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  • >Mama, guck mich net in dem Ton ou!

    >Mama, guck mich net in dem Ton ou!<

    Laienschauspiel: „Die Yety Jäger“ in Mönchberg – Unterhaltsames Theater mit eingebauter Lachgarantie

    Mönchberg: Co­ro­na war schuld, dass es drei An­läu­fe brauch­te, bis sich bei den Mönch­ber­ger »Ge­setz­büchern« end­lich der Vor­hang für »Die Ye­ti Jä­ger« öff­ne­te. Der zum Brül­len ko­mi­schen Drei­ak­ter von And­reas We­ning, wur­de wie­der ein­mal von Ani­ta Kel­ler den ex­zel­len­ten Amateu­rakteu­ren auf den Leib ge­schnei­dert.

    Zwei Dinge sind seit dem Start der »Gesetzbücher« 1987 wie in Stein gemeißelt: Mit dem beachtlichen Erlös werden Jahr für Jahr kulturelle und soziale Projekte im Ort oft erst möglich gemacht, und wenn die Akteure auf die Bühne kommen, sind Lachsalven und allerbeste Unterhaltung garantiert.

    Das ist auch heuer so, wie die Premiere in der ausverkauften VfL-Halle am Freitagabend bewiesen hat. Spontane Lachsalven und prasselnder Applaus zogen sich durch drei Akte und belohnten die Akteure für ihr temperamentvolles Spiel mit ausdrucksstarker Mimik und Gestik.

    Turbulente Story

    Die turbulente Story kreist um etliche offene Fragen: Müssen die Schmierhubers – die resolute Alexandra Seufert als Evelyn, Gebhard Motzel als ihr leicht verpeilter Mann Ulrich mit ihrem Sohn Thorsten (Marco Motzel), der von seinem Vater offenbar das »hormonelle Schleudertrauma« geerbt hat – ihre Pension »Zum strammen Hirsch« wegen der Konkurrenz des Sporthotels verkaufen? Wie lange können Corina Öhrlein als Nachbarin Silke und Evelyns Schwester Gundula (Anita Keller) noch allen auf die Nerven fallen, bis es kracht?

    Die taffe, aber zwielichtige Rechtsanwältin Almut (überzeugender Start von Nicole Gramling bei den »Gesetzbüchern«), die attraktive, aber etwas hyperaktive Tierschützerin Franziska (Mareike Abb), Udo Seufert als leicht überdrehter Yeti-Experte und der selbstsicher auftretende Schützenkönig mit dem schönen Namen »Pillermann« (Reinhold Keller) runden das überzeugende Team auf der Bühne ab, in dem Renate Miltenberg bei der Premiere als Volksmusikstar Marianne Rödel ihren bisher 399 Auftritten in Mönchberg ein Jubiläums-Highlight auf der Bühne hinzufügte.

    Es ist sehr selten, aber in Mönchberg ist es so: Alle Akteure spielen ihre Rollen nicht, sie leben sie und wirken absolut authentisch. Die Frage, ob es rund um den »strammen Hirsch« einen Yeti gibt, scheint spätestens dann beantwortet, wenn das Fabelwesen gleich in mehreren Ausgaben fast inflationär auf der Bühne auftaucht.

    Zugegeben: Manchmal geht es schon sehr turbulent zu, aber das störte bei der Premiere niemanden. Das liegt zu einen am überzeugenden Spiel aller Akteure, zum anderen an den Formulierungen, bei denen sich niemand unter Niveau amüsieren muss.

    Geistreiche Sprüch‘

    Die »geistreiche Sprüch’« mögen ja manchmal grenzwertig sein, witzig und intelligent aber sind sie immer. In einen Ehekrach, der sprachlich auch mit schönen Loriot-Szenen mithalten kann und in der Feststellung Ulrichs endet: »Es ist wurscht, was du anhast!« passt Evelyns Antwort: »Mein Gott, sind Männer primitiv!« Was Gundula unter »bahnbrechend« versteht, hat das Zeug zum Kult und die taffe Silke muss damit leben, dass es heißt, der einzige Mann, der zu ihr komme, sei »Käpt’n Iglo«.

    Ob Evelyn die Bitte ihres Sohnes erfüllt: »Mama, guck mich net in dem Ton ou!« wird nicht verraten, aber eines machen die Gesetzbücher ganz sicher nicht: »Lass uns ‚Halt die Klappe‘ spiel’n – und du fängst an.« Im Gegenteil: Die »Yeti Jäger« garantieren weitere sechs höchst unterhaltsame und witzige Theaterabende in der VfL Halle, wenn man noch eine Karte ergattert.

