schlagersängerin Melody Sommer, die mit ihrer eigenartigen Gestik und Mimik sowie ihren Gesangskünsten für reichlich Lacher beim Publikum sorgte. Regisseur Reinhold Keller nutzte die kleine Rolle des Polizisten für einen kurzen Auftritt.
    Die heimlichen Stars des Abends waren jedoch Alexandra Seufert als Sekretärin Elfriede Stegner und Gebhard Motzel in der Rolle des Wahlmanagers Jochen Meisner. Zwischen den beiden folgte ein verbaler Schlagabtausch nach dem anderen.

    Schnippisch und wortgewandt

    Seufert genoss ihre Rolle sichtlich, in der sie schnippisch und wortgewandt die Neckereien und Anspielungen Meisners kontern durfte, dessen wichtigtuerischen und stolzen Charakter Motzel überzeugend darstellte. Ihren Höhepunkt fand die schauspielerische Leistung der beiden im durch Haschkekse ausgelösten Drogenrausch. Vollkommen wird das Stück durch das aufwendige und detailreiche Bühnenbild, eine problemlos funktionierende Technik und die bunten und einfallsreichen Kostüme und Frisuren. Auf die Hilfe von Souffleuse Ludwina Weis musste an diesem Abend keiner der Schauspieler zurückgreifen.
    (Beatrice May)

  • Main-Kurier vom 22.02.2015

    Main-Kurier vom 22.02.2015

    Theater Mönchberg: „Trubel im Rathaus“

    Laientheater: Neues Lustspiel der Mönchberger „Gesetzbucher“ – Premiere am 28. Februar – Kartenvorverkauf

    Wo:Pfarrheim, Mönchberg:
    Uhrzeit:20 Uhr
    Info:
    Die Wiederwahl von Bürgermeister Bernhard Oppenau scheint nur noch eine reine Formsache zu sein. Deshalb nimmt Oppenau den Wahlkampf äußerst gelassen – bis die „Kult-Mutter aller Hippies“ Tamara Bloomberg urplötzlich im Rathaus erscheint. Flippig und agil stellt sie den Alltag im Rathaus auf den Kopf. Mit Hasch-Keksen und Hippie-Ritualen stellt sie alle Beteiligten auf eine harte Bewährungsprobe…

  • Main-Echo vom 07.02.2015

    Main-Echo vom 07.02.2015

    Wahl sorgt für „Trubel im Rathaus“

    Laientheater: Neues Lustspiel der Mönchberger „Gesetzbucher“ – Premiere am 28. Februar – Kartenvorverkauf

    Mönchberg:
    Die Theatergruppe »Gesetzbücher« um Regisseur Reinhold Keller lädt am Samstag, 28.Februar um 20 Uhr im Mönchberger Pfarrheim zur Premiere ihres neuen Stücks „Trubel im Rathaus“ ein. In dem Lustspiel in drei Akten geht es um den Bürgermeister Bernhard Oppenau (Erich Österlein). Der ist sich zwar sicher, dass er wiedergewählt wird, lässt sich aber trotzdem den Wahlmanager Jochen Meisner (Gebhard Motzel) aufdrängen und muss jetzt mit dessen Hyperaktivität zurechtkommen.

    Turbulente Verwicklungen

    Die Akteure haben allesamt langjährige Bühnenerfahrung. Das gilt auch für die taffe Sekretärin Elfriede Stegner, die von Alexandra Seufert mit viel Temperament gespielt wird. Mal wirft sie dem Wahlmanager „albernes Geblubber“ vor, mal bezeichnet sie ihn als „Luftballon, bunt, laut und aufgeblasen“. Der hält sie für so „charmant wie eine Kreissäge“.
    Viele Überraschungen erwarten die Besucher im zweieinhalbstündigen Lustspiel, in dem der Arbeitsalltag eines Bürgermeisters genau so witzig wie realitätsnah gezeigt wird – auch wenn natürlich Ähnlichkeiten mit lebenden Personen „rein zufällig“ wären.
    Es geht nicht um konkrete Politik, es geht um beste Unterhaltung nach dem seit vielen Jahren bewährten Rezept der Mönchberger Truppe unter der energischen und anspruchsvollen

    Mit »Trubel im Rathaus« versprechen die Mönchberger Gesetzbücher wieder turbulente Unterhaltung. Das Lustspiel in drei Akten wird in den kommenden Wochen 15 Mal aufgeführt, Premiere ist am 28. Februar. Foto: Heinz Linduschka

    Regie von Reinhold Keller, der mit dem Polizisten auch wieder selbst auf der Bühne steht.Man darf gespannt sein, welche Rolle der „Kult-Hippie“ Tamara Bloomberg (Renate Miltenberger) aus Amerika spielt, man darf sich auf die hoch dekorierte Schlagersängerin Melody Sommer (Anita Keller) freuen, 

    auf die Emanze aus dem Gemeinderat, die Oppositionsführerin Hilde Brustwickel-Schnödesenf (Corina Öhrlein) und ihren Gegenpart, den eher machohaften Rathaus-Angestellten Oswald Huber (Werner Becker).

    Dass die Frau (Michaela Goihl) und die Tochter (Vanessa Schließmann) des Bürgermeisters strikt gegen jede „Homestory“ sind, und damit auch dem Reporter mit dem charakteristischen Namen Timo Treiber (Udo Seufert) die Arbeit erschweren,

    trägt zum kreativen Chaos auf Bühne genau so bei wie der manchmal durchaus bedauernswerte Sohn der Hippiebesucherin Philipp Bloomberg(Marco Motzel).Insgesamt 15 Aufführungen von „Trubel im Rathaus“ sind angesetzt. Nach der Premiere sind weitere Termine an den drei folgenden Wochenenden vom 6. bis zum 22 März, an den Freitagen und Samstagen jeweils um 20 Uhr, am Sonntag um 18 Uhr. Fünf Aufführungen in der VfL-Turnhalle geplant. 17. und 18.April, 24. und 25. April sowie 2. Mai jeweils um 20 Uhr.