Ronny

  • Main-Echo vom 06.03.2002

    Main-Echo vom 06.03.2002

    Theatergruppe „Die Gesetzbücher“

    Schusseliges Gaunerduo und eine couragierte Oma

    Mönchberg.
    Die Theatergruppe »Die Gesetzbücher« hat ein neues Werk einstudiert. Zur Aufführung kommt das
    Luststück in drei Akten mit dem Titel
    »Der verhinderte Bankraub« (im Original: »Rififi in Dimpfenbach« von Ulla Kling) insgesamt zwölfmal. Achtmal gastiert das Ensemble im Pfarrheim St. Wendelin, viermal in der Kultur- und Sporthalle. Die Premiere findet am Samstag, 9. März, um 20 Uhr im Pfarrheim St. Wendelin statt.
     

    Das Theaterstück handelt vom Möchtegern­ Gaunerduo Bobby Breitinger (Gebhard Motzel) und Charly Dengler (Werner Becker). Die beiden wollen gar zu gerne auf großem Fuß leben, Geldmangel ist aber ein Dauerzustand. Was liegt näher, als der nahe liegenden Bank einen nicht ganz legalen Besuch abzustatten?

    Doch Bobbys Routine in Sachen Banküberfall ist nicht allzu sehr ausgeprägt, sein etwas schusseliger Freund Charly ist auch keine große Hilfe. Statt in der Bank landen die beiden im Aerobic‑Studio bei den netten Damen Babsi (Renate Zöller), Evi (Anita Keller), Tina (Michaela Goihl)

    und Dani (Daniela Kollonisch). Schon bald erliegen die Damen Bobbys Charme : Er bindet den Frauen den Bären von seiner im Rollstuhl sitzenden Oma auf ‑ sein Pech, dass gerade diese noch sehr rüstige Oma (Eleonore Knapp) sich in dem Studio zu »Fitnessstunden« anmeldet. Nun geht alles drunter und drüber, die Oma liest ihrem missratenen Enkel gründlich die Levien und nimmt dann, als unversehens ein diesmal echter Bankraub stattfindet, die Sache eigenmächtig in die Hand…In weiteren Rollen sind zu sehen: Anette Breunig, Roland Waffler, Erich Österlein, Alois Miltenberger und Udo Seufert; Regie: Reinhold Keller. Souffleuse: Ludwina
    Weis. Erika Zöller (Maske), Ronald Reinfurt
    und Achim Bauer (Technik). 

    Termine im Pfarrheim St. Wendelin: 9. März, 20 Uhr Premiere; 10. März, 18 Uhr;

    Freitag, 15. März, 20 Uhr; Samstag, 23. März, 20 Uhr; Sonntag, 24. März, 18 Uhr. ie vier Termine in der Kultur‑ und Sportalle: Freitag, 26. April, 20 Uhr; Samstag, 7. April, 20 Uhr; Freitag, 3. Mai, 20 Uhr; Samstag, 4. Mai, 20 Uhr. Kartenvorverkauf und Bestellung bei Schreibwaren Gebhard Motzel, 09374/1448 oder 1290.


    Ein schusseliges Gaunerduo und eine couragierte Oma stehen im Mittelpunkt des Luststücks „Der verhinderte Bankraub“. Die Mönchberger Theatergruppe „Die Gesetzbücher“ wird das Werk insgesamt zwölfmal aufführen.

  • Blaues Blut und Erbsensuppe

    Blaues Blut und Erbsensuppe

    Ottilie Neureich ist der Reichtum – zu dem ihre Familie plötzlich gekommen ist – in den Kopf gestiegen. Ihr „führnehmes“ Getue und der Umgang mit der sogenannten „besseren“ Gesellschaft belächelt ihre Familie und sogar das Hauspersonal.
    Doch plötzlich hat sie einen verrückten Spleen und möchte ihre noch ledige Schwester Bettina unbedingt mit einem Grafen verheiraten, nur damit „blaues Blut“ in die Familie kommt.
    Sie engagiert sogar einen Butler, welcher der Familie im Schnellkurs gute Manieren beibringen soll.

