Presse

  • Main-Echo 16.März 2010

    Main-Echo 16.März 2010

    Stimmig und mit Liebe zum Detail

    Gesetzbücher: Vollblut-Volkstheater beim »Wochenende voller Zärtlichkeiten« in Mönchberg – Alle Akteure überzeugen

    Mönchberg
     Wenn man vom »Kulturlandkreis Miltenberg« spricht, dann denken die meisten an Chöre, Musikkapellen, bildende Künstler und Maler – kaum jemand spricht von Theater. Schade eigentlich. Denn was hier an Volkstheatergruppen aktiv ist, stellt manches Bauerntheater im Fernsehen in den Schatten. Jüngstes Beispiel:

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    »Ein Wochenende voller Zärtlichkeiten«, das die Mönchberger Gesetzbücher mit ihrem diesjährigen Stück versprechen.
    Eindeutig zweideutig
    Natürlich wird auch da mit den üblichen und bekannten Versatzstücken gearbeitet: Es wird »beiseite gesprochen«, als ob der Partner auf der Bühne schwerhörig wäre und nicht mitbekäme, wenn man Dinge sagt, die der Letzte im Publikum hört Die zahlreichen Türen auf der Bühne müssen für temporeiche Versteck- und Nachlaufspiele herhalten. Viele Stellen klingen eindeutig zweideutig und sind trotzdem jugendfrei. Und immer wieder sind Sätze zu hören, die nicht so schnell vergessen werden und zum Lachen sind.
    »Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen« lässt Loriot alias Vico von Bülow seine Figuren resümieren. Die Gesetzbücher sagen eigentlich dasselbe, aber auf ganz andere Art: deftiger, umgangssprachlich, mit Dialekt und so, dass nach gut zwei Stunden Spielzeit das Publikum Bauchschmerzen vom Lachen hat.
    Wenn Renate Miltenberger alias Liane ihrem Egon (Gebhard Motzel) verärgert zuruft: »Wir hätten euch Männer im Paradies zurück lassen sollen«, entgegnet der kühl: »Wir wollten net raus.« Und auf ihre hoffnungsfrohe Frage »Egon, du liebst mich doch?« folgt nur ein »Na klar.«
    Auch die Ehe von Lianes Schwester Rosine (Anita Keller) mit ihrem Hans-Dieter (Werner Becker) funktioniert nach diesem Muster. »Ein Gen weniger, und du hätt’st Borsten und ein Ringelschwänzchen« muss sich der Pantoffelheld anhören – im »Wochenende voller Zärtlichkeiten« die Grundlage für eine jahrzehntelange Ehe.
    Kaum eine Zutat temperamentvollen und temporeichen Volkstheaters haben die Gesetzbücher bei ihrem Menü vergessen: Nachbar Fritz (Alois Miltenberger) erfüllt alle Bedingungen für eine Einstellung bei einer volkstümlich-harmlosen Spielart der Stasi, und Nachbarin Gudrun (Daniela Schmitt) ist die Personifikation der Neugier und des Schmarotzertums. Besucherin Lotte (Alexandra Seufert) spielt mit zum Brüllen komischer Naivität und L-Schwäche eine verhinderte Schauspielerin, Eleonore Knapp mit ihrem komödiantischem Talent gibt eine 75-jährige Großmutter, die sich angeblich einen jungen Geliebten anlacht, um aus dem langweiligen Altenheim zu entkommen, und dieser Geliebte (Udo Seufert) macht seinem Namen Buntspecht alle Ehre. Neben den durchweg überzeugenden Auftritten aller Akteure besonders erfreulich: Im »Wochenende voller Zärtlichkeiten« verzichten die Gesetzbücher auf den maroden Charme von Bauernstuben und aufgesetztem oberbayerischem Flair.
    Bühnenbild ist hell und modern
    Das Bühnenbild ist hell und modern. Julia, die Tochter von Egon und Liane – mit guter Gestik und Mimik von Daniela Wolz verkörpert – bringt die Stimme der realistischen, taffen Jugend auf die Bühne, und auch die drei Tänzer in Nikolauskostümen mit Fritz’ Neffen Florian (Marco Spall) an der Spitze sorgen dafür, dass beim Volkstheater das 21. Jahrhundert an die Tür klopft – ohne dass die bewährten und beliebten Versatzstücke des Genre auf der Strecke blieben: Die Besenkammer ist wirklich unverzichtbar, Küsse im Dunkeln und wilde Verwechslungen kommen nicht zu kurz, und eine 75-Jährige mit »Ferz im Kopf« garantiert Lachsalven.
    Alles ist stimmig und mit Liebe zum Detail von Regisseur Reinhold Keller inszeniert und wird von einer bewährten Mannschaft hinter den Kulissen mit Phantasie und Sorgfalt zum Erfolg geführt. Kein Wunder, dass die Aufführungen fast ausverkauft sind, und so mancher Satz im lauten Lachen des Publikums untergeht.
    Heinz Linduschka

