Presse

  • Main-Echo vom 07.05.1998

    Main-Echo vom 07.05.1998

    Theater und Spende brachten 6875 Mark für guten Zweck

    Mönchberg.
    Die Schauspielgruppe „Die Gesetzbücher“ beendete am vergangenen Sonntag die diesjährige Theatersaison mit einer Benefizaufführung zugunsten einer der Gruppe nahestehenden krebskranken Frau. Am Schluß der Veranstaltung konnten die Mimen feststellen, daß ihre Aktion von Erfolg gekrönt war. Die Summe aus Eintrittsgeld und Spenden zusammen mit dem Erlös aus Speisen und Getränken betrug 5875 Mark. Der Betrag wurde durch eine Spende der Mönchberger „Krabbelgruppe“ um weitere 1000 Mark aufgestockt. So konnte Reinhold Keller, Regisseur der

    „Gesetzbcher“ und Initiator der Spendenaktion (rechts) gemeinsam mit Sabine Zöller als Vertreterin der „Krabbelgruppe“ (Mitte) an Pfarrer Franz Leipold (links) 6875Mark für die betroffene Familie überreichen. Keller dankte allen Spendern und Helfern, die am Erfolg dieser Aktion beteiligt waren.
    Pfarrer Leipold bedankte sich im Namen der betroffenen Familie. „Ich bin stolz darauf, in Mönchberg solch eine aktive Theatergruppe zu haben, die den Menschen durch ihr Theaterspiel nicht nur viel Freude bereitet, sondern auch in Not und Unglück hilft.“ Foto: Miltenberger

  • Auszug aus dem Main-Echo vom 1.03.1997

    Auszug aus dem Main-Echo vom 1.03.1997

    Auszug aus dem Main-Echo vom 1.03.1997

    Lustspiel „Ein Unglück kommt selten allein“

    „Die Gesetzbücher“ laden heute zur Premiere

    Mönchberg. Die Theatergruppe „Die Gesetzbücher“ laden im zehnten Jahr ihres Bestehens alle Mundart-Freunde zu ihrem neuen Stück ein. Premiere des Lustspiels „Ein Unglück kommt selten allein“ ist heute, Samstag um 20Uhr im Pfarrheim. Am Sonntag. 2. März um 19.30Uhr beginnt die zweite von insgesamt elf Aufführungen.

    Das Stück handelt von dem Unternehmer Paul Gerber (gespielt von Reinhold Keller), dessen Firma in Zahlungsschwierigkeiten steckt. Ein Kapitalgeber will aussteigen. Da soll die Hochzeit von Unternehmerstochter Isabell (Alexandra Seufert) mit dem Sohn des Kapitalgebers, Olaf Übelstett (Erich Österlein), die Firma retten. Die aber liebt – so spielt nun mal das Leben – einen Anderen. Die Aussicht auf einen Großauftrag gibt neue Hoffnung.
    Anstatt mit seiner Geliebten Pia (Michaela Goihl) ein paar Tage Urlaub zu genießen, muß Paul Gerber nun überraschend und streng geheim nach London reisen, um sich den Auftrag zu sichern. Als sein vor langer Zeit verstoßener Zwillingsbruder Peter (ebenfalls Reinhold Keller) auftaucht, wird der als Doppelgänger für den abwesenden Paul eingestellt. Eingeweiht sind lediglich Sekretär Rolf Kern (Gebhard Motzel und der Hausdiener Viktor (Werner Becker).
    Komische Verwicklungen sind damit programmiert. Am Schluß allerdings steht – natürlich – ein Happy-end.
    Weitere Akteure sind Pauls Ehefrau Helene Gerber (Renate Zöller), Peters Frau Vera Gerber (Anita Keller) Haushälterin Selma (Eleononre Knapp) und Hausarzt Dr. Windisch (Alois Miltenberger). Regie führen Udo Seufert und Werner Becker.
    Fünf weitere Male hebt sich im Pfarrheim der Vorhang: am Samstag, 8.März, um 20Uhr; Sonntag, 9.März um 15 und um 19.30Uhr; Samstag 15.März um 20 Uhr; Sonntag, 16.März um 19.30Uhr. Aufführungen sind außerdem in der VfL-Turnhalle am Freitag und Samstag 18. und 19. April, jeweils um 20Uhr am Sonntag 20. April um 19.30Uhr sowie am Freitag, 25.April, um 20Uhr vorgesehen. Foto: Miltenberger

