2010

  • Main-Echo vom 12.08.2010

    Main-Echo vom 12.08.2010

    Gesetzbücher greifen tief in die Schatulle

    Spende: 9200 Euro an Pfarrei und VfL

    Großzügige Spende: Reinhold Keller (links) übergibt den Erlös der »Gesetzbücher«-Aufführungen an VfL-Vorsitzende Renate Jestrich und Kirchenpfleger Klaus Lang.  Foto: privat

    Mönchberg

    Die Laientheatergruppe »Die Gesetzbücher« aus Mönchberg hat ihre Spendenschatulle weit geöffnet. Leiter und Regisseur Reinhold Keller übergab den Erlös der 14 Aufführungen im Pfarrheim Sankt Wendelin und in der VfL-Kultur- und Sporthalle an die Pfarrgemeinde Sankt. Johannes der Täufer und den VfL Mönchberg.
    Kirchenpfleger Klaus Lang nahm in Vertretung von Dekan Franz Leipold 7400 Euro entgegen. VfL-Vorsitzende Renate Jestrich freute sich über einen Betrag von 1800 Euro.
    Wie Keller berichtete, sind die 14 Vorstellungen in Mönchberg von mehr als 2300 Zuschauern besucht wurden. Das sei ein großer Erfolg, da mehr als 80 Prozent der Gäste von außerhalb gekommen seien. Er versprach, alle Fans der »Gesetzbücher« könnten sich bereits auf die nächste Saison (März bis Mai 2011) freuen: »Das neue Stück ist schon in der Vorbereitung.«
    red

  • Ein Wochenende voller Zärtlichkeiten

    Ein Wochenende voller Zärtlichkeiten

    Liane schenkt Egon zur Silberhochzeit einen Gutschein für ein Wochenende voller Zärtlichkeiten. Sie hat sich für diesen Tag, er fällt auf Silvester, viel vorgenommen. Ihre Schwester Rosine mit Mann Hans-Dieter kommen dieses Jahr nicht zu Besuch, ihre Mutter Amanda bleibt im Seniorenheim und Tochter Julia zieht ein paar Tage zu ihrer Freundin.
    Egon hat den silberhochzeits-Tag natürlich vergessen. Nachdem er von Frau und Tochter darauf gestoßen wurde, versucht er verzweifelt nach einem Geschenk. Die Idee, von der Nachbarin Gudrun Spitzenunterwäsche zu kaufen, schlägt fehl. Die letzte Rettung ist Nachbar Fritz. Dessen Neffe Florian soll mit ein paar Kumpels einen Tanz nur für seine Frau aufführen.
    Doch alles kommt anders. Nach und nach trudelt die ganze Verwandtschaft ein. Selbst Mutter Amanda taucht mit ihrem jüngeren Verlobten auf und weigert sich wieder ins Seniorenheim zu gehen. Es wird wahrlich ein „Wochenende voller Zärtlichkeiten “

  • Main-Echo 18.März 2010

    Main-Echo 18.März 2010

    Weis und Miltenberger stehen zum 250. Mal auf der Bühne

    Theater: Jubiläen bei Mönchberger Gesetzbüchern

    Mönchberg
     Seit mehr als 20 Jahren begeistern die Akteure der Mönchberger Gesetzbücher Theaterfreunde aus Nah und Fern. Zwei von ihnen feiern in dieser Spielzeit ein besonderes Jubiläum, Ludwina Weis und Alois Miltenberger stehen heuer zum 250. Mal auf den Brettern.

    Beide haben schon in den 50er und 60er Jahren in der »Anstalt« bei den Schwestern Theater gespielt und beide sorgen dafür, dass heute Neulinge schnell und bruchlos in die »Gesetzbücher« integriert werden.
    Ludwina Weis hat seit vielen Jahren den besten Platz – ob im Pfarrheim oder im der VfL-Turnhalle: direkt vor der Bühne im Souffleurkasten. Dort isst sie mit großer Ruhe ihre Apfelstücke und passt auf, dass kein Wort des Stücks verloren geht. Und die Schauspieler können ganz sicher sein, dass sie von Ludwina nie im Stich gelassen werden, wenn sie ihr Gedächtnis mal im Stich lassen sollte.
    Heuer, beim »Wochenende voller Zärtlichkeiten«, waren ihr die Akteure fast ein bisschen zu textsicher: »Ich habe überhaupt nichts zu tun«, versicherte sie jedem, der einen Blick in ihren Holzkasten warf.
    Am 27. März steht Alois Miltenberger zum 250. Mal auf der Bühne. Als Gründungsmitglied der »Gesetzbücher« arbeitete er anfangs auch als Regisseur, bevor er sich ganz auf seine Rolle konzentrierte. Ob als »der Herr von der Krankenkasse« in »Wer krank ist, muss gesund sein« oder als liebestoller Rentner Otto in »Liebe, Diebe, Leichen« ist er sicher auch vielen jüngeren Theaterfans noch in bester Erinnerung. Heuer überzeugt er als neugieriger Nachbar Fritz.
    red

