Presse

  • Main-Echo Absage der Vorstellungen

    Main-Echo Absage der Vorstellungen

    Theatergruppe „Die Gesetzbücher“ in Mönchberg sagt jetzt auch alle Vorstellungen in der VfL-Turnhalle für 2020 ab

    „Liebe Theaterfreunde,
    leider müssen auch unsere Veranstaltungen in der VfL-Halle in diesem Corona-Jahr ausfallen!
    Aber für das nächste Jahr freuen wir uns schon jetzt, Euch/ Ihnen mit viel Witz und Freude einen unbeschwerten Abend zu bescheren.
    Bis dahin danken wir unseren treuen Zuschauern für die jahrelange Unterstützung!
    Bleibt alle gesund!
    Eure Theatergruppe „Die Gesetzbücher

    PS: Rückgabe der bezahlten Karten für alle Vorstellungen und „Geld zurück“ können zu den Öffnungszeiten im „Kreativity“ in Mönchberg eingetauscht werden. Da dieses Geschäft, wie leider viele andere Geschäfte auch, zur Zeit nicht öffnen darf, bitten wir Sie, mit dem Umtausch bis nach der Corona-Krise zu warten. Es ist auch möglich die Eintrittskarten im nächsten Jahr gegen neue Karten umzutauschen. 

    www.diegesetzbuecher.de“

  • Absage unter meine-news.de

    Absage unter meine-news.de

    Die Theatergruppe „Die Gesetzbücher“ sagen alle Aufführungen im Pfarrheim ab. Der Corona-Virus schlägt auch hier gnadenlos zu!

    Alle Aufführungstermin im Pfarrheim wurden im Zuge der Entwicklung der Corona-Pandemie abgesagt.

    Das betrifft die Aufführungen
    Samstag 14. März 2020 20:00 Pfarrheim
    Sonntag 15. März 2020 18:00 Pfarrheim
    Samstag 21. März 2020 20:00 Pfarrheim
    Sonntag 22. März 2020 18:00 Pfarrheim
    Freitag 27. März 2020 20:00 Pfarrheim
    Samstag 28. März 2020 20:00 Pfarrheim
    Sonntag 29. März 2020 18:00 Pfarrheim
    Freitag 03. April 2020 20:00 Pfarrheim
    Samstag 04. April 2020 20:00 Pfarrheim
    Sonntag 05. April 2020 18:00 Pfarrheim
    Alle bezahlten Karten können bei „Kreativity“ in Mönchberg zurück gegeben werden.
    „Die Gesetzbücher“, Mönchberg.

  • Main-Echo v. 14.02.2020

    Main-Echo v. 14.02.2020

    Turbulentes Theater in Mönchberg

    Bühne: »Gesetzbücher« strapazieren an 15 Abenden die Lachmuskeln ihrer Zuschauer mit der Komödie »Die Yeti-Jäger«

    Schon bei der Probe ging es turbulent zu. Der Mann im Zottelfel ist nicht der Yeti sonder Ulrich Schmierhuber, den seine Frau hinaus in die Kälte gejagt hatte. (Foto: Heinz Linduschka)