  • Auszug aus dem Main-Echo vom 16.03.1996

    Auszug aus dem Main-Echo vom 16.03.1996

    Auszug aus dem Main-Echo vom 16.03.1996

    Viel „ÄKTSCHN“ und Klamauk in bewährter Wald- und Wiesenromantik verspricht das neue Lustspiel der Mönchberger „Gesetzbücher“. Das Foto entstand während der Generalprobe und zeigt von links Gebhard Motzel, Alexandra Seufert, Renate Zöller, Erich Österlein, Alois Miltenberger und Werner Becker.

    „Gesetzbücher“ liefern Landluft und garantieren für viel Spaß

    Bis April zehn Aufführungen des neu einstudierten Lustspiels
    Mönchberg. Die Mönchberger Theatergruppe „Die Gesetzbücher“ tritt heute wieder mit einem neuen Theaterstück an die Öffentlichkeit. Geplant sind bis April zehn Aufführungen, sechs finden im Pfarrheim St. Wendelin statt. Vier in der VfL-Kultur- und Sporthalle.
    Gezeigt wird das Lustspiel „Von Landluft verweht“ nach bewährtem Strickmuster: Berg-, Wald- und Wiesenromantik mit deftigem Humor, viel Situationskomik, Verwechslungen und einem Happy-End.
    Ein zum Verkauf angebotener verschuldeter Bauernhof, eine attraktive junge Bäuerin, ein gerissener Knecht, ein schlitzohriger Opa und ein Nachbar, der den beiden in Puncto Schabernack in nichts nachsteht, stehen im Mittelpunkt der Handlung. Das Trio versucht, den Hof an den richtigen Käufer und die junge Bäuerin an den richtigen Mann zu bringen. Mit allerlei Zwischenfällen verstehen die drei es die Kaufinteressenten – bis auf ihren Favoriten – abzuschrecken, nebenbei schikanieren sie noch einen verkannten „Künstler „, der im Hof wohnt und auch ein Auge auf die junge Bäuerin geworfen hat.

    Der Regisseur des Theaterstückes ist Reinhold Keller, Souffleuse Ludwina Weis. Maskenbildnerin Erika Zöller, fürs richtige Licht und die Technik sorgen Ronald Reinfurt und Eckart Zöller, das Bühnenbild ist eine Gemeinschaftsarbeit von Thomas Hagel und Mitgliedern der Theatergruppe. Die Darsteller: Anette, Besitzerin des Gutshofes: Alexandra Seufert, Linus, Opa von Anette: Alois Miltenberger; Ewald, Nachbar: Erich Österlein; Max, Knecht: Werner Becker,; Sigismund, Künstler: Gebhard Motzel; Hildegunde von Greifenstein, Kaufinteressentin des Gutshofes: Renate Zöller; Therese, Kaufinteressentin de Gutshofes: Anita Keller, Kreszenz deren Schwester (schwerhörig). Eleonore Knapp. Hans, deren Großneffe: Michael Zoll; Hans-Peter Ritzle, Kaufinteressent des Gutshofes: Udo Seufert.
    Aufführungstermine: Heute, 16. März, 20Uhr Premiere Sonntag. 17. März, 19.30Uhr , Samstag, 23.März, 20.00UhrSonntag, 24. März, 19.30Uhr, Samstag. 30 März, 20Uhr Sonntag. 31 März, 15.00Uhr und 19.30Uhr (alle Veranstaltungen im Pfarrheim), Freitag, 19. April, 20Uhr, Samstag, 20.April, 20Uhr Sonntag, 21.April 19.30Uhr, Samstag 27.April, 20Uhr (alle Veranstaltungen in der VfL-Turnhalle).