    Eigentlich weigern sich alle, hier mitzuspielen. Doch mit der Zeit findet jeder Gefallen daran.

    Eine Generalprobe wird simuliert, wie man die „Gräflichen“ zu empfangen hat. Doch – wie bei einer Generalprobe üblich – läuft alles etwas anders . . .

  • Main-Echo vom 21.03.

    Main-Echo vom 21.03.

    Turbulentes Lustspiel um fürnehme Familie Neureich

    „Gesetzbücher“ servieren „Blaues Blut und Erbsensuppe“

    Mönchberg. Nach fünf Monaten Probe tritt die Theatergruppe „Die Gesetzbücher“ am Samstag, 24. März, im Pfarrheim St. Wendelin erstmals mit ihrem neuen Stück wieder an die Öffentlichkeit. Der Vorhang zur Premiere hebt sich um 20Uhr.
    Aufgeführt wird das Lustspiel „Blaues Blut und Erbensuppe“ von Dieter Adam.

    Das Stück ist gespickt mit viel Situationskomik und handelt von der Familie Neureich die plötzlich zu viel Geld gekommen ist. Ottilie Neureich (Alexandra Seufert) ist dies zu Kopf gestiegen, während ihr Mann Ottmar Neureich (Gebhard Motzel) auf dem Teppich geblieben ist. Das „fürnehme“ Getue von Ottilie wird von der Familie und dem Hauspersonal belächelt, weil sie sich nur noch mit der so genannten „besseren Gesellschaft“ abgibt. Sie hat zudem den Spleen, ihre ledige Schwester Bettina (Anette Breunig), mit einem Grafen zu verheiraten, nur damit „blaues Blut“ in die Familie kommt. Sie engagiert sogar einen Butler (Reinhold Keller), der der Familie im Schnellkurs gute Manieren beibringen soll. Dann werden die Gräfin Adele von Romandeaux (Renate Zöller) und ihr Bruder Gunther von Romandeaux (Alois Miltenberger) zum Essen eingeladen. Damit alles klappt, wird eine Generalprobe inszeniert, wie man die „Gräflichen“ zu empfangen hat. Doch – wie bei einer Generalprobe üblich – läuft alles etwas anders als geplant…
    In weiteren Rollen sind zu sehen: Erna, Mädchen für alles (Eleonore Knapp) und Klara, Köchin (Anita Keller). Die Regie hat Reinhold Keller. Hinter der Bühne wirken Ludwina Weis (Souffleuse), Erika Zöller (Maske), Michael Grote (Grafik) sowie Ronald Reinfurt, Anita Keller, Achim Bauer und Michaela Goihl (Technik).

  • Power Paula

    Power Paula

    Immobilienmakler Gerd Wiesbeck feiert mit Familie und Freunden einen geschäftlichen Erfolg, als unerwartet Oma Dirnberger, genannt die ,,Power-Paula“, aufgegriffen von der Polizei, in die muntere Gesellschaft platzt. Sie ist heimlich aus dem Altersheim ausgebüxt und verbrachte einige Zeit ,,unter den Brücken“, ihre dementsprechende Erscheinung entsetzt die Familie. Nur ihr Enkelsohn Flori ist begeistert und hält zu ihr. So sorgt sie täglich für neue Überraschungen und kleine Skandale, lädt ,,Korken-Benni“, einen liebenswerten Penner-Kollegen aus ihren Brücken-Tagen, zu einem kleinen Umtrunk – nebst reinigendem Bad – ein, geht mit Flori in die Disco auf ,,Brautschau“, auch ihr Wink mit dem Zaunpfahl, ihr doch ein kleine Wohnung zu kaufen, stößt auf Unverständnis.

