Presse

  • Main-Echo vom 15.02.2017

    Main-Echo vom 15.02.2017

    In der WG geht’s drunter und drüber

    Bühne: Mönchberger Gesetzbucher präsentierenneue Komödie ab 18. März im Pfarrheim – Vorverkauf startet

    Mönchberg
    »Wohn­ver­hält­nis­se … die et­was an­de­re WG« heißt es am 18. März, wenn sich im Mönch­ber­ger Pfar­r­heim um 20 Uhr wie­der ein­mal der Vor­hang zu ei­ner der Ko­mö­d­i­en im sc­höns­ten Dia­lekt öff­net. Der Vor­ver­kauf star­tet am 16. Fe­bruar.
    Seit 30 Jahren sind die Auftritte der »Gesetzbücher« Kult – weit über die Grenzen Mönchbergs hinaus. Heuer geht es besonders turbulent zu, wenn unter der Regie von Udo Seufert vier Frauen und vier Männer ihre witzige und auch skurrile Version einer ungewöhnlichen Wohngemeinschaft auf der Bühne präsentieren. Es wird wieder viele Überraschungen geben, auch wenn fast ausnahmslos »alte Hasen« auf der Bühne stehen, wobei Alexandra Seufert, Anita Keller, Gebhard Motzel, Renate Miltenberger und Erich Österlein inzwischen in mehr als 300 Aufführungen die Lachmuskeln der Zuschauer strapaziert haben.
    Bewährte Kräfte
    Keine Überraschung ist, dass bewährte Kräfte mit Bühnenbild, Requisiten, Technik und Maske die Pfarrheimbühne in ein WG-Foyer mit vielen Türen verwandeln. Fans sollten sich möglichst schnell um Eintrittskarten für eine der 15 Aufführungen zwischen Mitte März und Mitte Mai kümmern.
    Besonders wichtig: Trotz des bewährten Stamms an langjährigen Akteuren stoßen immer wieder neue Talente dazu. </b<mÖnchberg.<>

    Turbulent geht es zu, wenn sich im Mönchberger Pfarrheim am 18.März der Vorhang zur Premiere der diesjährigen Saison der Mönchberger Gesetzbücher öffnet. Foto: Heinz Linduschka

    Corina Öhrlein ist mit ihrem Temperament und Mutterwitz kaum noch wegzudenken, Marco Motzel gehört längst zum Stamm und Fabius Löffler hat sich im letzten Jahr so gut bewährt, dass er heuer mit dem Sohn des Wotan Steller eine wichtige Rolle übernimmt. Um diesen Wotan (Gebhard Motzel) dreht sich viel – und das nicht nur, wenn er mit einem schweren Kater durch die WG schwankt. Er wurde von seiner Frau verlassen und von seinem Sohn kurzerhand in eine quirlige WG einquartiert. Dass die aus drei Frauen besteht, verwandelt seine Frau in eine eifersüchtige Kaminfegerin. Wer das nicht versteht, sollte sich die Aufführung anschauen. Anita Keller hat die Textvorlage so verändert, dass sie den »Gesetzbüchern« auf den Leib geschneidert wirkt.
    Wie immer werden mit dem Reinerlös Projekte der Kirchengemeinde und von Vereinen unterstützt. In den bisherigen 30 Spielzeiten kamen dabei weit über 210 000 Euro zusammen. 

    Mönchberger Gesetzbücher, »Wohnverhältnisse … die etwas andere WG« (Premiere), Samstag, 18. März, 20 Uhr Pfarrheim St. Wendelin Mönchberg: Kartenreservierung bei »Kreativity«, Aschaffenburger Straße 4, Mönchberg,
    Tel. 0 93 74 / 28 13
    HEINZ LINDUSCHKA