  • Auszug aus dem Main-Echo vom 1995

    Auszug aus dem Main-Echo vom 1995

    Auszug aus dem Main-Echo vom 1995

    Die Gesetzbücher zeigen „Eine Nacht mit Folgen“

    Lustspiel mit Mönchbergs Theatergruppe / Morgen Premiere

    Mönchberg. Nach monatelanger Probenarbeit und intensiven Vorbereitungen tritt die Mönchberger Theatergruppe „Die Gesetzbücher“ wieder mit einem Theaterstück an die Öffentlichkeit.
    Gespielt wird im Pfarrheim St. Wendelin und in der VfL-Kultur- und Sporthalle. Zur Aufführung kommt das Lustspiel in drei Akten „Eine Nacht mit Folgen“ im Mönchberger Dialekt.

    Kurz zum Inhalt: Der örtliche Trachtenverein wird überraschend zu einem Trachtenfestzug nach München eingeladen. Jetzt muß schnellstens die heimatliche Tracht angefertigt werden, und ein Brautpaar muß her, welches den Festzug anführen soll. Markus, der Sohn des Trachtenvereinsvorsitzenden wäre zwar als Bräutigam geeignet, aber er will sich auf keine weibliche Bekanntschaft mehr einlassen.
    Alle Versuche, ihn umzustimmen, nützen nichts. Doch Hanni, ein Mädchen aus der Nachbarschaft, hat so ihre Tricks!
    Die Schneiderinnen, die die Trachten anfertigen sollen, sind extra angereist; doch sie haben es nicht leicht. In einer folgenschweren Nacht ändert sich alles.. – Ein Stück zum Lachen, sicher nach dem Geschmack, des Publikums, mit viel Situationskomik, manchen Verwechslungsspielchen, einer gehörigen Portion Liebe und – natürlich – einem Happy-End.


    Die Darsteller und ihre Rollen sind: Eckart Zöller als Vorsitzender des Trachtenvereins Erwin Holm. Gebhard Motzel spielt seinen Sohn Markus. Luise, Wirtschafterin bei Holms, ist Eleonore Knapp. Armin, Mitglied des Heimatvereins „Aubachtal“, wird von Alois Miltenberger verkörpert, seine Frau Brunhilde von Anita Keller, deren Tochter Hanni von Alexandra Seufert. Renate Zöller übernimmt die Rolle der Schneiderin Gisela Heller, Rita deren Gehilfin, ist Michaela Goihl. In weiteren Rollen sind zu sehen: Erich Österlein, Reinhold Keller, Anja Knehrler und Melanie Schuster. Die Regie führt Reinhold Keller; Souffleuse ist Ludwina Weis; Maske: Erika Zöller; für die Technik und den Ton sorgen Ronald Reinfurt und Eckhard Zöller, das Bühenbild ist eine Gemeinschaftsarbeit der Theatergruppe.
    Folgende Aufführungstermin sind geplant: Im Pfarrheim St. Wendelin am Samstag, 4.März, um 20Uhr Premiere: Samstag, 11.März, 20Uhr ; Sonntag,12.März, 15Uhr und 19.30Uhr; Freitag, 17.März, 20Uhr, Samstag, 18.März, 20Uhr, Sonntag,19.März, 19.30Uhr. in der VfL Kultur- und Sporthalle finden Aufführungen statt am Freitag 31.März, 20Uhr; Samstag, 1.April, 20Uhr, Sonntag 2.April, 19.30Uhr; Freitag,7.April, 20Uhr
    Karten gibt es im Vorverkauf im Edekageschäft Gebhard Motzel.