    Von unserem Mitarbeiter HEINZ LINDUSCHKA
    Seit 1987 bringen die Akteure der »Mönchberger Gesetzbücher« mit Volkstheater ihre Zuschauer zum Lachen, zum Staunen und oft auch zum Ausrasten – genau das wird auch heuer wieder passieren, wenn sieben Frauen und vier Männer eine Komödie in drei Akten von Andreas Wening mit viel Temperament und Witz zelebrieren. »Die Yeti Jäger« heißt das Stück.
    Evelyn und Ulrich Schmierhuber (Renate Miltenberger und Gebhard Motzel) wollen ihre Pension »Zum strammen Hirsch« verkaufen, weil ihnen das Hotel in der Nachbarschaft fast alle Gäste abspenstig gemacht hat. Da ist auch der Volksmusikstar Marianne Rödel kein Trost, die abwechselnd Monika Hohm und Karola J. Schröder spielen. Gegen einen Verkauf der Pension hätte Sohn Thorsten (Marco Motzel) gar nichts, genau so wenig wie Evelyns Schwester Gundula (Anita Keller), die wirklich Haare auf den Zähnen hat.
    Nichts läuft wie geplant
    Natürlich läuft beim Verkauf fast nichts so wie geplant, genau wie in der Ehe der Schmierhubers. Dazu tragen auch Rechtsanwältin Almut Amende (Nicole Gramling), Schützenkönig Hans-Josef Pillemann (Reinhold Keller) und die militante Tierschützerin Franziska (Mareike Abb) ein gerüttelt Maß bei. Ohne die extrovertierte Nachbarin Silke – eine Glanzrolle für Corina Öhrlein – wäre das kreative Bühnenchaos nicht komplett. Da auch noch Udo Seufert als Yeti-Experte mitmischt, bleibt nur eine Frage offen: Findet auch der Yeti den Weg auf die Bühne?
    Drei neue Schauspielerinnen, zwei davon aus Erlenbach, sind heuer zum ersten Mal in Mönchberg zu sehen, und schon beim Probenbesuch ist klar: Sie haben sich gut eingelebt und fühlen sich in der Truppe wohl. Reinhold Keller führt wieder in der gewohnten Mischung aus Akribie und Kreativität Regie, auch beim Soufflieren, bei Technik, Maske und Bühnenbild sind seit Jahren bewährte Kräfte im Spiel.
    Und das Stück? Wer die Mönchberger kennt, weiß, dass sie keine 0815-Vorlagen aussuchen. Auch die »Yeti-Jäger« zeichnen sich durch mitreißenden Humor aus und begeistern mit zahllosen witzigen Formulierungen.
    Kompliziert und primitiv
    Beispiele gefällig? In komischer Verzweiflung stöhnen die Ehepartner Schmierhuber: »Sind Frauen kompliziert« und »Männer primitiv«, sie wissen beide: »Die Ehe ist Hauptursache aller Scheidungen« – vor allem, wenn der Mann und die Frau von sich überzeugt sind: »Ich streit‘ net, ich erklär‘ dir nur, dass ich recht hab‘!« Da hilft es wenig, wenn Ulrich seine Frau statt als »dusselige Kuh« nur als »dumme Nuss« bezeichnet, und wenn er verspricht, »in sich zu gehen«. Evelyn weiß ja, dass das nur bedeutet, dass er wieder mal in der Nase bohrt.
    Man darf sich auf ganz viele turbulente Verwicklungen freuen, darauf, dass es auf der Bühne menschelt und, dass Anita Keller durch die Bearbeitung der Vorlage und durch den Einbau des Dialekts die Komödie ihren »Gesetzbüchern« passgenau auf den Leib geschneidert hat. 15 kurzweilige Abende in Pfarrheim und in der Turnhalle sind garantiert und am Schluss sollten alle Fragen beantwortet sein: Kommt der Yeti nach Mönchberg? Warum löst die eher marode Pension einen Hype in den sozialen Medien aus und – so ganz nebenbei – warum kauft Sohn Thorsten auf Teufel komm raus kein englisches Fahrrad?

    Die »Yeti-Jäger« sind nach der Premiere im Pfarrheim am 14. März um 20 Uhr noch 14 mal in Mönchberg zu sehen: Im Pfarrheim am 15., 21., 22., 27., 28. und 29. März sowie 3., 4. und 5. April. Beginn freitags und samstags jeweils 20 Uhr, sonntags 18 Uhr. In der VfL-Turnhalle sind die »Yeti Jäger« am 2., 8., 9., 15. und 16. Mai zu sehen, jeweils um 20 Uhr. Der Vorverkauf bei »Kreativity« in Mönchberg beginnt am 14. Februar, Tel. 0 93 74 / 28 13.