     

  • Main-Echo 16.März 2010

    Main-Echo 16.März 2010

    Stimmig und mit Liebe zum Detail

    Gesetzbücher: Vollblut-Volkstheater beim »Wochenende voller Zärtlichkeiten« in Mönchberg – Alle Akteure überzeugen

    Mönchberg
     Wenn man vom »Kulturlandkreis Miltenberg« spricht, dann denken die meisten an Chöre, Musikkapellen, bildende Künstler und Maler – kaum jemand spricht von Theater. Schade eigentlich. Denn was hier an Volkstheatergruppen aktiv ist, stellt manches Bauerntheater im Fernsehen in den Schatten. Jüngstes Beispiel:

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    »Ein Wochenende voller Zärtlichkeiten«, das die Mönchberger Gesetzbücher mit ihrem diesjährigen Stück versprechen.
    Eindeutig zweideutig
    Natürlich wird auch da mit den üblichen und bekannten Versatzstücken gearbeitet: Es wird »beiseite gesprochen«, als ob der Partner auf der Bühne schwerhörig wäre und nicht mitbekäme, wenn man Dinge sagt, die der Letzte im Publikum hört Die zahlreichen Türen auf der Bühne müssen für temporeiche Versteck- und Nachlaufspiele herhalten. Viele Stellen klingen eindeutig zweideutig und sind trotzdem jugendfrei. Und immer wieder sind Sätze zu hören, die nicht so schnell vergessen werden und zum Lachen sind.
    »Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen« lässt Loriot alias Vico von Bülow seine Figuren resümieren. Die Gesetzbücher sagen eigentlich dasselbe, aber auf ganz andere Art: deftiger, umgangssprachlich, mit Dialekt und so, dass nach gut zwei Stunden Spielzeit das Publikum Bauchschmerzen vom Lachen hat.
    Wenn Renate Miltenberger alias Liane ihrem Egon (Gebhard Motzel) verärgert zuruft: »Wir hätten euch Männer im Paradies zurück lassen sollen«, entgegnet der kühl: »Wir wollten net raus.« Und auf ihre hoffnungsfrohe Frage »Egon, du liebst mich doch?« folgt nur ein »Na klar.«
    Auch die Ehe von Lianes Schwester Rosine (Anita Keller) mit ihrem Hans-Dieter (Werner Becker) funktioniert nach diesem Muster. »Ein Gen weniger, und du hätt’st Borsten und ein Ringelschwänzchen« muss sich der Pantoffelheld anhören – im »Wochenende voller Zärtlichkeiten« die Grundlage für eine jahrzehntelange Ehe.
    Kaum eine Zutat temperamentvollen und temporeichen Volkstheaters haben die Gesetzbücher bei ihrem Menü vergessen: Nachbar Fritz (Alois Miltenberger) erfüllt alle Bedingungen für eine Einstellung bei einer volkstümlich-harmlosen Spielart der Stasi, und Nachbarin Gudrun (Daniela Schmitt) ist die Personifikation der Neugier und des Schmarotzertums. Besucherin Lotte (Alexandra Seufert) spielt mit zum Brüllen komischer Naivität und L-Schwäche eine verhinderte Schauspielerin, Eleonore Knapp mit ihrem komödiantischem Talent gibt eine 75-jährige Großmutter, die sich angeblich einen jungen Geliebten anlacht, um aus dem langweiligen Altenheim zu entkommen, und dieser Geliebte (Udo Seufert) macht seinem Namen Buntspecht alle Ehre. Neben den durchweg überzeugenden Auftritten aller Akteure besonders erfreulich: Im »Wochenende voller Zärtlichkeiten« verzichten die Gesetzbücher auf den maroden Charme von Bauernstuben und aufgesetztem oberbayerischem Flair.
    Bühnenbild ist hell und modern
    Das Bühnenbild ist hell und modern. Julia, die Tochter von Egon und Liane – mit guter Gestik und Mimik von Daniela Wolz verkörpert – bringt die Stimme der realistischen, taffen Jugend auf die Bühne, und auch die drei Tänzer in Nikolauskostümen mit Fritz’ Neffen Florian (Marco Spall) an der Spitze sorgen dafür, dass beim Volkstheater das 21. Jahrhundert an die Tür klopft – ohne dass die bewährten und beliebten Versatzstücke des Genre auf der Strecke blieben: Die Besenkammer ist wirklich unverzichtbar, Küsse im Dunkeln und wilde Verwechslungen kommen nicht zu kurz, und eine 75-Jährige mit »Ferz im Kopf« garantiert Lachsalven.
    Alles ist stimmig und mit Liebe zum Detail von Regisseur Reinhold Keller inszeniert und wird von einer bewährten Mannschaft hinter den Kulissen mit Phantasie und Sorgfalt zum Erfolg geführt. Kein Wunder, dass die Aufführungen fast ausverkauft sind, und so mancher Satz im lauten Lachen des Publikums untergeht.
    Heinz Linduschka