    Heinz Linduschka

    Der Schützenkönig Pillermann ist auf der Jagd nach dem Yeti, Nachbarin Silke auf Männerjagd – wer wird erfolgreicher sein? FotoHeinz Linduschka
    Evelyn ist mit ihren Nerven am Ende. Und da sind auch ihr Sohn Thorsten und Tierschützerin Franziska keine Hilfe – im Gegenteil.
    Foto: Heinz Linduschka
  • 400 Aufführungen

    400 Aufführungen

    Interview: Renate Miltenberger – 400 Aufführungen in 36 Jahren und kein bisschen müde

    Theaterspielen ist Gehirnjogging, großes Vergnügen und praktische Lebenshilfe

    Mönchberg. In 35 Rollen stand sie seit 1987 in Aufführungen der Mönchberger Gesetzbücher auf der Bühne – und immer waren die Zuschauer begeistert. Renate Miltenberger ist von Anfang an dabei und steht bei der Premiere der „Yeti-Jäger“ am 5.Mai zum 400. Mal auf der Bühne, Grund genug, sie nach ihren Erfahrungen in Sachen Theater zu fragen. Sie sprach mit unserem Mitarbeiter Heinz Linduschka.

    ME: Mit welchen Erwartungen sind Sie 1987 zu den „Gesetzbüchern“ gestoßen und wie haben sich Ihre damaligen Erwartungen in den 36 Jahren erfüllt?

    Miltenberger: Erwartungen hatte ich keine, nur ein Anliegen: Unseren Zuschauern einen Abend zu schenken, um den Alltag zu vergessen. Dies hat sich in den 36 Jahren auch nicht geändert.

    Natürlich ist es eine tolle Sache einfach mal jemand anderes zu spielen, gemeinsam so herrlich kindisch zu sein, und den Text bekommt man auch noch dazu. Die Gruppe aus dem zusammengewürfelten Haufen 1987 wurde zu einer großen, ganz besonderen Familie. Das Leben hat sie verändert aber das Theaterspielen ist und bleibt unsere Passion.

    Eine Rolle zu lernen ist natürlich Gehirnjogging vom Feinsten, sich viele Dinge zu merken fällt einem schon einfacher. Das hat man nun nach den drei Jahren Pause gemerkt, wir fangen neu an Text lernen zu lernen. Auch im normalen Leben ist Theaterspielen von Nutzen. Wie oft kommt eine Situation, in der man sich nicht so wohl fühlt, oder ist aufgeregt, hier versetzte ich mich einfach in die Rolle „Renate“ und kann so viel besser den Überblick bewahren und auch Abstand behalten. Die vielen Highlights im Theater, ein gutes Repertoire an Sätzen, die zu Situationen passen, sind schon ein Geschenk. Hier hatte ich auch schon oft die Lacher auf meiner Seite.

    ME: Gibt es ein, zwei Ereignisse oder Lieblingsrollen die Ihnen in den vielen Jahren besonders in Erinnerung geblieben sind?

    Miltenberger: Eigentlich ist jede Rolle, egal, ob groß oder klein, etwas Besonderes. Sich in eine Rolle fallen zu lassen und sie auszufüllen mit allem, was einem zu Verfügung steht, bedeutet mir sehr viel. Bei größeren Rollen war es so, dass es mir oft schwer gefallen ist, nach der Aufführung wieder die „normale“ Renate zu sein. Auf der Bühne spiel‘ ich nicht die Rolle, ich bin die Person, die ich spiele!

    Einige meiner Lieblingsrollen war 2015 bei dem Stück „Trubel im Rathaus“ die Hippie-Tante Tamara. Heute sagen wir noch „…kommt lasst uns einen Sitzkreis bilden und drüber reden?“ Bei dieser Rolle konnte ich mich so herrlich verstellen. Ansonsten kann ich die Frage wirklich nicht beantworten, ich hab‘ mir auf unserer Homepage nochmal die vielen Stücke angeschaut, in denen ich mitgespielt habe und auch den Videoclip dazu, dabei mußte ich herzhaft lachen. Jede Rolle hat einfach ihren Charme.

    ME: Wenn Sie das Theaterspielen 1987 mit der Situation und auch mit den Erwartungen und dem Verhalten des Publikums heute vergleichen: Was hat sich verändert und wie bewerten Sie das?