    HEINZ LINDUSCHKA

  • »Gesetzbücher« geben über 13 000 Euro fürs Gemeindeleben

    »Gesetzbücher« geben über 13 000 Euro fürs Gemeindeleben

    »Gesetzbücher« geben über 13 000 Euro fürs Gemeindeleben

    Spende: Pfarrgemeinde, VfL und Energieverein bedacht

    MÖNCHBERG. Die Thea­ter­grup­pe »Die Ge­setz­bücher« spen­det nach je­der Sai­son be­acht­li­che Be­trä­ge, mit de­nen sie das kirch­li­che, kul­tu­rel­le und sport­li­che Le­ben in Mönch­berg ent­schei­dend för­dert. Re­gis­seur Rein­hold Kel­ler konn­te am Di­ens­tag vor der Mönch­ber­ger Pfarr­kir­che Schecks über ins­ge­s­amt 13 350 Eu­ro über­rei­chen..
    Pfarrer Franz Leipold und Kirchenpfleger Werner Weis freuten sich über 9700 Euro, zumal damit endlich der Startschuss für die Renovierungsarbeiten an der Wendelinuskapelle gefallen ist. .
    Mit den 3300 Euro, die der VfL Mönchberg erhält, werden laut Vorsitzendem Martin Roob »notwendige Schönheitsreparaturen« an der Halle und am Sportplatz durchgeführt. 350 Euro erhält der Energieverein Mönchberg, für den dessen Vorsitzender Joachim Zöller den Scheck entgegennahm. Damit will der Verein ein weiteres Modul für die Fotovoltaik-Anlage am Mönchberger Schwimmbad anschaffen. Zöller rechnet vor, dass die Marktgemeinde dann jährlich bis zu 5000 Euro an Stromkosten sparen könnte. hlin

    Orinalbericht

  • Szenen aus unserer Heimat

    Geschichten aus unserer Heimat

    Main.tv, der Aschaffenburger Sender, der auch Radio Primavera und Radio Galaxy betreibt, führt seine Reihe
    fort.
    Hier ein kurzen Auszug über unsere Theatergruppe:

    heimat
  • Gebhard 400 Tage Bühne

    Gebhard 400 Tage Bühne

    Garant für deftigen Bühnen-Humor

    MÖNCHBERG
    Gebhard Motzel prägt seit 31 Jahren das Gesicht der »Mönchberger Gesetzbücher« entscheidend mit, hat in 32 Aufführungen die Freunde des saftigen Volkstheaters mit viel Herzblut, oft auch mit deftigem Humor und immer mit ganz viel schauspielerischer Brillanz überzeugt und begeistert.

    Er steht in wenigen Tagen zum 400. Mal auf der Bühne, wenn sich bis zum 14. April im Pfarrheim und dann noch bis zum 17. Mai in der VfL-Halle der Vorhang für das diesjährige Stück »Für immer Disco« öffnet. »Sein Blick lässt alle erweichen, niemand kann ihm böse sein, und sein Aufbrausen lässt uns jedes Mal erstarren«.

    Noch wirken sie optimistisch und siegessicher: die ehemaligen „Glitterboys“ Gebhard Motzel (rechts) und Werner Becker im aktuellen Stück „Für immer Disco“. Foto: HEINZ LINDUSCHKA

    Schmeichelnd wickelt er die Frauen um den kleinen Finger, ohne dass sie es merken, und die Bühne füllt er mit seiner liebevollen oder manchmal machohaften Art komplett aus«. Das Porträt Motzels auf der Homepage ist fast eine Liebeserklärung: Die Theatertruppe und ihre zahllosen Fans aus Nah und Fern wissen eben, was sie an ihm haben. Allen Rollen gewachsen.

    Es gibt offensichtlich keine Rolle, der Motzel nicht gewachsen wäre: 1988 hatte er noch volles schwarzes Haupthaar, als er den Geschäftsmann Lui Haak in einer Komödie rund um einen Briefträger spielte, der eine ganze Gemeinde mit seiner Schussligkeit von einem Chaos ins nächste stürzt. Die Rollen wurden in den nächsten Jahren und Jahrzehnten immer größer, die Haare wurden weniger und auch weniger schwarz – und dann konnten die Besucher und auch der Kritiker immer wieder beruhigt feststellen, dass nicht nur sie, sondern auch der hochtalentierte Schauspieler im Lauf der Jahre nicht nur an Ausdruckskraft auf der Bühne, sondern auch an Gewicht zulegte. In den frühen 90er Jahren waren ihm die Rollen als Sohn nicht immer einfacher Eltern auf den Leib geschrieben, als Künstler Sigismund wurde er 1996 »von Landluft verweht« und war damals längst aus dem Team der »Gesetzbücher« nicht mehr wegzudenken. 2000 glänzte er als Enkel der »Power Paula«, gespielt von der unvergessenen Eleonore Knapp, und konnte sich neben diesem Naturtalent locker behaupten – eine Art Ritterschlag auf der Bühne.