    Da muß wohl oder übel wieder Paulas ,,Power“ aktiviert werden. Mit einer Prise Frechheit, List, aber auch mit viel Charme, kommt Paula auch an ihr Ziel…

  • Tauberbischofsheimer Zeitung 18.03.00

    Tauberbischofsheimer Zeitung 18.03.00

    Auszug aus Tauberbischofsheim Tageszeitung vom 18.3.00

    Zweiter Teil der Distelhäuser Bauerntheatertage
    Unbändige Spielfreunde begeisterte
    „Die Gesetzbücher“ aus Mönchberg brillierten mit ihrer „Power-Paula“ vor ausverkauftem Haus
    Distelhausen.
    Rund 60 Gruppen fragten an, 34 bewarben sich und 18 schickten jeweils ein Video ein: „Wir haben nächtelang nur noch Videos geguckt“, berichteten übereinstimmend der geschäftsführende Gesellschafter der Distelhäuser Brauerei, Stefan Bauer, und seine Frau Sabine – doch die „Nachtarbeit“ hat sich gelohnt. Fünf Amateurtheatergruppen blieben schließlich übrig, um die ersten Distelhäuser Bauertheatertage in der „Alten _Füllerei“ zu bestreiten, „Wobei uns die Qual der Wahl sehr schwer fiel“, so die Aussage.
    Nach „Sayonara Niklaushausen“ (siehe gestrige Ausgabe) brachten nun am Donnerstag Abend „Die Gesetzbücher“ aus Mönchberg das Lustspiel in drei Akten, „Power-Paula“, auf die kleine Bühne – ebenso ausverkauft wie alle übrigen Veranstaltungen und erneut ein riesiger Erfolg.
    Rund 230 Besucher in dem Brauerei-Gebäude, das derzeit für kommende „große Aufgaben“ erweitert wird, spendeten am Schluss den Möchbergern minutenlang den vollauf verdienten Applaus, der fast kein Ende nehmen wollte. So waren gleich mehrere „Aufzüge“ notwendig, um die Gäste zufrieden zu stellen, die sich bei diversen Distelhäuser Bieren und deftigen Schmankerln aus der provisorischen Küche bereits bestens auf den kurzweiligen Abend „eingestimmt“ hatten. Für die zünftige Umrahmung sorgten die Musikanten der Gruppe „Edelweiß“ aus Dallau. Seit über zehn Jahren bestehen inzwischen „Die Gesetzbücher“, die in Distelhausen gewissermaßen ihre „Vorpremiere“ feierten, die richtige Premiere des Stückes findet nämlich am heutigen Samstag im Pfarrheim „St. Wendelin“ in Mönchberg statt. Und die „Generalprobe“ vor vollem Haus lässt auf weitere erfolgreiche Termine hoffen, möglicherweise mit ähnlichen Erträgen wie im Stadtteil von Tauberbischofsheim, wo Stefan Bauer zum Finale einen Scheck überreichte, nachdem die Einnahmen aus dem Kartenvorverkauf stets den jeweiligen Theatergruppen voll zu Gute kommen.