    Miltenberger: Heute ist es so, daß es manchmal eine Weile dauert bis die Zuschauer ganz bei uns sind, der Alltag ist heute viel mehr ausgefüllt mit allem Möglichen. Man merkt aber sofort, wenn der Funke übergesprungen ist. Dann geht das Publikum mit und das Spielen macht so richtig Spaß. Ein kleines Geheimnis: Wir haben so ein paar ganz kleine Stellen, wo auch wir einen Teil des Publikums sehen. Es ist einfach ein Genuss zu beobachten, wie sich nach und nach der Gesichtsausdruck verändert, ein Lächeln sich bis in die Augen ausbreitet und man nur dar-auf wartet, so richtig loszulachen. Dann weiß ich, die Proben haben sich gelohnt und wir haben alles richtig gemacht.

    Das Publikum freut sich auf einen unbeschwerten Abend, bei dem nichts wichtiger ist als sich von uns in einen Raum der Freude und Leichtigkeit entführen zu lassen.

    Egal, ob Jung oder Alt, gemeinsam lachen tut einfach nur gut. Ich bin dankbar auch meinen Teil dazu beitragen zu können. Die vielen Stunden Proben und das Lernen sind vergessen. Einfach nur spielen und den Abschlussapplaus aus vollem Herzen genießen. Ich bin sehr stolz eine von den Gesetzbüchern zu sein, es ist ein wundervolles Hobby inmitten liebenswerter Menschen. Dafür bin ich sehr dankbar.

    Renate Miltenberger auf der Homepage der Gesetzbücher: https://www.diegesetzbuecher.de/renate_m/.

    400. Auftritt: Renate Miltenberger als Marianne Rödel
    Foto: Linduschka
  • Main-Echo Absage der Vorstellungen

    Main-Echo Absage der Vorstellungen

    Theatergruppe „Die Gesetzbücher“ in Mönchberg sagt jetzt auch alle Vorstellungen in der VfL-Turnhalle für 2020 ab

    „Liebe Theaterfreunde,
    leider müssen auch unsere Veranstaltungen in der VfL-Halle in diesem Corona-Jahr ausfallen!
    Aber für das nächste Jahr freuen wir uns schon jetzt, Euch/ Ihnen mit viel Witz und Freude einen unbeschwerten Abend zu bescheren.
    Bis dahin danken wir unseren treuen Zuschauern für die jahrelange Unterstützung!
    Bleibt alle gesund!
    Eure Theatergruppe „Die Gesetzbücher

    PS: Rückgabe der bezahlten Karten für alle Vorstellungen und „Geld zurück“ können zu den Öffnungszeiten im „Kreativity“ in Mönchberg eingetauscht werden. Da dieses Geschäft, wie leider viele andere Geschäfte auch, zur Zeit nicht öffnen darf, bitten wir Sie, mit dem Umtausch bis nach der Corona-Krise zu warten. Es ist auch möglich die Eintrittskarten im nächsten Jahr gegen neue Karten umzutauschen. 

    www.diegesetzbuecher.de“

  • Absage unter meine-news.de

    Absage unter meine-news.de

    Die Theatergruppe „Die Gesetzbücher“ sagen alle Aufführungen im Pfarrheim ab. Der Corona-Virus schlägt auch hier gnadenlos zu!

    Alle Aufführungstermin im Pfarrheim wurden im Zuge der Entwicklung der Corona-Pandemie abgesagt.

    Das betrifft die Aufführungen
    Samstag 14. März 2020 20:00 Pfarrheim
    Sonntag 15. März 2020 18:00 Pfarrheim
    Samstag 21. März 2020 20:00 Pfarrheim
    Sonntag 22. März 2020 18:00 Pfarrheim
    Freitag 27. März 2020 20:00 Pfarrheim
    Samstag 28. März 2020 20:00 Pfarrheim
    Sonntag 29. März 2020 18:00 Pfarrheim
    Freitag 03. April 2020 20:00 Pfarrheim
    Samstag 04. April 2020 20:00 Pfarrheim
    Sonntag 05. April 2020 18:00 Pfarrheim
    Alle bezahlten Karten können bei „Kreativity“ in Mönchberg zurück gegeben werden.
    „Die Gesetzbücher“, Mönchberg.