    Pfarrheim Mönchberg:
    Samstag, 18. März, 20 Uhr (Premiere); Freitag, 24. März, Samstag,
    25. März, jeweils 20 Uhr, Sonntag, 26. März, 18 Uhr; Freitag, 31. März, Samstag, 1. April, jeweils 20 Uhr, Sonntag, 2. April, 18 Uhr; Freitag,
    7. April, Samstag, 8. April, jeweils
    20 Uhr, Sonntag, 9. April, 18 Uhr
    VfL-Turnhalle Mönchberg:
    Freitag, 28. April, Samstag, 29. April; Freitag, 5. Mai, Samstag, 6. Mai; Samstag, 13. Mai (jeweils 20 Uhr) (hlin)

  • Main-Echo vom 30.07.2016

    Main-Echo vom 30.07.2016

    -Neue Rekordsumme für Verein und Pfarrgemeinde-

    Mönchberg.

    Eine schöne Tradition seit vielen Jahren und für das gesellschaftliche Leben in Mönchberg fast unverzichtbar: die jährliche Spendenübergabe an Sportverein und Kirchengemeinde durch die Akteure der erfolgreichen Theatergruppe der Mönchberger Gesetzbücher. 2016 konnte sich in der Komödie „Und der Tag kann kommen …“ nicht nur der frischgebackene Multimillionär Heinrich von Königstein über den Geldsegen freuen, groß war auch die Freude bei (v.l.n.r.) Martin Roob, dem VfL-Vorstand für Öffentlichkeitsarbeit und Marketing, bei Pfarrer Franz Leipold und beim Kirchenpfleger Werner Weis, als ihnen Reinhold Keller, der Regisseur der „Gesetzbücher“ (2.von links), heuer eine Rekordsumme an Spendengeldern für ihre Arbeit überreichen konnte. Mit 2700 Besuchern in den 15 Aufführungen wurde ein Reinerlös von 11 200 Euro erzielt, den Keller vor der Tür der Pfarrkirche St.Johannes der Täufer übergab. 2800 Euro erhält der VfL, der das Geld für die Sanierung der Kultur- und Sporthalle nutzen will, die katholische Kirchengemeinde kann sich über 8 400 Euro freuen. Mit diesem stolzen Betrag wird die Innenrestaurierung der Wendelinus-Kapelle ein gutes Stück voran kommen.

    Der Dank von Sportverein und Kirchengemeinde ist den Vollblutschauspielern und ihren Helfern vor und hinter den Kulissen sicher, aber mindestens genau so wichtig dürfte ihnen sein, wie euphorisch wieder einmal die Reaktionen der Besucher waren. „Wir haben so gelacht“, „ihr seid eine tolle Truppe“ oder sogar „Das war das beste Stück Überhaupt“ war immer wieder zu hören, als sich der Vorhang nach der witzigen und kurzweiligen Komödie schloss. Für Keller und das ganze Team besonders wichtig: Sie konnten heuer vier neue Mitspielerinnen und Mitspieler gewinnen – man darf sich also auf einen neuen Angriff auf die Lachmuskeln der Besucher in diesem Jahr freuen – dann schon in der 30.Saison!
    Heinz Linduschka

  • Main-Echo vom 1.03.2016

    Main-Echo vom 1.03.2016

    Einst Landstreicher, jetzt Neureicher

    Komödie: Mönchberger Gesetzbücher überzeugen mit »…und der Tag kann kommen« – Ausdrucksstarkes Spiel, detailverliebte Inszenierung

    Seit 30 Jahren bringen die »Mönchberger Gesetzbücher« ihr Publikum mit witzigen, sorgfältig inszenierten Stücken im Dialekt zum Lachen und machen den Luftkurort zum Mekka für Freunde des temperamentvollen Schauspiels mutiert.