    Professorensohn, pfiffiger Opa. Mal Finanzbeamter und überzeugter Junggeselle, mal Professorensohn, als 2005 die Elfen die Mönchberger Bühne eroberten, mal als Ehmann Egon, dem seine Frau zur Silberhochzeit ein »Wochenende voller Zärtlichkeiten« schenkt, mal pfiffiger Opa, der alle zum Narren hält, mal in der Glanzrolle des Landstreichers Heinrich von Königstein in einem Stück, in dem die Mönchberger 2016 bewiesen, dass sie immer wieder auch mal neue Wege gehen und offen für Experimente sind.

    Die Wandlungsfähigkeit von Gebhard Motzel scheint grenzenlos, auch beim aktuellen Stück »Für immer Disco« überzeugt er restlos in der Rolle des »Glitter-Boy« Frank – ein schöner Beweis dafür, dass man auch nach gut 30 Bühnenjahren noch ganz jung und frisch wirken kann – jedenfalls in einigen Phasen dieser »Revival-Tournee«. hlin

  • Anita Keller 400. Mal

    Anita Keller 400. Mal

    Anita Keller spielt zum 400. Mal Theater bei den Mönchbergern „Die Gesetzbücher“

    Am Sonntag, den 24. April 2019 feierte das Theatermitglied Anita Keller ihren 400. Auftritt bei der Theatergruppe „Die Gesetzbücher“ im Mönchberger Pfarrheim. 
    Sie ist Gründungsmitglied und von Anfang an dabei. Ihre Rollenrepertoire reicht von Frau Lüschen im Jahre 1988, über Marie-Claire 1994 – eine eingebildete „Roigeplackte“ – bei der „Misswahl“, oder 2015 als Schlagersängerin Melody Sommer. Anita Keller ist schon in viele Rollen geschlüpft. Es ist aber müßig alle die Figuren aufzuzählen, die sie Jahr für Jahr bei den „Gesetzbüchern“ in ihrer unnachahmlichen Art verkörpert, denn bisher war sie bei jedem Stück dabei!
    Sie ist ein Multitalent! Sie hat alle Kostüme des Kleiderfundus im Kopf und nebenbei bastelt sie noch die notwendigen Requisiten. Aber auch ihre Ideen beim Spiel sind gefragt.
    Sie ist auch die Person, die für die Auswahl der Stücke und die Bearbeitung für das Ensemble verantwortlich ist. Stücke werden durch gezielte Veränderungen im Text dramaturgisch verändert und mit Mönchberger Gegebenheiten angereichert. Dadurch entsteht die Spannung und die Komik, die das Spiel der Gruppe auszeichnet. Dank ihres Gespürs für die verschiedenen Charaktere der Personen im Team gelingt es ihr immer wieder, die Rollen für jeden unserer Schauspieler passgenau zu schneidern. Dadurch fühlen sich die Akteure in ihrer Rolle wohl, und so erleben Jahr für Jahr mittlerweile Tausende von Theaterfreunden  dieses temperamentvolle und saftige Volkstheater, welches die Akteure in Mönchberg, seit1987 bieten. Ganz nebenbei profitieren die Pfarrgemeinde und Vereine von den Spenden der Gruppe und die Zuschauer kommen (teilweise seit Jahren Stammgäste) auch auf ihre Kosten.

  • „Comeback kommt 20 Kilo zu früh“

    „Comeback kommt 20 Kilo zu früh“

    Theater:Die Gesetzbücher präsentieren turbulente Komödie »Für immer Disco« – 13 weitere Aufführungen

    Frank schiebt mal sicherheitshalber seinen »Glitterboy«-Partner Bodo vor, weil die angebliche Fanclub-Leiterin plötzlich ein Messer in der Hand hat. Die Eventmanagerin (links) und die Stylistin Coco Cabana können da nur noch staunen. Foto: Heinz Linduschka

    Seit 1987 ga­ran­tie­ren die Auf­füh­run­gen der Mönch­ber­ger Ge­setz­bücher gu­te Un­ter­hal­tung – auch heu­er wie­der, wie die Pre­mie­re des neu­en Stücks am Wo­che­n­en­de be­wies.

    »Für immer Disco« heißt der Dreiakter von Andreas Wening, den Anita
    Keller den Mönchberger Akteuren erneut auf den Leib geschneidert hat und den Regisseur Reinhold Keller mit den acht Schauspielern so intensiv
    eingeübt hat, dass bei der Premiere alles wie am Schnürchen klappte und
    das Pfarrheim unter Szenenbeifall und Lachsalven der Besucher
    widerhallte.
    Nachwirkende Pointen
    In »Für immer Disco« können die Mönchberger – eine Mischung aus
    »alten Hasen« und jungen Talenten – ihre Stärken von der ersten bis zur
    letzten Minute der gut zweistündigen Aufführung ausspielen. Besonderheit
    in diesem Jahr: Der Autor hat den acht Akteuren witzige und pointierte
    Sätze in den Mund gelegt, die nicht nur zu spontaner Heiterkeit führen,
    sondern noch lange nach der Aufführung nachwirken.