  • Wochenblatt 10.März 2010

    Wochenblatt 10.März 2010

    Tempo, Witz und Lachsalven – „Gesetzbücher“ auf der Bühne

    Seit Samstag gibt es „Ein Wochenende voller Zärtlichkeiten“ in Mönchbergs Pfarrheim

    Mönchberg:
    Die Premiere am 6. März 2010 war eine kurzweilige, temperamentvolle und witzige Aufführung, die Regisseur Reinhold Keller zusammen mit seiner Truppe auf die Bühne gezaubert hatte. Die Geschichte eines Silberhochzeitspaares, bei welcher der Ehemann den Termin vergessen hat und nun verzweifelt nach einem geeigneten Geschenk sucht. Das Publikum war mit all den menschlichen Schwächen, die zu Tage traten, belustigt, und brach immer wieder in lauten Szenenbeifall aus.

    Die nächsten Aufführungen im Pfarrheim, Mönchberg:
    Freitag, 12./19.26. März (20:00 Uhr)
    Samstag, 13./20/27 März (20:00 Uhr)
    Sonntag, 14./21./28 März (18:00 Uhr)
    In der VfL-Turnhalle, Mönchberg:
    Freitag, 23. April, Samstag, 24.April, Freitag, 7.Mai, Samstag, 8.Mai jeweils um 20:00 Uhr
    Auskunft und Kartenbestellung im „Kreativity“, Telefon oder Fax: 09374/2813. Nähere Informationen gibt es im Internet: www.diegesetzbuecher.de.

  • Mundart

    Mundart

    Gesucht / Gefunden

    Leitersbacher Mundart-Tage und die Quelle unter http://mundart-theater-franken.de/brief0209.pdf

    Und im Spessarträuberland : 2009 mit Whisky,Geld und fauler Zauber

  • Mitteilungsblatt Mönchberg 04.Februar.2010

    Theatergruppe „Die Gesetzbücher“

    Auch in diesem Jahr möchten „Die Gesetzbücher“ versuchen mit einem neuen Theaterstück den Zuschauern einen vergnügten, sorglosen Abend zu bieten. Lassen Sie sich überraschen von dem Lustspiel mit dem Titel „Ein Wochenende voller Zärtlichkeiten“.
    Karten sind ab sofort bei Corina Hagel im „Kreativity“ in der Hauptstraße erhältlich. Auch in diesem Jahr gelten die seit Jahren bekannten Eintrittspreise von 7,00€ (Kinder 3,50€) Die Preise wurden bewußt nicht erhöht, damit nicht der Geldbeutel sondern nur die Lachmuskeln strapaziert werden.

    Unsere Aufführungstermine in Mönchberg:

    Samstag 06.März.2010 20:00 Uhr Pfarrheim
    Freitag 12.März 2010 20:00 Uhr Pfarrheim
    Samstag 13. März 2010 20:00 Uhr Pfarrheim
    Sonntag 14. März 2010 18:00 Uhr Pfarrheim
    Freitag 19. März 2010 20:00 Uhr Pfarrheim
    Samstag 20. März 2010 20:00 Uhr Pfarrheim
    Sonntag 21. März 2010 18:00 Uhr Pfarrheim
    Freitag 26. März 2010 20:00 Uhr Pfarrheim
    Samstag 27. März 2010 20:00 Uhr Pfarrheim
    Sonntag 28. März 2010 18:00 Uhr Pfarrheim
    Freitag 23. April 2010 20:00 Uhr VfL-Turnhalle
    Samstag 24. April 2010 20:00 Uhr VfL-Turnhalle
    Freitag 07. Mai 2010 20:00 Uhr VfL-Turnhalle
    Samstag 08. Mai 2010 20:00 Uhr VfL-Turnhalle