    Den Besuchern des Stücks „Power-Paula“ kam dagegen zu Gute, dass die Laien-Darsteller mit unbändiger Spielfreude agierten, an erster Stelle die „Matadorin des Abends“, Eleonore Knapp, die als Paula Drinberger die Familie ihres Schwiegersohnes Gerd Wiesbeck (Udo Seufert) und seiner Frau Jutta (Renate Zöller) gehörig „aufmischte“. Mit Enkel Flori (Gebhard Motzel), der „ihre Gene geerbt hat“, und die Ex-Frundin Lilo (Michaela Goihl) mündete schließlich das Ganze in das obligatorische Happy-End plus Verlobung mit Jasmin (Renate Legler), fast zwangsweise die Tochter des Geschäftsfreundes von Gerd, Direktor Wimmer (Alois Miltenberger), und seiner Frau Gunda (Anette Breunig).
    Weitere „tragende Rollen“ füllten noch aus die Polizisten Werner Becker und Reinhold Keller sowie die Mitarbeiterinnen , des „Party-Services“, Anita Keller, Erika Zöller, Alexandra Seufert und Susi Zöller, vor allem jedoch der Landstreicher „Korken-Benni“ (Erich Österlein), der noch am ehesten von seiner Mimik und seinem Auftreten her der „Power-Paula“ das Wasser, beziehungsweise den Kognak reichen konnte.
    Unter der Regie von Reinhold Keller mit Ludwina Weis (Souffleuse), Erika Zöller (Maske), Ronald Reinfurt und Anita Keller (Technik/Ablauf) sowie Michael Grote (Graphik) erreichte die Haupt-Protagonistin letztlich ihr angestrebtes Ziel, nämlich ein kleines Appartement durch ihren Schwiegersohn, der als Immobilienmakler gerade einen geschäftlichen Aufstieg feiert, wobei er der „Oma“ fast durchweg mehr als reserviert gegenüber steht. Kein Wunder, war diese doch heimlich aus dem Altenheim ausgebüxt, hatte einige Zeit „unter den Brücken“ verbracht, die Polizei beschäftigt, einen Vogel namens „Dino“ als Anhängsel dabei und besonders eine sehr direkte Ausdrucksweise.
    In einem Dialekt, einer Mischung aus unterfränkisch-hessisch, mauserte sich der „Engel der Ausgestoßenen“ im Disco-Outfit („Teenager-Spätlese“) zu einem „eingepackten Gutzele“, der am Schluss gar noch den fetzigen „Penner-Rock’n’Roll“ tanzte. Da war längst nicht nur die Stimmung („Galaktisch“ und „super-affengeil“) gestiegen sondern hatte es auch eine wundersame „Vogelvermehrung“ gegeben – alles dank einer Theatergruppe mit viel „Power“…bis

  • Auszug aus dem Main-Echo vom 16.03.2000

    Auszug aus dem Main-Echo vom 16.03.2000

    Auszug aus dem Main-Echo vom 16.03.2000

    Entsetzen beim Geschäftessen der lieben Verwandten: Die Polizei bringt Oma „Power Paula“ zurück.

    Oma Paula lässt sich nicht „entsorgen“
    Theatergruppe „Die Gesetzbücher“ führen Lustspiel mit ernstem Hintergrund auf
    Mönchberg.

    Mit „Power Paula“ tritt die Theatergruppe „Die Gesetzbücher“ wieder an die Öffentlichkeit. Premiere für das Luststück in drei Akten ist am Samstag, 18. März, um 20Uhr im Pfarrheim St. Wendelin. Geplant sind elf weitere Aufführungen, sieben davon im Pfarrheim St. Wendelin vier in der VfL Kultur- und Sporthalle.
    Das Stück hat einen aktuellen ernsten Hintergrund und wird humorvoll in Szene gesetzt: Die rüstige Oma Dirnberger (Eleonore Knapp) wird von ihrer Tochter Jutta Wiesbeck (Renate Zöller) und vom Schwiegersohn Gerd Wiesbeck (Udo Seufert) in ein Altenheim gesteckt, weil sie wegen ihrer Schrullen nicht mehr in das gesellschaftliche Leben des erfolgreichen Immobilienmaklers Wiesbeck passt.