    Am Samstag fand im Pfarrheim die umjubelte Premiere des Dreiakters »… und der Tag kann kommen« statt, den Anita Keller so bearbeitet hat, dass alle zwölf Akteure der Laientheatergruppe ihre Qualitäten voll ausspielen können.
    Zum Inhalt: Drei Landstreicher kommen überraschend zu Geld, weil Heinrich von Königstein eine unerwartete Erbschaft macht. Die Story versteht jeder Besucher ohne jede Anstrengung. Doch selbst anspruchsvolle Theaterfans dürften mit der Zunge schnalzen, wenn sie die Inszenierung mit dem ausdrucksstarken Spiel aller zwölf Akteure sehen. Hinzu kommt das stimmungsvolle Bühnenbild, das eine Baustelle genau so überzeugend ins Pfarrheim beamt wie einen besitzbürgerlichen Salon.

    Wandelfähige Akteure

    Perfekt auch die Maske, mit der Königstein, Uso und Pfläumchen neue Identitäten gewinnen. Sie verwandeln sich von »Aussteichern, die als Landstreicher übers Land streichen«, in Minutenschnelle hinter der Bühne in zwei aufgebretzelte Damen der guten Gesellschaft und in einen Geschäftsmann,
    der sich auch im Tennisdress um eine gute Figur bemüht. Welche Rolle bei dieser Verwandlung »Höhenluft und Wechselduschen« spielen, muss jeder selbst entdecken.
    Jetzt braucht man den Einkaufwagen nicht mehr, um seine Habe zu transportieren, sondern um Luxuswaren einzukaufen, jetzt hat teurer Cognac den Doppelkorn ersetzt. Klingt trivial, ist aber in der Mönchberger Inszenierung ein höchst unterhaltsames, witziges Spektakel, bei dem die detailverliebte und doch souveräne Regie von Reinhold Keller immer wieder für Glanzlichter sorgt.

    Vorhang auf, erste Szene. Die drei Landstreicher Königstein, Uso und Pfläumchen bereiten sich auf ein Doppelkorn-Frühstück vor und begeistern die Besucher gleich zu Beginn der Komödie -… und der Tag kann kommen- in Mönchberg, 14 Mai wird das Stück in den kommenden Wochen aufgeführt. Foto: Heinz Linduschka.

    Allein die Anfangsszene mit den drei Landstreichern ist das Eintrittsgeld schon wert, so mitreißend authentisch verkörpern Gebhard Motzel, Alexandra Seufert und Corina Öhrlein den Königstein mit seinen beiden Begleiterinnen. Renate Miltenberger macht überzeugend volltrunken als Rechtsanwältin Oberberg den allerbesten Eindruck 

    und die Angestellten – Anita Keller als Köchin Luise und Udo Seufert als Diener Ferdinand – bedienen alle (Vor-)Urteile über diese Rollen in Perfektion und mit großer Ausstrahlung.
    Differenziertes Spiel

    Wer Volkstheater kennt und schätzt, wird in Mönchberg eine Qualitätsstufe in der Ausgestaltung der Szenen und im exakten, differenzierten Spiel erleben, die bei Amateurtheatern ganz selten zu sehen ist.

    Dass mit Fabius Löffler, Mareike Abb und Beatrix Löffler heuer drei junge Akteure zum ersten Mal auf der Bühne stehen und ihre Sache genau so gut machen wie die »alten Hasen«, beweist, dass die Gesetzbücher mit großem Schwung in ihr viertes Jahrzehnt gehen.

    Und Überraschungen sind auf der Bühne der Mönchberger Gesetzbücher immer garantiert, auch gegen Ende von »… und der Tag kann kommen«, als es besonders turbulent zugeht. Getreu dem Lebensmoto der drei Ex-Landstreicher: »Lieber locker vom Hocker als hektisch vom Ecktisch!«
    HEINZ LINDUSCHKA


    Zahlen und Fakten: Aufführungstermine
    Pfarrheim Mönchberg: An den Freitagen, 4., 11. und 18. März, sowie an den Samstagen, 5., 12. und 19. März, jeweils 20 Uhr; An den Sonntagen, 6., 13. und 20. März, jeweils 18 Uhr.
    VfL-Turnhalle Mönchberg: An den Freitagen, 22. und 29. April, sowie an den Samstagen, 23. und 30. April, sowie 7. Mai, je 20 Uhr.
    Auskunft und Karten: »Kreativity« in Mönchberg, Tel./Fax 0 93 74 / 28 13.
    (hlin)

  • Main-Echo vom 16.01.2016

    Main-Echo vom 16.01.2016

    Vom Landstreicher zum Multimillionär

    Laientheater: Mönchberger »Gesetzbücher« präsentieren turbulentes Stück »… und der Tag kann kommen« – 15 Aufführungen vorgesehen.