    Die Bewirtung im Pfarrheim liegt in den bewährten Händen der Pfarrgemeinde, in der VfL-Halle werden wie gewohnt die Leckereien und Köstlichkeiten aus der Theaterküche serviert.
    Und pssstt… ein Geheimtipp: unter www.dieGesetzbcher.de finden Sie vorab weitere Infos zum Stück sowie viele interessante Details und Bilder über uns und unsere bisherigen Stücke. Falls Ihnen die Seite gefällt über Gästebucheinträge freuen wir uns immer. Ihre „Gesetzbücher“

  • Main-Echo 06.Feb. 2010

    Main-Echo 06.Feb. 2010

    14 Aufführungen der Mönchberger Gesetzbücher im Pfarrheim und in der VfL-Halle – Kartenvorverkauf läuft

    Mönchberg. Wer derzeit die letzen Proben im Mönchberger Pfarrheim besucht, merkt, dass der Text schon gut sitzt, und Regiesseur Reinhold Keller Hand an die letzen Feinheiten der Betonung und des Spiels legt, damit es wirklich »Ein Wochenende voller Zärtlichkeiten« gibt, wenn sich am 6. März der Vorhang zur Premiere hebt.

    Mönchberg. Wer derzeit die letzen Proben im Mönchberger Pfarrheim besucht, merkt, dass der Text schon gut sitzt, und Regiesseur Reinhold Keller Hand an die letzen Feinheiten der Betonung und des Spiels legt, damit es wirklich »Ein Wochenende voller Zärtlichkeiten« gibt, wenn sich am 6. März der Vorhang zur Premiere hebt.

    Seit 23 Jahren für gute Zwecke
    Mit drei Sketchen hat vor 23 Jahren eine Serie von Aufführungen begonnen, mit denen seitdem die Akteure der Mönchberger »Gesetzbücher« Theaterfreunde von Nah und Fern Jahr für Jahr begeistern und viel Geld für gute Zwecke einspielen.
    Drei Akte lang mit zwei Pausen bei einer Gesamtspieldauer von zweieinhalb Stunden wird es auch heuer wieder hoch hergeben, wenn die »Gesetzbücher« »Ein Wochenende voller Zärtlichkeiten« versprechen und dabei so reden, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist.
    Überfordert wird niemand von dem Geschehen auf der Bühne. Schließlich warten alle auf witzige Charaktere,

    dieses »Wochenende voller Zärtlichkeiten«. Die Silberhochzeit fällt auf Silvester, und sie möchte diesen Tag ganz allein mit Egon genießen. Alles sieht gut aus: Schließlich haben sich ihre Schwester Rosine und deren Mann Hans-Dieter (Anita Keller und Werner Becker) nicht angemeldet. Mutter Amanda (Eleonore Knapp) soll im Seniorenheim bleiben, und Tochter Julia – im Wechsel spielen Daniela Wolz und Marina Schreck diese Rolle – will bei einer Freundin den Jahreswechsel feiern.
    Nicht alles geht glatt
    Aber natürlich läuft längst nicht alles glatt: Egon hat das Jubiläum vergessen und schafft es auch nicht, in letzter Sekunde bei der Nachbarin Gudrun (Daniela Schmitt) Spitzenunterwäsche für seine Frau als Geschenk zu kaufen.

    Auch Nachbar Fritz (Alois Miltenberger) und dessen Neffe Florian (Marco Spall) versagen als letzte Rettung. Als dann doch die ganze Verwandtschaft aufkreuzt zusammen mit dem Schauspieler Rolf (Udo Seufert), mit Lotte (Alexandra Seufert) und mit zwei Tänzern (Erich Österlein und Reinhold Keller), ist das Chaos komplett.
    Der Zuschauer erfährt, ob tatsächlich »jeder Mensch käuflich« ist, es wirklich besser ist, den Ausdruck »Neger« durch »maximal pigmentiert« zu ersetzen.
    Seit vier Monaten proben die Akteure, in letzter Zeit drei- bis viermal pro Woche. Immerhin wird es bis zum 8. Mai 14 Aufführungen im Pfarrheim und in der VfL-Turnhalle geben. 