    Kein Fall fürs Altenheim

    Aber die beiden haben die Rechnung ohne die vitale, pfiffige Oma gemacht, die aus dem Altersheim ausbüxt und eine zeitlang unter den Brücken bei den Obdachlosen haust. Just bei einer Familienfeier mit Geschäftsfreunden wird „Power Paula“ zum Entsetzten der lieben Angehörigen von zwei Polizisten vorgeführt, die sie aufgegriffen haben. Die Geschäftsfreunde jedoch – Direktor Wimmer (Alois Miltenberger) und seine Frau Gunda Wimmer (Annette Breunig) – amüsieren sich köstlich und sind von der Oma begeistert. Auch Enkelsohn Flori (Gebhard Motzel) mag seine Oma sehr und hält zu ihr. So sorgt sie täglich für neue Überraschungen und kleine Skandale, lädt Korken-Benni, einen liebenswerten „Penner“ aus ihren Brücken-Tagen, zu einem kleinen Umtrunk ein (nebst reinigendem Bad) und geht mit Enkel Flori in die Disco auf Brautschau.
    Paula lässt sich nicht ausbremsen
    Ihr Wunsch, von ihrem Schwiegersohn eine kleine Wohnung zu bekommen, stößt auf Widerstand. Da muss wohl oder übel wieder Paulas „Power“ aktiviert werden. Mit einer Prise Frechheit, List, aber auch mit viel Charme kommt Paula doch an ihr Ziel. Das Theaterstück – einmal ohne die sonst obligatorischen Verwechslungen – bietet Action und Situationskomik, auf alle Fälle gibt es viel zum Lachen.
    Neben den schon genannten Akteuren sind in weiteren Rollen zu sehen: Lilo (Michaela Goihl). Jasmin (Renate Legler), Korken-Benni (Erich Österlein) sowie Werner Becker und Reinhold Keller. Regie führt Reinhold Keller, Souffleuse ist Ludwina Weis, für die Maske zuständig Erika Zöller. Technik/Ablauf: Ronald Reinfurt, Anita Keller; Graphik Michael Grote. Karten gibt es bei Edeka Motzel.
    Aufführungstermine: Samstag, 18. März 20Uhr (Premiere), Sonntag, 19.März 19.30Uhr; Samstag, 25.März 20Uhr; Sonntag, 26. März 15 und 19.30Uhr; Freitag, 31.März 20Uhr; Samstag, 1.April 20Uhr; Sonntag, 2.April 19.30Uhr jeweils im Pfarrheim; Freitag 7.April 20Uhr; Sonntag, 9.April 19.30Uhr; Freitag, 14.April 20Uhr; Samstag 15.April 20Uhr jeweils in der VfL-Turnhalle.

    Freitag Auftritt in Distelhausen

    Die „Mönchberger Gesetzbücher“ wurden übrigens mit fünf weiteren Gruppen aus 60 Bewerbern für die „Distelhäuser Bauerntheatertage“ ausgewählt. In der alten Abfüllerei der Distelbrauerei, die zu einem „Musentempel“ ausgebaut wurde, haben sie am Freitag. 17. März um 20Uhr ihren ersten Auftritt.

  • Ein völlig verrücktes Haus

    Ein völlig verrücktes Haus

    Der Bürgermeister Karl-Otto Dierlinger wäre viel lieber ein großer Dirigent ! Sowie es seine Zeit erlaubt, legt er seine Orchesterplatten auf und dirigiert dazu wie Karajan. Daß seine Familie und seine Freunde dies als Spinnerei bezeichnen, geniert ihn nicht im geringsten. – Ein Pärchen erscheint, um den Bürgermeister bei einem Grundstückskauf über’s Ohr zu hauen. Aber gerade zu dieser Zeit verunglückt der Bürgermeister und verliert sein Gedächtnis. Als „großer Dirigent“ kommt er in seine Wohnung zurück. Er gibt keine behördlichen Unterschriften mehr, sondern nur noch Autogramme. Dies machen sich die Gauner zunutze, um die Unterschrift auf einem gefälschten Dokument zu erschwindeln. Aber nichts kann den armen Karl-Otto in der Zeit seiner Umnachtung passieren, denn über ihn wacht die neugierige, schlagfertige und über alle Dinge erhabene Haushaltshilfe Imelda!

  • Sketche für Jung und Alt

    Sketche für Jung und Alt

    Zum „Kultursommer“ spielten wir im Musik-Pavillon

  • Auszug aus dem Main-Echo vom 11.03.1999

    Auszug aus dem Main-Echo vom 11.03.1999

    Auszug aus dem Main-Echo vom 11.03.1999

    Im „völlig verrückten Haus“ bleibt kein Auge trocken: Dafür sogen „Die Gesetzbücher“

    Mönchberg. Die Mönchberger Theatergruppe „Die Gesetzbücher“ tritt im Pfarrheim St. Wendelin und in der VfL-Kultur- und Sporthalle wieder mit einem Theaterstück an die Öffentlichkeit. Aufgeführt wird das Lustspiel in drei Akten „Ein völlig verrücktes Haus“, gesprochen in Mönchberger Mundart. Premiere ist am Samstag, dem 13. März, um 20Uhr im Pfarrheim St. Wendelin, geplant sind insgesamt elf Aufführungen im Pfarrheim und in der Kultur- und Sporthalle.