    Mönchberg.
    Trai­ning für Lach­mus­keln ist an­ge­sagt, wenn die Mönch­ber­ger Thea­ter­grup­pe »Die Ge­setz­bücher« den Vor­hang für ihr neu­es Lust­spiel öff­nen. Das Stück mit dem Ti­tel »… und der Tag kann kom­men« wird zehn­mal im Pfar­r­heim und fünf­mal in der VfL-Turn­hal­le auf­ge­führt (Ter­mi­ne sie­he Kas­ten).

    Die Handlung ist äußerst turbulent. Rechtsanwältin Dr. Oberberg (Renate Miltenberger) sucht die Landstreicher Uso (Alexandra Seufert), Pfläumchen (Corina Öhrlein) und Heinrich von Königstein (Gebhard Motzel) unter ihrer Brücke auf und teilt Letzterem mit: »Sie sind Multimillionär.«

    Fein für Königstein

    Nun stellt sich die Frage für die drei: Sollen sie das Leben auf der Straße für immer aufgeben? – Na klar! Königstein gibt das Motto für »seine« zwei Frauen vor: »Macht euch fein für Königstein!«
    In der noblen Villa angekommen, müssen sich die drei mit ihrer Vergangenheit rumschlagen. Der unbekannte Sohn Alexander von Salmnitz-Seti (Marco Motzel), Usos »verlorenen« Töchter Sophia (Mareike Abb) und Lena (Beatrix Löffler) sowie Boris, ein Russe in Pelz und Stiefeln (Werner Becker) sorgen dafür Verwirrungen. Die resolute Köchin Luise (Anita Keller), der unerschütterliche Diener Ferdinand (Udo Seufert) und das Dienstmädchen Marie (Vanessa Schönfelder), das sich selbst mit Gipsbein nicht aus dem Tritt bringen lässt – auch deshalb, weil ihr Tom (Fabius Löffler) zur Seite steht – setzen sich intensiv mit den drei »Eindringlingen« auseinander und machen Königstein, Uso und Pfläumchen den »Kulturschock« nicht gerade leichter.
    Der frisch gebackene Multimillionär erklärt seinem neu entdeckten Sohn auf seine Art, wie die Begegnung mit der Mutter verlief: »Och Gott, wie das so ist, wenn man jung und der Teich voller Karpfen ist. Aber deine Mutter war die Oberforelle.«

    Turbulentes Theater in Mönchberg: Alexander von Salmnitz-Seti steht mit seinem Blumensträußchen zwischen den Fronten aus Landstreichern (links) und Bewohnern der Villa (rechts). Foto: Heinz Linduschka.

    Die lebensprallen, unverwechselbaren Bühnenfiguren haben so manchen denkwürdigen Spruch parat. Man erfährt beispielsweise: »Nicht alles, was zwei Backen hat, ist ein Gesicht« und hört die Lebensweisheit: »Wer im Januar einen hebt, hat Silvester überlebt.« Wenn »Safer-Sex« mit »Säufer-Sex« verwechselt wird, dann geht es eben rund – auch auf der Mönchberger Bühne.
    Seit Ende August proben die »Gesetzbücher« das neue Stück und wieder einmal sorgt Regisseur Reinhold Keller mit seiner Arbeit dafür, dass Betonung, Gestik, Mimik und Bühnenwege intensiv einstudiert werden – eines der Geheimnisse der Erfolge seit fast drei Jahrzehnten.
    Drei Neulinge stehen auf der Mönchberger Bühne. Ein Probenbesuch beweist: Fabius Löffler, Mareike Abb und Beatrix Löffler haben sich in ihrer neuen Umgebung schneller zurecht gefunden als die drei Landstreicher in der herrschaftlichen Villa. Neben der Regie liegen Maske, Frisur, Technik und das Soufflieren wieder in ganz bewährten Händen.