    Heinz Linduschka – Auszug aus Main-Echo vom 06.02.2010

  • Distelhäuser Bauerntage

    Theatergruppe „Die Gesetzbücher“

    Vertreter der fünf Laienspielgruppen, die vom 15. bis 19. März das Programm der „Distelhäuser Bauerntheatertage“ bestreiten, stellten sich und ihre Stücke am Donnerstag in der Brauerei vor. In der „Alten Füllerei“ bleibt noch viel zu tun, um daraus jenen Raum zu machen, der die „Bretter, die die Welt bedeuten“ als Bühne für ein über 200-köpfiges Publikum bietet. Doch die Organisatoren der Distelhäuser Brauerei sind Zuversichtlich, denn die erforderlichen Arbeiten werden nach ihren Aussagen plan- und zeitgerecht durchgeführt. Bild: Jankowsi

    Distelhäuser Bauerntheatertage vom 15. bis 19. März

    Fünf Gruppen aus 60 Bewerbern ausgewählt Laienspielgruppe

    Niklashausen bestreitet Auftakt / Jeweils 230 Sitzplätze in der „Alten Füllerei‘

    Distelhausen. Einem aktuellen Trend zur neuen Kulturbeflissenheit bietet die Distelhäuser Brauerei in der Gemeinde im wahrsten Sinne des Wortes den erforderlichen Raum: Sie lädt vom 15. bis zum 19.
    März zu fünf vergnüglichen Abenden ein,
    die unter dem Motto „Distelhäuser Bauerntheatertage“
    stehen und an denen sich
    fünf Laienspielgruppen aus der Region
    präsentieren. Spielort wird die „Alte Füllerei“
    der Brauerei sein, in der noch kräftig
    gearbeitet werden muss, um einen zünftigen
    Theatersaal daraus zu machen.
    Eine erfolgreiche Kabarett-Veranstaltung
    habe dem Organisatorenteam der Distelhäuser
    Brauerei Mut gemacht, betonte
    Geschäftsführer Stefan Bauer bei der Vorstellung
    des Programms. Bauern- und Laieiitheater
    seien sehr im Kommen, es gründeten
    sich hier und dort neue Gruppen, so
    dass man sich entschlossen habe, dem Kulturprogramm
    der Regionen ein weiteres
    Stück an Attraktivität hinzuzufügen. Bei
    der entsprechenden Ausschreibung hätten
    sich über 60 interessierte Ensembles gemeldet,
    allein diese Tatsache zeuge von
    einer großartigen Resonanz. Es sei doch
    recht schwer gewesen, daraus letztlich fünf
    auszuwählen, die nun die „Distelhäuser
    Bauerntheatertage“ bestritten. Zudem stehe
    eine Ersatzgruppe bereit, um in irgendeinem
    Notfall einspringen zu können.
    In der „Alten Füllerei“ werden pro
    Spielabend 230 Sitzplätze zur Verfügung
    stehen, aber der Veranstalter dürfte nicht
    eine Brauerei sein, wenn er das Rahmengeschehen
    nicht in besonderer Weise „dekorieren“
    würde. So ist der Einlass jeweils
    schon ab 18 Uhr, es werden kleine Speisen
    und Getränke serviert und gleichermaßen

    steht musikalische Unterhaltung auf dem
    Programm, bevor dann um 20 Uhr die Laienspieler
    die Bühne beherrschen.
    Den Auftakt bestreitet am Mittwoch, 15.
    März, die seit 1981 existierende Laienspielgruppe
    aus Niklashausen mit der Aufführung
    „Sayonara Niklashausen“. Sie
    stellte sich jetzt in Distelhausen als Ensemble
    vor, das regelmäßig spiele und weitgehend
    noch mit dem gleichen Personenkreis
    agiere, der auch schon bei der Gründung
    aktiv gewesen sei. Das Stück berichtet „darüber,
    wie in dem kleinen Ort Niklashausen
    ein Gast aus der Partnerstadt im fernen
    Japan erwartet wird. Dazu beschließt der
    Gemeinderat in einer aufregenden Sitzung,
    dem fernöstlichen Gast einen Aufenthalt in
    einer einheimischen Familie zu bieten.
    Welche Probleme sich daraus ergeben, das
    wird auf der Bühne des „Distelhäuser Bauerntheaters“
    zu erleben sein.
    Einen Tag später gastiert die Gruppe
    „Die Gesetzbücher Mönchberg“ mit der
    „Power Paula“, bei der es sich um Oma
    Drinberger handelt, die unerwartet in eine
    Familienfeier platzt, nachdem sie aus dem
    Altersheim ausgerissen war und von der
    Polizei bei ihrem zeitweisen Leben „unter
    den Brücken“ aufgegriffen wurde. Auch
    hier ist also für entsprechende Bühnen-Überraschungen
    gesorgt. Für die „Gesetzbücher“
    aus dem Spessart mache das Theaterspiel
    einen Riesenspaß, zwölf Mal werde
    das Stück insgesamt aufgeführt.
    Am Freitag, 17. März, steht „Der ledige
    Bauplatz“ mit der Laienspielgruppe Erbshausen
    auf dem Programm. Ihre Gründungsgeschichte
    geht schon auf das Jahr
    1913 zurück, damit ist sie die älteste Gruppe
    im Raum Würzburg/Schweinfurt. Das