  • Wochenblatt 10.März 2010

    Wochenblatt 10.März 2010

    Tempo, Witz und Lachsalven – „Gesetzbücher“ auf der Bühne

    Seit Samstag gibt es „Ein Wochenende voller Zärtlichkeiten“ in Mönchbergs Pfarrheim

    Mönchberg:
    Die Premiere am 6. März 2010 war eine kurzweilige, temperamentvolle und witzige Aufführung, die Regisseur Reinhold Keller zusammen mit seiner Truppe auf die Bühne gezaubert hatte. Die Geschichte eines Silberhochzeitspaares, bei welcher der Ehemann den Termin vergessen hat und nun verzweifelt nach einem geeigneten Geschenk sucht. Das Publikum war mit all den menschlichen Schwächen, die zu Tage traten, belustigt, und brach immer wieder in lauten Szenenbeifall aus.

    Die nächsten Aufführungen im Pfarrheim, Mönchberg:
    Freitag, 12./19.26. März (20:00 Uhr)
    Samstag, 13./20/27 März (20:00 Uhr)
    Sonntag, 14./21./28 März (18:00 Uhr)
    In der VfL-Turnhalle, Mönchberg:
    Freitag, 23. April, Samstag, 24.April, Freitag, 7.Mai, Samstag, 8.Mai jeweils um 20:00 Uhr
    Auskunft und Kartenbestellung im „Kreativity“, Telefon oder Fax: 09374/2813. Nähere Informationen gibt es im Internet: www.diegesetzbuecher.de.

  • Mundart

    Mundart

    Gesucht / Gefunden

    Leitersbacher Mundart-Tage und die Quelle unter http://mundart-theater-franken.de/brief0209.pdf

    Und im Spessarträuberland : 2009 mit Whisky,Geld und fauler Zauber

  • Mitteilungsblatt Mönchberg 04.Februar.2010

    Theatergruppe „Die Gesetzbücher“

    Auch in diesem Jahr möchten „Die Gesetzbücher“ versuchen mit einem neuen Theaterstück den Zuschauern einen vergnügten, sorglosen Abend zu bieten. Lassen Sie sich überraschen von dem Lustspiel mit dem Titel „Ein Wochenende voller Zärtlichkeiten“.
    Karten sind ab sofort bei Corina Hagel im „Kreativity“ in der Hauptstraße erhältlich. Auch in diesem Jahr gelten die seit Jahren bekannten Eintrittspreise von 7,00€ (Kinder 3,50€) Die Preise wurden bewußt nicht erhöht, damit nicht der Geldbeutel sondern nur die Lachmuskeln strapaziert werden.

    Unsere Aufführungstermine in Mönchberg:

    Samstag 06.März.2010 20:00 Uhr Pfarrheim
    Freitag 12.März 2010 20:00 Uhr Pfarrheim
    Samstag 13. März 2010 20:00 Uhr Pfarrheim
    Sonntag 14. März 2010 18:00 Uhr Pfarrheim
    Freitag 19. März 2010 20:00 Uhr Pfarrheim
    Samstag 20. März 2010 20:00 Uhr Pfarrheim
    Sonntag 21. März 2010 18:00 Uhr Pfarrheim
    Freitag 26. März 2010 20:00 Uhr Pfarrheim
    Samstag 27. März 2010 20:00 Uhr Pfarrheim
    Sonntag 28. März 2010 18:00 Uhr Pfarrheim
    Freitag 23. April 2010 20:00 Uhr VfL-Turnhalle
    Samstag 24. April 2010 20:00 Uhr VfL-Turnhalle
    Freitag 07. Mai 2010 20:00 Uhr VfL-Turnhalle
    Samstag 08. Mai 2010 20:00 Uhr VfL-Turnhalle