    Das Stück »… und der Tag kann kommen« verspricht Freunden volkstümlichen Theaters mit deftigem Dialekt einen Genuss ohne Reue und Nebenwirkungen – außer eventuell einem Muskelkater vom Lachen.
    Heinz Linduschka

    Zahlen und Fakten: Aufführungstermine
    Pfarrheim Mönchberg: Samstag, 27. Februar, 20 Uhr (Premiere).
    An den Freitagen, 4., 11. und 18. März, sowie an den Samstagen, 5., 12. und 19. März, jeweils 20 Uhr;
    An den Sonntagen, 6., 13. und 20. März, jeweils 18 Uhr.
    VfL-Turnhalle Mönchberg: An den Freitagen, 22. und 29. April, jeweils 20 Uhr.
    An den Samstagen, 23. und 30. April, sowie 7. Mai, jeweils 20 Uhr.
    Auskunft und Karten: ab 28. Januar im Geschäft »Kreativity« in Mönchberg, Tel./Fax 0 93 74 / 28 13. (hlin)

  • Main-Echo vom 16.07.2015

    Main-Echo vom 16.07.2015

    Rekordsaison für die »Gesetzbücher«

    Theatergruppe: Regisseur Keller übergibt 11 000 Euro Spenden für Wendelinuskapelle und VfL-Jugendarbeit

    Mönchberg. Seit Jahr­zehn­ten lo­cken die Mönch­ber­ger »Ge­setz­bücher« mit Volks­thea­ter vom Feins­ten Thea­ter­f­reun­de von Nah und Fern in das Pfar­r­heim und in die VfL-Turn­hal­le. Und im­mer wie­der kön­nen sich nach der Spiel­sai­son die Pfarr­ge­mein­de und auch Ve­r­ei­ne über ho­he Spen­den freu­en, mit de­nen die Thea­ter­trup­pe das Ge­mein­schafts­ge­fühl im Luft­ku­r­ort nach­hal­tig stärkt.

    Regisseur Reinhold Keller übergab diesmal eine Rekordsumme an Pfarrer Franz Leipold und an den VfL Mönchberg. 2600 Zuschauer – so viele wie noch nie – hatten in den 15 Aufführungen für einen Rekordreingewinn von 11 000 Euro gesorgt. Pfarrer Leipold und Kirchenpfleger Werner Weis durften sich über 8300 Euro freuen, mit denen die dringend notwendigen Sanierungsarbeiten in der barocken Kapelle Sankt Wendelinus vorangetrieben werden sollen.
    Dass die Spenden der »Gesetzbücher« auch dafür gesorgt haben, den Mönchberger Pfarrgarten wieder in ein echtes Schmuckstück zu verwandeln, war Pfarrer Leipold ein besonders Lob wert.
    Martin Roob, als Vorstandsmitglied des VfL Mönchberg zuständig für Öffentlichkeitsarbeit und Marketing, weiß schon, wofür der Verein die Spende von 2 700 Euro verwenden wird: Die Summe soll voll und ganz in die Jugendarbeit fließen. hlin

    Heinz Linduschka
  • Main-Echo vom 30.04.2015

    Main-Echo vom 30.04.2015

    Ein Vierteljahrhundert Arbeit vor und hinter den Kulissen

    Gesetzbücher: Helga Becker feiert

    Bühnenjubiläum

    Wenn am 5. Mai mit dem Ab­bau der Ku­lis­sen in der VfL-Hal­le in Mönch­berg die 28. Spiel­zeit der »Ge­setz­bücher« zu En­de geht, kann ei­ne Frau auf 25 Jah­re Thea­ter­ar­beit zu­rück­bli­cken, die man auch als Fan der Grup­pe kaum ein­mal auf der Büh­ne sieht – au­ßer beim Schluss­ap­plaus.