    fränkische Stück berichtet von der ältester
    Tochter Berta, die laut Testament des Vaters so lange bei ihren Schwestern bleiben
    darf, bis sie verheiratet ist. Welche Komplikationen auftreten, weil die arbeitsscheue Berta Bier, Schnaps und Zigarette
    liebt und die Männer nur als lästiges Übel
    betrachtet, ist vorprogrammiert.
    „Theater auf der Küchenbank“ heißt es dann am Samstag in Distelhausen, zu Gast
    wird das „Theater am Märzenbach“ aus
    Krautheim-Unterginsbach sein. Seit 198
    aktiv, wechseln die Akteure recht stark
    wobei es nicht unbedingt leicht ist, in einer
    Gemeinde mit 200 Einwohnern diese Bemühungen erfolgreich zu gestalten. Dargestellt wird, zu welchen Verwechslunge
    und Missverständnissen es kommt, wenn
    die Bäuerin die Nase von der Landwirtschaft voll hat und sich dem Touristengeschäft widmet.
    Während die vier Gruppen Mundard
    Vorstellungen bieten, kommt mit den
    „Gauklern“ vom Theaterverein Lohr das
    Hochdeutsche zu seinem Recht. Aus der
    VHS-Arbeit vor fünf Jahren etabliert, berichten sie diesmal von „einem ungleichen Paar“. Sechs Freundinnen treffen sich wöchentlich zum Spiel „Trivial-Pursuit“, ein Alibi, um über das reden zu können,
    was wirklich interessiert: Typen und Sex. Mit dem Auftauchen der charmanten spanischen Brüder Jesus und Manola wird es
    turbulent, der. Verlauf des chaotischen
    Durcheinanders ist am Sonntag, 19. März
    auf der Bühne des „Distelhäuser Bauerntheaters“ in voller und amüsanter Länge zu erleben.

  • Main-Echo vom 06.05.2009

    Main-Echo vom 06.05.2009

    »Gesetzbücher« spielen Whisky, Geld und fauler Zauber

    Mönchberg Die Theatergruppe »Die Gesetzbücher« spielt das Stück »Whisky, Geld und fauler Zauber« in der VfL-Turnhalle jeweils ab 20 Uhr am Freitag, 8. Mai, Samstag, 9. Mai, Freitag, 15. Mai und Samstag, 16 Mai. Graf Edmund macht sich mit seinem Butler James auf den Weg zum Geburtstag der reichen Edelgunde. Sie hat alles: Geld, Schmuck, schöne Kleider. Was ihr fehlt, ist ein Adelstitel, den sie durch die Heirat mit

    Edmund erlangen möchte.

    Edmund und James haben auf der Fahrt eine Reifenpanne und kommen so zur Pension Waldesruh, die von Charlotte und Lene bewirtschaftet wird. Gar nicht traurig über die Panne beschließen Edmund und James ein paar Tage auszuspannen. Doch ans Ausspannen ist nicht zu denken: Der Flaschengeist Jack – ein Vorfahre von Edmund – erscheint und stellt Forderungen. Kurz danach reisen Edelgunde, Veronika und das Dienstmädchen Susanne an. Als sich dann noch Siggi einschleicht, wird klar, er hat kriminelle Machenschaften im Sinn. Dann wohnt da noch in der Nachbarschaft die Kräuter-Wally. Sie hat für Alles und Jeden ein Mittelchen parat, die aber von Jack vertauscht werden. (Auszug aus dem Main-Echo vom 06.05.09)