  • Main-Echo v. 14.02.2020

    Main-Echo v. 14.02.2020

    Turbulentes Theater in Mönchberg

    Bühne: »Gesetzbücher« strapazieren an 15 Abenden die Lachmuskeln ihrer Zuschauer mit der Komödie »Die Yeti-Jäger«

    Schon bei der Probe ging es turbulent zu. Der Mann im Zottelfel ist nicht der Yeti sonder Ulrich Schmierhuber, den seine Frau hinaus in die Kälte gejagt hatte. (Foto: Heinz Linduschka)

    Von unserem Mitarbeiter HEINZ LINDUSCHKA
    Seit 1987 bringen die Akteure der »Mönchberger Gesetzbücher« mit Volkstheater ihre Zuschauer zum Lachen, zum Staunen und oft auch zum Ausrasten – genau das wird auch heuer wieder passieren, wenn sieben Frauen und vier Männer eine Komödie in drei Akten von Andreas Wening mit viel Temperament und Witz zelebrieren. »Die Yeti Jäger« heißt das Stück.
    Evelyn und Ulrich Schmierhuber (Renate Miltenberger und Gebhard Motzel) wollen ihre Pension »Zum strammen Hirsch« verkaufen, weil ihnen das Hotel in der Nachbarschaft fast alle Gäste abspenstig gemacht hat. Da ist auch der Volksmusikstar Marianne Rödel kein Trost, die abwechselnd Monika Hohm und Karola J. Schröder spielen. Gegen einen Verkauf der Pension hätte Sohn Thorsten (Marco Motzel) gar nichts, genau so wenig wie Evelyns Schwester Gundula (Anita Keller), die wirklich Haare auf den Zähnen hat.
    Nichts läuft wie geplant
    Natürlich läuft beim Verkauf fast nichts so wie geplant, genau wie in der Ehe der Schmierhubers. Dazu tragen auch Rechtsanwältin Almut Amende (Nicole Gramling), Schützenkönig Hans-Josef Pillemann (Reinhold Keller) und die militante Tierschützerin Franziska (Mareike Abb) ein gerüttelt Maß bei. Ohne die extrovertierte Nachbarin Silke – eine Glanzrolle für Corina Öhrlein – wäre das kreative Bühnenchaos nicht komplett. Da auch noch Udo Seufert als Yeti-Experte mitmischt, bleibt nur eine Frage offen: Findet auch der Yeti den Weg auf die Bühne?
    Drei neue Schauspielerinnen, zwei davon aus Erlenbach, sind heuer zum ersten Mal in Mönchberg zu sehen, und schon beim Probenbesuch ist klar: Sie haben sich gut eingelebt und fühlen sich in der Truppe wohl. Reinhold Keller führt wieder in der gewohnten Mischung aus Akribie und Kreativität Regie, auch beim Soufflieren, bei Technik, Maske und Bühnenbild sind seit Jahren bewährte Kräfte im Spiel.
    Und das Stück? Wer die Mönchberger kennt, weiß, dass sie keine 0815-Vorlagen aussuchen. Auch die »Yeti-Jäger« zeichnen sich durch mitreißenden Humor aus und begeistern mit zahllosen witzigen Formulierungen.
    Kompliziert und primitiv
    Beispiele gefällig? In komischer Verzweiflung stöhnen die Ehepartner Schmierhuber: »Sind Frauen kompliziert« und »Männer primitiv«, sie wissen beide: »Die Ehe ist Hauptursache aller Scheidungen« – vor allem, wenn der Mann und die Frau von sich überzeugt sind: »Ich streit‘ net, ich erklär‘ dir nur, dass ich recht hab‘!« Da hilft es wenig, wenn Ulrich seine Frau statt als »dusselige Kuh« nur als »dumme Nuss« bezeichnet, und wenn er verspricht, »in sich zu gehen«. Evelyn weiß ja, dass das nur bedeutet, dass er wieder mal in der Nase bohrt.
    Man darf sich auf ganz viele turbulente Verwicklungen freuen, darauf, dass es auf der Bühne menschelt und, dass Anita Keller durch die Bearbeitung der Vorlage und durch den Einbau des Dialekts die Komödie ihren »Gesetzbüchern« passgenau auf den Leib geschneidert hat. 15 kurzweilige Abende in Pfarrheim und in der Turnhalle sind garantiert und am Schluss sollten alle Fragen beantwortet sein: Kommt der Yeti nach Mönchberg? Warum löst die eher marode Pension einen Hype in den sozialen Medien aus und – so ganz nebenbei – warum kauft Sohn Thorsten auf Teufel komm raus kein englisches Fahrrad?