    Helga Becker zählt zu den Akteuren der ersten Stunde im Jahr 1987 und feiert heuer ihr silbernes Bühnenjubiläum als Maskenbildnerin, Friseurin, Verantwortliche für Kostüme und wertvolle Unterstützung von Regisseur Reinhold Keller. Drei Jahre setzte sie aus, als sie Mutter wurde, und selbst in dieser Zeit blieb sie den »Gesetzbüchern« eng verbunden. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie es auf der Bühne aussähe, wenn Helga Becker ihre Hand nicht im Spiel hätte.
    Ohne sie wäre das Outfit der Schauspieler nur halb so authentisch. Ganz sicher hat sie ihren Anteil daran, dass die Mönchberger seit 1987 zu einer der renommiertesten Amateurbühnen im Landkreis geworden sind.
    Und das Schönste an diesem Jubiläum: Man darf hoffen, dass Helga Becker auch in den kommenden Jahren hinter der Bühne dafür sorgt, dass auf der Bühne alles in bester Ordnung ist und die »Gesetzbücher« auch in der 29. Spielzeit wieder weit über 2000 Theaterfreunden einen unterhaltsamen Abend bereiten werden. Wie unentbehrlich sie in Mönchberg ist, ist auf der Homepage der »Gesetzbücher« nachzulesen: »Sie verschönert uns mit Farbe und Make up, so dass wir super auf der Bühne aussehen.
    Sie kann aus Joghurt Blut machen – Dracula wäre neidisch. Doch auch sie kann nicht verhindern, dass wir auf der Bühne schwitzen. Drum wird zwischendurch abgetupft und nachgeschminkt. Dabei hat sie immer einen aufmunternden Spruch, ist sehr hilfsbereit und hat immer ein Lächeln auf den Lippen. Nach der Aufführung gibt es schon ein paar, die es sehr genießen, von ihr bei einer Gesichtsmassage wieder abgeschminkt zu werden.«

    Heinz Linduschka

     

  • Main-Echo vom 04.3.2015

    Main-Echo vom 04.3.2015

    Haschkekse für den Herrn Bürgermeister“

    Theater: Mönchberger Gesetzbücher feiern mit »Trubel im Rathaus« Premiere – Durcheinander im Wahlkampf


    Im örtlichen Rathaus herrscht Wahlkampfstimmung, und die Wiederwahl von Bürgermeister Bernhard Oppenau (dargestellt von Erich Österlein) ist so gut wie sicher. Da taucht Hippie-Legende Tamara Bloomberg (Renate Miltenberger) aus den USA auf. Sie möchte ihre Memoiren schreiben und besucht im Zuge dessen ihren alten Freund »Bernie«. Schnell stellt die aufgedrehte »Kult-Mutter aller Hippies« das komplette Rathaus mit gewöhnungsbedürftigen Ritualen und Haschkeksen auf den Kopf.

    Hippie-Mutter mit Dialekt

    Das Stück mit dem Originaltitel »Love & Peace im Landratsamt« wurde von Anita Keller eigens für die Mönchberger bearbeitet und den örtlichen Gegebenheiten angepasst. So erinnert sich Tamara Bloomberg an ihr letztes Treffen mit »Bernie« auf dem Kommz-Festival im Nilkheimer Park und wird am Telefon von David Bowie höchstpersönlich gebeten, ihm »Äbbelwoi und Hausmacher« aus dem Schmachtenberger Gasthaus Sonne mitzubringen.