    Ob man im höheren Alter eher Aufbaupräparate oder nicht doch Konservierungsstoffe braucht, ist durchaus eine Diskussion wert. Was passiert, wenn Östrogene »Partyhütchen« aufhaben oder wenn Schminken zu »naiver Malerei« mutiert? Und schließlich muss man die Entscheidung treffen, ob man dem »mittelalterlichen« Mann zum Geburtstag eine Bauchtänzerin oder doch wieder eine Krawatte schenken soll. Am Ende des Stücks weiß man jedenfalls, was mit der Bemerkung gemeint war, das Comeback sei einfach »20 Kilo zu früh« gekommen.<br><br>
    Die Geschichte rund um ein Comeback der »Glitterboys« mit ihrer
    angeblich erfolgreichen Vergangenheit ist höchst unterhaltsam und
    liefert so ganz nebenbei auch noch eine treffsichere Kritik am
    Medienrummel und am Unterhaltungswahn, wenn Frank Hirschfeld, gespielt vom Vollblutschauspieler Gebhard Motzel, seine »zweite Gesangskarriere« starten soll. Seine Frau Birgit – eine Glanzrolle für Alexandra Seufert – mutiert kurzzeitig zu seiner energischen Managerin, und sogar die tiefe
    Skepsis der Tochter Lena, überzeugend von Mareike Abb verkörpert,
    scheint für Momente vergessen.
    Stimmgewaltiges Duo
    Ob es Frank gelingt, den tiefen Bruch der Beziehung zum alten Duopartner Bodo – temperamentvoll, witzig und stimmgewaltig: Werner Becker – zu kitten, bleibt von Anfang an fraglich, genau wie die vermeintlich ehrlichen Absichten der Eventmanagerin Regina Rautenstengel – tough und geldgierig von Renate Miltenberger gespielt – und ihres Assistenten Jens, den Marco Motzel so verkörpert, dass man immer mit dem Schlimmsten für Frank und seine Birgit rechnen muss.<br><br>
    Abgerundet wird das Personal durch die zum Brüllen komischen
    Auftritte der überkandidelten Stylistin Coca Cabana der Corina Öhrlein
    und der angeblichen Fanclub-Leiterin Mira Bell – eine Rolle, in der
    Anita Keller ihre große Wandlungsfähigkeit eindrucksvoll unter Beweis
    stellt.</p>

    Welche Überraschung am Ende des Stücks auf die Besucher wartet, muss
    hier offenbleiben. Sollte das Ende die Theaterfreunde bei den weiteren
    Aufführungen nicht ganz so begeistern wie die turbulenten und rasant
    inszenierten ersten beiden Akte, läge das ganz sicher am Autor und nicht
    an den Mönchbergern, die auch diesmal wieder eine Glanzleistung auf die
    Bühne zaubern.
    Engagierte Helfer
    Als Helfer hinter der Bühne bewährte sich Souffleuse Ludwina Weis. Mit Bühne, Maske, Requisiten und Theaterküche belegen die Gesetzbücher, dass sie ein engagiertes und erfolgreiches Amateurtheater bieten. Und sogar auf Gesangskünste darf man sich freuen, wenn von der Bühne »heiße Küsse von der Costa Brava« erklingen – was will man mehr?
    Man darf gespannt sein, ob die »Glitterboys« von Mönchberg aus nicht vielleicht doch noch ihre zweite Karriere starten. Das Premierenpublikum war jedenfalls am Samstagabend im Pfarrheim rundum begeistert, spendete euphorischem Szenenbeifall und minutenlange Ovationen nach dem dritten Akt.