    Die »Yeti-Jäger« sind nach der Premiere im Pfarrheim am 14. März um 20 Uhr noch 14 mal in Mönchberg zu sehen: Im Pfarrheim am 15., 21., 22., 27., 28. und 29. März sowie 3., 4. und 5. April. Beginn freitags und samstags jeweils 20 Uhr, sonntags 18 Uhr. In der VfL-Turnhalle sind die »Yeti Jäger« am 2., 8., 9., 15. und 16. Mai zu sehen, jeweils um 20 Uhr. Der Vorverkauf bei »Kreativity« in Mönchberg beginnt am 14. Februar, Tel. 0 93 74 / 28 13.

    HEINZ LINDUSCHKA

  • »Gesetzbücher« geben über 13 000 Euro fürs Gemeindeleben

    »Gesetzbücher« geben über 13 000 Euro fürs Gemeindeleben

    »Gesetzbücher« geben über 13 000 Euro fürs Gemeindeleben

    Spende: Pfarrgemeinde, VfL und Energieverein bedacht

    MÖNCHBERG. Die Thea­ter­grup­pe »Die Ge­setz­bücher« spen­det nach je­der Sai­son be­acht­li­che Be­trä­ge, mit de­nen sie das kirch­li­che, kul­tu­rel­le und sport­li­che Le­ben in Mönch­berg ent­schei­dend för­dert. Re­gis­seur Rein­hold Kel­ler konn­te am Di­ens­tag vor der Mönch­ber­ger Pfarr­kir­che Schecks über ins­ge­s­amt 13 350 Eu­ro über­rei­chen..
    Pfarrer Franz Leipold und Kirchenpfleger Werner Weis freuten sich über 9700 Euro, zumal damit endlich der Startschuss für die Renovierungsarbeiten an der Wendelinuskapelle gefallen ist. .
    Mit den 3300 Euro, die der VfL Mönchberg erhält, werden laut Vorsitzendem Martin Roob »notwendige Schönheitsreparaturen« an der Halle und am Sportplatz durchgeführt. 350 Euro erhält der Energieverein Mönchberg, für den dessen Vorsitzender Joachim Zöller den Scheck entgegennahm. Damit will der Verein ein weiteres Modul für die Fotovoltaik-Anlage am Mönchberger Schwimmbad anschaffen. Zöller rechnet vor, dass die Marktgemeinde dann jährlich bis zu 5000 Euro an Stromkosten sparen könnte. hlin

    Orinalbericht

  • Szenen aus unserer Heimat

    Geschichten aus unserer Heimat

    Main.tv, der Aschaffenburger Sender, der auch Radio Primavera und Radio Galaxy betreibt, führt seine Reihe
    fort.
    Hier ein kurzen Auszug über unsere Theatergruppe:

    heimat
  • Gebhard 400 Tage Bühne

    Gebhard 400 Tage Bühne

    Garant für deftigen Bühnen-Humor

    MÖNCHBERG
    Gebhard Motzel prägt seit 31 Jahren das Gesicht der »Mönchberger Gesetzbücher« entscheidend mit, hat in 32 Aufführungen die Freunde des saftigen Volkstheaters mit viel Herzblut, oft auch mit deftigem Humor und immer mit ganz viel schauspielerischer Brillanz überzeugt und begeistert.

    Er steht in wenigen Tagen zum 400. Mal auf der Bühne, wenn sich bis zum 14. April im Pfarrheim und dann noch bis zum 17. Mai in der VfL-Halle der Vorhang für das diesjährige Stück »Für immer Disco« öffnet. »Sein Blick lässt alle erweichen, niemand kann ihm böse sein, und sein Aufbrausen lässt uns jedes Mal erstarren«.

    Noch wirken sie optimistisch und siegessicher: die ehemaligen „Glitterboys“ Gebhard Motzel (rechts) und Werner Becker im aktuellen Stück „Für immer Disco“. Foto: HEINZ LINDUSCHKA

    Schmeichelnd wickelt er die Frauen um den kleinen Finger, ohne dass sie es merken, und die Bühne füllt er mit seiner liebevollen oder manchmal machohaften Art komplett aus«. Das Porträt Motzels auf der Homepage ist fast eine Liebeserklärung: Die Theatertruppe und ihre zahllosen Fans aus Nah und Fern wissen eben, was sie an ihm haben. Allen Rollen gewachsen.