  • Aus dem Internet

    22 Fränkischer Theater – Brief

    REGION UNTERFRANKEN

    11. Unterfränkische Mundarttheatertage in Leidersbach

    Es war dieses Mal so ziemlich alles anders, als man es sonst beim und vom Unterfränkischen Mundarttag gewohnt war. Zehn Mal war dieser Tag im Freilandmuseum in Fladungen abgehalten worden. Erstmals nun wanderte die bei so vielen Mundartfreunden ungemein beliebte Veranstaltung vom nördlichen in das westliche Unterfranken, nach Leidersbach im Spessart.
    „Deater, Mussigg, Gebabbel“ nannten es diesmal die Organisatoren, die Theatergruppe Hutzelgrund mit ihrer immer fröhlichen und ungemein aktiven Leiterin Rosi Aulbach. Der in Fladungen in den Vorjahren stets vorherrschende Dialekt der Rhöner und Grabfelder Theater-gruppen wurde nunmehr abgelöst vom mainfränkischen Dialekt des westlichen Spessart, dem Aschaffenburger Dialekt, welcher mit vielen hessischen Begrifflichkeiten ja bereits durchwachsen ist. Da wurde wirklich richtig munter drauf los gebabbelt. Da las Karl Schmitt aus Volkersbrunn aus seinem ganz neuen Gedicht- und Geschichtsbändchen, Hedi und Burkard Eckert hatten demgegenüber ihre Geschichtchen in lustigen Liedern verpackt. Die Winterwanderer mit Gesang und musikalischer Begleitung wiederum brachten Heimatlieder zum Vortrag, so „De Bu vom Spessarttal“ oder „De Ebbelwoi“.

    Bei Gertrud Stegmann aus Rossbach wiederum konnten sich die Zuhörer über „De Bocksbeitelrunde“ amüsieren. Theater wurde ebenfalls gespielt. Eine ganz und gar herausragende Leistung zeigte gleich zwei Mal die Gruppe „Die Gesetzbücher“ aus Mönchberg, welche auf unbeschreiblich witzige und brillante Art „Die Rechenaufgabe“ löste. Mit viel Beifall bedacht wurde auch ihr zweiter Auftritt, welches sich „Andromedar“ nannte. Karlo Stolz aus Amorbach las ebenfalls aus seinem Buch selbst verfasste und teilweise auch selbst erlebte Geschichten vor. Mit viel Beifall bedacht wurde hierbei „De Sau, des is e Pinguin“ oder auch „Bei uns, da musste Semmel sache“. Die Thea-tergruppe aus Niedernberg wiederum glänzte mit „Nirrenbercher Gschichten“ und die Theatergruppe aus Heimbuchenthal, dem Nachbarort von Leidersbach, spielte einige Szenen aus dem von ihrem Leiter Friedbert Kunkel verfassten Heimatstück „Dein Wille geschehe“. Natürlich war das Hutzelgrundtheater selbst dabei, die das Kurzstück „Im Reisebüro“ unter frenetischem Beifall in Szene setzte. Das über vierstündige Programm des Samstages wurde ergänzt mit weiteren Vorträgen, Musik und Gesangseinlagen von Walfried Schwarzkopf aus Sulzbach und den Poststammtischsängern aus Pflaumheim.
    Auch am Sonntag war die Turnhalle der Gemeinde Leidersbach sehr gut gefüllt, als Veronika und Jürgen
    Klose das Programm begannen unter dem Motto“ Henz hömm mir unnern Mundartdooch“. Sie erhielten viel Beifall für ihre Grasselder (Greßthal) Gschichtlich, immer dezent untermalt von Gitarre und Flö-te.