    Noch mehr Lokalkolorit bekam die Aufführung durch den charakteristischen Dialekt, den sogar die Hippie-Mutter nach all ihren Jahren im Ausland nicht abgelegt hat, was zu einer amüsanten Mischung aus amerikanischem Akzent und Mönchberger Mundart führte.
    Die Rollen wirkten wie den einzelnen Darstellern auf den Leib geschrieben. Im Zusammenspiel harmonierten sie perfekt. So mimte Erich Österlein zurückhaltend den Bürgermeister. Michaela Goihl und Vanessa Schließmann glänzten als seine Frau Bärbel und Tochter Nina. In der weiblichen Hauptrolle der Hippie-Ikone Tamara Bloomberg mit ihren überspitzten Stereotypen fühlte sich Renate Miltenberger merklich wohl. Ihren Sohn Philipp spielte Marco Motzel mit frischer Art und einem beeindruckenden amerikanischen Akzent.

    Als feministische Oppositionsführerin Hilde Brustwickel-Schnödesenf beeindruckt Corina Öhrlein auf der Bühne. Werner Becker und Udo Seufert sind mit ihrem unbeschwerten Spiel in den Rollen des Rathausangestellten Oswald Huber und des Reporters Timo Treiber zu sehen.

    Eigenartige Gestik und Mimik

    Zum Schreien komisch ist Anita Sommer in der Rolle der von sich eingenommenen Schlagersängerin Melody Sommer, die mit ihrer eigenartigen Gestik und Mimik sowie ihren Gesangskünsten für reichlich Lacher beim Publikum sorgte. Regisseur Reinhold Keller nutzte die kleine Rolle des Polizisten für einen kurzen Auftritt.
    Die heimlichen Stars des Abends waren jedoch Alexandra Seufert als Sekretärin Elfriede Stegner und Gebhard Motzel in der Rolle des Wahlmanagers Jochen Meisner. Zwischen den beiden folgte ein verbaler Schlagabtausch nach dem anderen.

    Schnippisch und wortgewandt

    Seufert genoss ihre Rolle sichtlich, in der sie schnippisch und wortgewandt die Neckereien und Anspielungen Meisners kontern durfte, dessen wichtigtuerischen und stolzen Charakter Motzel überzeugend darstellte. Ihren Höhepunkt fand die schauspielerische Leistung der beiden im durch Haschkekse ausgelösten Drogenrausch. Vollkommen wird das Stück durch das aufwendige und detailreiche Bühnenbild, eine problemlos funktionierende Technik und die bunten und einfallsreichen Kostüme und Frisuren. Auf die Hilfe von Souffleuse Ludwina Weis musste an diesem Abend keiner der Schauspieler zurückgreifen.
    (Beatrice May)

  • Main-Kurier vom 22.02.2015

    Main-Kurier vom 22.02.2015

    Theater Mönchberg: „Trubel im Rathaus“

    Laientheater: Neues Lustspiel der Mönchberger „Gesetzbucher“ – Premiere am 28. Februar – Kartenvorverkauf

    Wo:Pfarrheim, Mönchberg:
    Uhrzeit:20 Uhr
    Info:
    Die Wiederwahl von Bürgermeister Bernhard Oppenau scheint nur noch eine reine Formsache zu sein. Deshalb nimmt Oppenau den Wahlkampf äußerst gelassen – bis die „Kult-Mutter aller Hippies“ Tamara Bloomberg urplötzlich im Rathaus erscheint. Flippig und agil stellt sie den Alltag im Rathaus auf den Kopf. Mit Hasch-Keksen und Hippie-Ritualen stellt sie alle Beteiligten auf eine harte Bewährungsprobe…

  • Main-Echo vom 07.02.2015

    Main-Echo vom 07.02.2015

    Wahl sorgt für „Trubel im Rathaus“

    Laientheater: Neues Lustspiel der Mönchberger „Gesetzbucher“ – Premiere am 28. Februar – Kartenvorverkauf

    Mönchberg:
    Die Theatergruppe »Gesetzbücher« um Regisseur Reinhold Keller lädt am Samstag, 28.Februar um 20 Uhr im Mönchberger Pfarrheim zur Premiere ihres neuen Stücks „Trubel im Rathaus“ ein. In dem Lustspiel in drei Akten geht es um den Bürgermeister Bernhard Oppenau (Erich Österlein). Der ist sich zwar sicher, dass er wiedergewählt wird, lässt sich aber trotzdem den Wahlmanager Jochen Meisner (Gebhard Motzel) aufdrängen und muss jetzt mit dessen Hyperaktivität zurechtkommen.