    Zum Inhalt des Stückes:

    Der Bürgermeister Karl-Otto Dierlinger (Werner Becker) wäre lieber ein berühmter Dirigent. Soweit er Zeit hat, legt er seine Orchestermusik auf und dirigiert dazu. Daß seine Familie – Frau Charlotte (Renate Zöller) und sein Sohn Hartmut (Gebhard Motzel) – sowie seine Freunde Gustel (Alois Miltenberger) und dessen Frau Adelheit (Anita Keller) ihn als Spinner verlachen, stört den Bürgermeister nicht im geringsten. Es erscheint ein Gaunerpärchen, um den Bürgermeister bei einem Grundstückskauf übers Ohr zu hauen. Aber gerade zu dieser Zeit verliert der Bürgermeister bei einem Autounfall sein Gedächtnis. Als der „große Dirigent Karajan“ kommt er aus dem Krankenhaus in seine Wohnung zurück. Er gibt ab sofort keine behördlichen Unterschriften mehr, sondern nur noch Autogramme. Die wollen sich die Gauner zunutze machen, um eine Unterschrift auf einem gefälschten Dokument zu erschwindeln. Aber nichts kann dem armen Karl-Otto in seiner Umnachtung passieren, denn über ihn wacht die neugierige, schlagfertige und über alle Dinge erhabene Haushälterin Imelda (Eleonore Knapp).

    Weitere Rollen:

    Grundstücksmakler Siggi Schmitz (Erich Österlein), seine Freundin Dolly (Michaela Goihl). Die Personen hinter der Bühne sind: Regie Reinhold Keller; Souffleuse Ludwina Weis; Maske Erika Zöller; Technik und Ablauf Ronald Reinfurt und Anette Breunig: Graphik Michael Grote.
    Karten gibt es im Vorverkauf bei Edika Markt Gebhard Motzel. Das Foto wurde bei der Generalprobe im Pfarrheim St. Wendelin aufgenommen. Foto: amil

  • Männer, Marotten u. Moral

    Männer, Marotten u. Moral

    Kilian und Greta bewirtschaften seit vielen Jahren eine Almhütte. Kilian, im ganzen Tal als sittenstrenger Moralapostel bekannt, achtet bei den Hüttenbesuchern strengstens darauf, daß es unter seinem Dach zu keinerlei diesbezüglichen Verfehlungen kommt. Drei fröhliche, junge Paare scheinen Kilian’s Prinzipien zu brechen und bringen den Armen durch ihren nächtlichen ‚Lagerwechsel‘ fast zur Verzweiflung. Ein preußisches Ehepaar macht dieses undurchsichtige Spielchen mit, zu allem Überfluss erscheint noch Lisl, ein verhindertes Filmsternchen, und das Chaos auf der Hütte scheint perfekt. Nur Greta, die Sennerin ist der ruhende Fels, sie ist durch keine Begebenheit zu erschüttern. So jedoch nicht die besseren Ehehälften der Männer, weil diese in Eintracht alle den Reizen der „Filmdiva“ verfallen, verständlich, daß sich die vernachlässigten Frauen mit allen Mitteln dagegen wehren. Ein Intrigenspiel zwischen Männern und Frauen beginnt, von Fröhlichkeit bis bitteren Reuetränen ist in diesem fröhlichen Hüttenzauber alles drin. Natürlich löst sich am Ende alles in Wohlgefallen auf, der arme, sittenstrenge Kilina wurde getäuscht und ist mit sich und der Welt, die noch nicht ganz so schlecht ist, wieder zufrieden. Oder doch nicht?