    Linus Kunkel aus Neuhütten wiederum meinte ganz nebenbei, das was er zu erzählen habe, sei „scho e Wälle här“. Richtig herzhaft lachen konnten die Zuschauer dann vor allem auch auf die gar nicht ernst gemeinten Kalauer in echter Grabfelder Mundart von Fredi Breunig von der Theatergruppe Großeibstadt. Das Ehepaar Edeltraud und Bruno Bohlender aus Volkersbrunn sangen zwischendurch das Liedchen von der „Wertshausuhr“ und „De Grieneboamslies“. Ebenfalls gesanglich dabei waren die Hawischer (Haibach) Buchfinken mit ihrer Leiterin Heidrun Schmitt und „Lieder un Gebabbel aus Hawisch“. Die MundARTisten aus Üttingen schließlich sind die Gastgeber der 20. Gesamtfränkischen Theatertage, welche im kommenden Frühjahr am 27. und 28. März stattfinden werden. Sie stellten sich vor mit dem Kurzstück „Die Macht der Musik“. Weiterhin dabei waren Jutta Roth aus Waldaschaff, Resi Schnaus aus Dettingen und die Theatergruppe Rampenlicht aus Erlenbach mit einigen Szenen aus dem Stück „Bleiwe losse“. Mit großem Beifall bedacht wurden darüber hinaus die Beiträge von Peter Elsesser und Konrad Weigel Weigel aus Aschaffenburg, Agnes Müller aus Keilberg und schließlich Irmes Eberth vom Autorenverband Aschaffenburg.

  • Main-Echo vom 25.03.2009

    Main-Echo vom 25.03.2009

    250 Auftritte – und kein bisschen müde

    Gebhard Motzel steht an diesem Samstag, 28. März, zum 250. Mal auf der Bühne der Mönchberger »Gesetzbücher«, heuer als Buttler James.

    Bühnenjubiläum: Applaus für Gebhard Motzel

    Mönchberg: 250 Aufführungen in 22 Spielzeiten – so ein Jubiläum dürfte es auf Amateurbühnen nicht häufig geben. Am Samstag ist es in Mönchberg so weit. Gebhard Motzel – auf der Homepage der Theatergruppe als »Kaufmann/Handymann, Gründungsmitglied« bezeichnet – steht heuer beim lustigen Dreiakter »Whisky, Geld und fauler Zauber« zum 250 mal auf den Brettern. Diesmal spielt er den Butler James, steif, würdevoll und doch immer so, dass das Publikum nie vor einer Humorattacke sicher sein kann. Motzel war auch schon im ersten Jahr dabei, als er mit seiner typischen Mischung aus – scheinbarer? – Schüchternheit und trockenem Humor 1988 den Geschäftsmann Lui Haak verkörperte. Seitdem ist er aus dem Team der »Gesetzbücher« nicht mehr wegzudenken.

    Wandelbarer Schauspieler

    Besonders oft spielte er die Rolle des Sohne, der nicht meistens seinem Vater Probleme machte, aber festgelegt ist Motzel nicht: Er spielt einen Oberarzt genau so treffend wie einen kleinen Dieb, einen Künstler oder einen Finanzbeamten. Auf der Homepage der »Gesetzbücher« wird aus dem Nähkästchen geplaudert: »Kann trotz verschlafener Proben und ewigem Zuspätkommen seinen Text bereits zur Generalprobe. Der sehr schreckhaft veranlagte, jedoch in fast jeder Rolle einsetzbare >Gebi< kann immer und überall schlafen.« Die Akteure vor und hinter der Bühne in Mönchberg wissen natürlich, was sie an ihrem >Gebbi< haben. Regisseur Reinhold Keller sagt: »Für mich ist das Gründungsmitglied Gebhard der kompletteste Schauspieler. Er verkörpert seine Figuren und gibt ihnen absolute Glaubwürdigkeit.« Wer das selbst überprüfen will, hat heuer noch zehnmal die Gelegenheit dazu. Beispielsweise an den nächsten beiden Wochenenden im Pfarrheim Mönchberg, am Freitag und Samstag jeweils um 20Uhr, am Sonntag um 18Uhr.

    Heinz Linduschka (Auszug aus dem Main-Echo vom 25.03.09)

  • Main-Echo vom 10.03.2009

    Main-Echo vom 10.03.2009

    Graf von Hintenrum und Flaschengeist

    Laientheater: Mönchberger »Gesetzbücher« spielen den lustigen Dreiakter »Whisky, Geld und fauler Zauber«

    14 Mal strapazieren die Möchberger »Gesetzbücher« in diesem Jahr die Lachmuskeln ihres Publikums. Die Premiere steigt am Samstag 14. März, um 20 Uhr im Pfarrheim. 