    Turbulente Verwicklungen

    Die Akteure haben allesamt langjährige Bühnenerfahrung. Das gilt auch für die taffe Sekretärin Elfriede Stegner, die von Alexandra Seufert mit viel Temperament gespielt wird. Mal wirft sie dem Wahlmanager „albernes Geblubber“ vor, mal bezeichnet sie ihn als „Luftballon, bunt, laut und aufgeblasen“. Der hält sie für so „charmant wie eine Kreissäge“.
    Viele Überraschungen erwarten die Besucher im zweieinhalbstündigen Lustspiel, in dem der Arbeitsalltag eines Bürgermeisters genau so witzig wie realitätsnah gezeigt wird – auch wenn natürlich Ähnlichkeiten mit lebenden Personen „rein zufällig“ wären.
    Es geht nicht um konkrete Politik, es geht um beste Unterhaltung nach dem seit vielen Jahren bewährten Rezept der Mönchberger Truppe unter der energischen und anspruchsvollen

    Mit »Trubel im Rathaus« versprechen die Mönchberger Gesetzbücher wieder turbulente Unterhaltung. Das Lustspiel in drei Akten wird in den kommenden Wochen 15 Mal aufgeführt, Premiere ist am 28. Februar. Foto: Heinz Linduschka

    Regie von Reinhold Keller, der mit dem Polizisten auch wieder selbst auf der Bühne steht.Man darf gespannt sein, welche Rolle der „Kult-Hippie“ Tamara Bloomberg (Renate Miltenberger) aus Amerika spielt, man darf sich auf die hoch dekorierte Schlagersängerin Melody Sommer (Anita Keller) freuen, 

    auf die Emanze aus dem Gemeinderat, die Oppositionsführerin Hilde Brustwickel-Schnödesenf (Corina Öhrlein) und ihren Gegenpart, den eher machohaften Rathaus-Angestellten Oswald Huber (Werner Becker).

    Dass die Frau (Michaela Goihl) und die Tochter (Vanessa Schließmann) des Bürgermeisters strikt gegen jede „Homestory“ sind, und damit auch dem Reporter mit dem charakteristischen Namen Timo Treiber (Udo Seufert) die Arbeit erschweren,

    trägt zum kreativen Chaos auf Bühne genau so bei wie der manchmal durchaus bedauernswerte Sohn der Hippiebesucherin Philipp Bloomberg(Marco Motzel).Insgesamt 15 Aufführungen von „Trubel im Rathaus“ sind angesetzt. Nach der Premiere sind weitere Termine an den drei folgenden Wochenenden vom 6. bis zum 22 März, an den Freitagen und Samstagen jeweils um 20 Uhr, am Sonntag um 18 Uhr. Fünf Aufführungen in der VfL-Turnhalle geplant. 17. und 18.April, 24. und 25. April sowie 2. Mai jeweils um 20 Uhr.

  • Main-Echo 19.07.2014

    Main-Echo 19.07.2014

    Gesetzbücher spenden 10300 Euro

    Mönchberg.
    Seit 1987 sorgen die Möchberger Gesetzbücher mit ihren Komödien dafür, dass es im Luftkurort viel zu lachen gibt. Nach jeder Spielzeit gib es noch einmal Grund zur Freude, wenn die Schauspieler den Erlös spenden. Regisseur Reinhold Keller ( Mitte) übergab 7800 Euro an Dekan Franz Leipold (links) und an
    Kirchenpfleger Werner Weis, die sich freuen, mit dem Geld die Renovierung der Wendelinuskapelle von 1744 vorantreiben und Sicherungsmaßnahmen finanzieren zu können. Außerdem spenden die Gesetzbücher dem VfL Mönchber 2500 Euro für die Jugendarbeit. hlin/Foto: Heinz Linduschka