    Die Bewirtung im Pfarrheim liegt in den bewährten Händen der Pfarrgemeinde, in der VfL-Halle werden wie gewohnt die Leckereien und Köstlichkeiten aus der Theaterküche serviert.
    Und pssstt… ein Geheimtipp: unter www.dieGesetzbcher.de finden Sie vorab weitere Infos zum Stück sowie viele interessante Details und Bilder über uns und unsere bisherigen Stücke. Falls Ihnen die Seite gefällt über Gästebucheinträge freuen wir uns immer. Ihre „Gesetzbücher“

  • Main-Echo 06.Feb. 2010

    Main-Echo 06.Feb. 2010

    14 Aufführungen der Mönchberger Gesetzbücher im Pfarrheim und in der VfL-Halle – Kartenvorverkauf läuft

    Mönchberg. Wer derzeit die letzen Proben im Mönchberger Pfarrheim besucht, merkt, dass der Text schon gut sitzt, und Regiesseur Reinhold Keller Hand an die letzen Feinheiten der Betonung und des Spiels legt, damit es wirklich »Ein Wochenende voller Zärtlichkeiten« gibt, wenn sich am 6. März der Vorhang zur Premiere hebt.

    Mönchberg. Wer derzeit die letzen Proben im Mönchberger Pfarrheim besucht, merkt, dass der Text schon gut sitzt, und Regiesseur Reinhold Keller Hand an die letzen Feinheiten der Betonung und des Spiels legt, damit es wirklich »Ein Wochenende voller Zärtlichkeiten« gibt, wenn sich am 6. März der Vorhang zur Premiere hebt.

    Seit 23 Jahren für gute Zwecke
    Mit drei Sketchen hat vor 23 Jahren eine Serie von Aufführungen begonnen, mit denen seitdem die Akteure der Mönchberger »Gesetzbücher« Theaterfreunde von Nah und Fern Jahr für Jahr begeistern und viel Geld für gute Zwecke einspielen.
    Drei Akte lang mit zwei Pausen bei einer Gesamtspieldauer von zweieinhalb Stunden wird es auch heuer wieder hoch hergeben, wenn die »Gesetzbücher« »Ein Wochenende voller Zärtlichkeiten« versprechen und dabei so reden, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist.
    Überfordert wird niemand von dem Geschehen auf der Bühne. Schließlich warten alle auf witzige Charaktere,

    dieses »Wochenende voller Zärtlichkeiten«. Die Silberhochzeit fällt auf Silvester, und sie möchte diesen Tag ganz allein mit Egon genießen. Alles sieht gut aus: Schließlich haben sich ihre Schwester Rosine und deren Mann Hans-Dieter (Anita Keller und Werner Becker) nicht angemeldet. Mutter Amanda (Eleonore Knapp) soll im Seniorenheim bleiben, und Tochter Julia – im Wechsel spielen Daniela Wolz und Marina Schreck diese Rolle – will bei einer Freundin den Jahreswechsel feiern.
    Nicht alles geht glatt
    Aber natürlich läuft längst nicht alles glatt: Egon hat das Jubiläum vergessen und schafft es auch nicht, in letzter Sekunde bei der Nachbarin Gudrun (Daniela Schmitt) Spitzenunterwäsche für seine Frau als Geschenk zu kaufen.

    Auch Nachbar Fritz (Alois Miltenberger) und dessen Neffe Florian (Marco Spall) versagen als letzte Rettung. Als dann doch die ganze Verwandtschaft aufkreuzt zusammen mit dem Schauspieler Rolf (Udo Seufert), mit Lotte (Alexandra Seufert) und mit zwei Tänzern (Erich Österlein und Reinhold Keller), ist das Chaos komplett.
    Der Zuschauer erfährt, ob tatsächlich »jeder Mensch käuflich« ist, es wirklich besser ist, den Ausdruck »Neger« durch »maximal pigmentiert« zu ersetzen.
    Seit vier Monaten proben die Akteure, in letzter Zeit drei- bis viermal pro Woche. Immerhin wird es bis zum 8. Mai 14 Aufführungen im Pfarrheim und in der VfL-Turnhalle geben. 

    Heinz Linduschka – Auszug aus Main-Echo vom 06.02.2010