    Whisky, Geld und fauler Zauber: Premiere, Termine und Kartenvorverkauf
    Die Premiere der Komödie »Whisky Geld und fauler Zauber« steigt am Samstag, 14. März, um 20 Uhr im Mönchberger Pfarrheim, in dem auch die nächsten Aufführungen stattfinden, an den kommenden drei Wochenenden ab 20. März jeweils um 20 Uhr am Freitag und Samstag und um 18 Uhr am Sonntag. Dann geht es in die VfL-Turnhalle. Am Freitag 8. Mai, Samstag, 9. Mai, Freitag, 15. Mai, und Samstag 16. Mai gibt es dort die letzten vier Aufführungen. Wer sich beeilt, kann an fast allen Terminen noch eine Karte ergattern, vor allem bei der Aufführung am 20. März sind noch Plätze frei. Karten und Gutscheine gibt es bei »Kreativity« in der Hauptstraße 46a in Mönchberg, Telefon und Fax 09374/2813, hl

    Mönchberg. 14. mal werden auch heuer wieder die Mönchberger »Gesetzbücher« dafür sorgen, dass die Hallen voll und die Lachmuskeln strapaziert werden – genau so wie in den bisher 22 Jahren ihres Bestehens. Und wieder steht ein lustiger Dreiakter auf dem Programm, bei dem Regisseur Reinhold Keller eine gelungene Mischung aus Klamauk, Situationskomik und »zum Schießen« komischen Charakteren zusammengestellt hat und bei der der Dialekt eine wichtige Rolle spielt.

    Turbulente Handlung

    Zweieinhalb Stunden lang mit zwei Pausen wird es wieder turbulent auf der Bühne zugehen, wie schon das Programmheft verrät und wie die Hauptprobe von »Whisky, Geld und fauler Zauber« am frühen Sonntagabend schnell klar machte: Graf Edmund von Hintenrum (Udo Seufert) macht sich missmutig und mit einem alten Whisky gemeinsam mit seinem Butler James (Gebhard Motzel) auf den Weg zur reichen Edelgunde Hochnas (Anita Keller), die es auf die Heirat mit dem Grafen und damit auf den Grafentitel abgesehen hat. Sonst hat sie fast alles, Geld, Schmuck und eine Schwester Veronika, die ihren Namen »Hochnas« zu Recht trägt (Daniela Schmitt). Leider – oder glücklicherweise? – haben der Graf und sein Buttler eine Reifenpanne und zwar genau vor der Pension »Waldesruh« der patenten und handfesten Charlotte (Renate Miltenberger) und der etwas skurrilen Lene (Eleonore Knapp), die zweierlei sucht: einen Führerschein und einen Mann. Lange kann sich der Graf aber nicht über die Ruhe freuen, denn alle wollen was von ihm: der Flaschengeist Jack, einer seiner Vorfahren (Erich Österlein), Edelgunde, Veronika und das Dienstmädchen Susanne (Michaela Goihl), die den Grafen nicht aus ihren Fängen lassen wollen. Als auch noch Siggi kommt, Susannes krimineller Freund (Marco Spall), ist es mit der Gemütlichkeit und der Sicherheit völlig vorbei.
    Glücklicherweise gibt es aber in der schönen Landschaft mit den sanften Hügeln und den Wäldern die Kräuterfrau Wally (Alexandra Seufert), die immer das passende Mittel für jeden Fall hat, wenn da nicht Jack wäre, der schließlich die Verwirrung komplett macht. Diesmal beginnt das Stück ganz ungewöhnlich: Auf einer Art Bühne vor der Bühne, dem Keller des Schlosses, in dem sich der Graf auf die Suche nach einem Geschenk für Edelgunde macht, die ihm 30 000 Euro gegeben hat, weil ihn das »Schloss beinah ufffrisst«. Und dann kommt gleich die resolute Pensinswirtin ins Spiel, die versucht, den Behörden das Prädikat »Bad Mönchberg« abzuringen, bei diesen »Amtsschimmeln und Amtsschimmelinnen« aber auf Granit stößt. Ob sie es am Ende doch noch schafft, weil Mönchberg doch so ein wunderschönes Waldschwimmbad, einen Bartholomäusmarkt und immerhin 14 Theateraufführungen pro Jahr aufweisen kann, weiß nur, wer in eine dieser Aufführungen kommt. Heinz Linduschka