    Es gibt offensichtlich keine Rolle, der Motzel nicht gewachsen wäre: 1988 hatte er noch volles schwarzes Haupthaar, als er den Geschäftsmann Lui Haak in einer Komödie rund um einen Briefträger spielte, der eine ganze Gemeinde mit seiner Schussligkeit von einem Chaos ins nächste stürzt. Die Rollen wurden in den nächsten Jahren und Jahrzehnten immer größer, die Haare wurden weniger und auch weniger schwarz – und dann konnten die Besucher und auch der Kritiker immer wieder beruhigt feststellen, dass nicht nur sie, sondern auch der hochtalentierte Schauspieler im Lauf der Jahre nicht nur an Ausdruckskraft auf der Bühne, sondern auch an Gewicht zulegte. In den frühen 90er Jahren waren ihm die Rollen als Sohn nicht immer einfacher Eltern auf den Leib geschrieben, als Künstler Sigismund wurde er 1996 »von Landluft verweht« und war damals längst aus dem Team der »Gesetzbücher« nicht mehr wegzudenken. 2000 glänzte er als Enkel der »Power Paula«, gespielt von der unvergessenen Eleonore Knapp, und konnte sich neben diesem Naturtalent locker behaupten – eine Art Ritterschlag auf der Bühne.

    Professorensohn, pfiffiger Opa. Mal Finanzbeamter und überzeugter Junggeselle, mal Professorensohn, als 2005 die Elfen die Mönchberger Bühne eroberten, mal als Ehmann Egon, dem seine Frau zur Silberhochzeit ein »Wochenende voller Zärtlichkeiten« schenkt, mal pfiffiger Opa, der alle zum Narren hält, mal in der Glanzrolle des Landstreichers Heinrich von Königstein in einem Stück, in dem die Mönchberger 2016 bewiesen, dass sie immer wieder auch mal neue Wege gehen und offen für Experimente sind.

    Die Wandlungsfähigkeit von Gebhard Motzel scheint grenzenlos, auch beim aktuellen Stück »Für immer Disco« überzeugt er restlos in der Rolle des »Glitter-Boy« Frank – ein schöner Beweis dafür, dass man auch nach gut 30 Bühnenjahren noch ganz jung und frisch wirken kann – jedenfalls in einigen Phasen dieser »Revival-Tournee«. hlin

  • Anita Keller 400. Mal

    Anita Keller 400. Mal

    Anita Keller spielt zum 400. Mal Theater bei den Mönchbergern „Die Gesetzbücher“

    Am Sonntag, den 24. April 2019 feierte das Theatermitglied Anita Keller ihren 400. Auftritt bei der Theatergruppe „Die Gesetzbücher“ im Mönchberger Pfarrheim. 
    Sie ist Gründungsmitglied und von Anfang an dabei. Ihre Rollenrepertoire reicht von Frau Lüschen im Jahre 1988, über Marie-Claire 1994 – eine eingebildete „Roigeplackte“ – bei der „Misswahl“, oder 2015 als Schlagersängerin Melody Sommer. Anita Keller ist schon in viele Rollen geschlüpft. Es ist aber müßig alle die Figuren aufzuzählen, die sie Jahr für Jahr bei den „Gesetzbüchern“ in ihrer unnachahmlichen Art verkörpert, denn bisher war sie bei jedem Stück dabei!
    Sie ist ein Multitalent! Sie hat alle Kostüme des Kleiderfundus im Kopf und nebenbei bastelt sie noch die notwendigen Requisiten. Aber auch ihre Ideen beim Spiel sind gefragt.
    Sie ist auch die Person, die für die Auswahl der Stücke und die Bearbeitung für das Ensemble verantwortlich ist. Stücke werden durch gezielte Veränderungen im Text dramaturgisch verändert und mit Mönchberger Gegebenheiten angereichert. Dadurch entsteht die Spannung und die Komik, die das Spiel der Gruppe auszeichnet. Dank ihres Gespürs für die verschiedenen Charaktere der Personen im Team gelingt es ihr immer wieder, die Rollen für jeden unserer Schauspieler passgenau zu schneidern. Dadurch fühlen sich die Akteure in ihrer Rolle wohl, und so erleben Jahr für Jahr mittlerweile Tausende von Theaterfreunden  dieses temperamentvolle und saftige Volkstheater, welches die Akteure in Mönchberg, seit1987 bieten. Ganz nebenbei profitieren die Pfarrgemeinde und Vereine von den Spenden der Gruppe und die Zuschauer kommen (teilweise seit Jahren Stammgäste) auch auf ihre Kosten.