    HEINZ LINDUSCHKA

    Zahlen und Fakten: Weitere Aufführungstermine

    Aufführungen im Pfarrheim: Samstag, 30. März, 20 Uhr; Sonntag, 31. März, 18 Uhr; Freitag und Samstag, 5. und 6. April, jeweils 20 Uhr; Sonntag, 7. April, 18 Uhr; Freitag und Samstag, 12. und 13. April, jeweils 20 Uhr; Sonntag, 14. April, 18 Uhr.
    Aufführungen in der VfL Halle: Freitag, 3., 10. und 17. Mai, sowie Samstag, 4. und 11. Mai, jeweils um 20 Uhr.
    Karten bei Kreativity in Mönchberg in der Aschaffenburger Straße 4, Tel/Fax: 0 93 74 / 28 13. ()

    Orginalbericht

  • Meine-News vom 16.02.2019

    Meine-News vom 16.02.2019

    „Die Gesetzbücher“: Theater in Mönchberg von März bis Mai 2019

    Komödie „Für immer Disco“ von Andreas Wening

    „Die Gesetzbücher“: Theater in Mönchberg von März bis Mai 2019 Komödie „Für immer Disco“ von Andreas Wening

    Mönchberger Theatergruppe spielt die Komödie „Für immer Disco“

    Auch in diesem Jahr stehen die Akteure der Theatergruppe „Die Gesetzbücher“ im Mönchberger Pfarrheim und in der VfL-Turnhalle auf der Bühne mit dem lustigen und amüsanten Stück „Für immer Disco“ von Andreas Wening.
    Zum Inhalt: So mancher Ehemann mag ja ein Geheimnis in seiner Vergangenheit aufweisen, aber das von Frank Hirschfeld ist schon besonders. Er war Disco-Star in den 80-Jahren. Seine Familie weiß aber nichts davon. Gemeinsam mit seinem Kumpel Bodo Käseberg waren sie die „Glitter Boys“ – eine Billigversion von „Modern Talking“. Eine ehrgeizige Event-Managerin (Regina Rautenstengel) will das Gesangsduo nun wieder auf eine lukrative Revival-Tournee schicken. Doch wie so oft in der Welt des Disco-Fiebers ist manches doch mehr Schein als Sein.
    Termine im Pfarrheim: Sa, 23.3. / So, 24.3. / Sa, 30.3. / So, 31.3. / Fr, 5.4. / Sa, 6.4. / So, 7.4. / Fr, 12.4. / Sa, 13.4. / So, 14.4. Sonntags 18:00 Uhr sonst 20:00 Uhr.
    Termine in der VfL-Turnhalle: Fr, 3.5. / Sa, 4.5. / Fr, 10.5. / Sa, 11.5. / Fr, 17.5. jeweils 20:00 Uhr
    Der Vorverkauf beginnt am 21. Februar 2019 bei „Kreativity“, Aschaffenburger Str. 4, Mönchberg; Tel. 09374 / 2813

  • Wochenblatt vom 13.02.2019

    Wochenblatt vom 13.02.2019

    Mönchberger Theatergruppe spielt die Komödie „Für immer Disco“

    Auch in diesem Jahr stehen die Akteure der Theatergruppe „Die Gesetzbücher“ im Mönchberger Pfarrheim und in der VfL-Turnhalle auf der Bühne mit dem lustigen und amüsanten Stück „Für immer Disco“ von Andreas Wening.

    Zum Inhalt: So mancher Ehemann mag ja ein Geheimnis in seiner Vergangenheit aufweisen, aber das von Frank Hirschfeld ist schon besonders. Er war Disco-Star in den 80-Jahren. Seine Familie weiß aber nichts davon. Gemeinsam mit seinem Kumpel Bodo Käseberg waren sie die „Glitter Boys“ – eine Billigversion von „Modern Talking“. Eine ehrgeizige Event-Managerin will das Gesangsduo nun wieder auf eine lukrative Revival-Tournee schicken. Doch wie so oft in der Welt des Disco-Fiebers ist manches doch mehr Schein als Sein.

    Termine im Pfarrheim: Sa, 23.3. / So, 24.3. / Sa, 30.3. / So, 31.3. / Fr, 5.4. / Sa, 6.4. / So, 7.4. / Fr, 12.4. / Sa, 13.4. / So, 14.4. Sonntags 18:00 Uhr sonst  20:00 Uhr.

    Termine in der VfL-Turnhalle: Fr, 3.5. / Sa, 4.5. / Fr, 10.5. / Sa, 11.5. / Fr, 17.5. jeweils 20:00 Uhr

    Der Vorverkauf beginnt am 21. Februar 2019 bei „Kreativity“, Aschaffenburger Str. 4, Mönchberg; Tel. 09374 / 2813