  • Auszug aus dem Wochenblatt vom 11.05.199

    Auszug aus dem Wochenblatt vom 11.05.199

    Auszug aus dem Wochenblatt vom 11.05.1994

    Das neue Stück der „Gesetzbücher“ hatte Premiere

    Mönchberg. Die Mönchberger Theatergruppe „Die Gesetzbücher“ trat mit einem neuen Stück an die Öffentlichkeit. Premiere der „Miss(ß)wahl“ war am 30. April in der Kultur- und Sporthalle.
    Die „Gesetzbücher“ haben ihr Domizil eigentlich im Pfarrheim, dieses wird aber zur Zeit aufgrund der Pfarrkirchenrenovierung als Gottesdienstraum genutzt. Natürlich gab es durch diesen Ortswechsel einige Hindernisse zu meistern. So musste man sich nach dem Trainingsbeginn in der Halle richten und selbst dann musste man sich darauf einstellen, dass während der Proben beispielsweise Tischtennis gespielt wurde. Das störte natürlich und die Bühne konnte erst ganz kurzfristig aufgebaut werden. Stolz ist Regisseur Reinhold Keller darauf, dass man es dennoch geschafft hat.
    Das Stück wird in Mönchberger Platt vorgetragen und hat folgendes zum Inhalt: Die drei jungen Burschen Freddi, Stefan und Bernd (Erich Österlein, Gebhard Motzel und Michael Zoll) sind gute Freunde und Stammgäste im Gasthaus „Zum grüner Baum“. Alle drei sind in ihrer Ehre von der zugezogenen und eingebildeten Marie-Claire (Anita Keller) gekränkt worden. Diese verachtet die Einfachheit der Dorfburschen und fühlt sich zu „besseren“ Herren hingezogen.
    Die drei Burschen sinnen auf Rache und inszenieren eine Miss-Wahl, zu der sich die eingebildete Marie-Claire anmeldet. Der Gewinn einer Reise nach Amerika lockt sogar Frauen des Ortes vom Diätclub sowie die Bedienung des Gasthauses. Bei der anstehenden Misswahl gibt es natürlich viele Überraschungen.
    Bühnenbau und Requisiten wurden von der Theatergruppe in Eigenarbeit hergestellt.
    Weitere Aufführungen finden statt am Samstag. 14.05., und Sonntag, 15.05., jeweils um 20Uhr, sowie am Samstag 21.05.94, in der VfL-Halle in Mönchberg

  • Auszug aus dem Main-Echo vom 28.04.1994

    Auszug aus dem Main-Echo vom 28.04.1994

    Auszug aus dem Main-Echo vom 28.04.1994

    Die Vorfreunde steigt: Das neue Stück der „Gesetzbücher“ hat Samstag Premiere

    Mönchberg. Die Mönchberger Theatergruppe „Die Gesetzbücher“ tritt mit einem neuen Stück an die Öffentlichkeit. Sie zeigt ab 30.April in der Kultur- und Sporthalle „Die Miss(ß)wahl“.
    „Die Gesetzbücher“ haben ihr Domizil eigentlich im Pfarrheim, dieses wird aber zur Zeit wegen der Renovierung der Pfarrkirche als Gottesdienstraum genutzt. Obwohl die Bühne in der Kultur- und Sporthalle größer ist als die im Pfarrheim gab es bei den Proben doch oft Probleme, da die Truppe sich nach dem Trainingsbetrieb in der Halle richten musste. So musste geprobt werden, während Tischtennis gespielt wurde. Das störte natürlich und die Bühne konnte erst ganz kurzfristig aufgebaut werden. „Aber wir haben es geschafft“ sagt Regisseur Reinhold Keller.

    Zum Inhalt des Stückes, das in „Mönchberger Platt“ gespielt wird:

    Die drei jungen Burschen Freddi, Stefan und Bernd (Erich Österlein, Gebhard Motzel und Michael Zoll) sind gute Freunde und Stammgäste im Gasthaus „Zum grünen Baum“. Die Drei Freunde sind in ihrer Ehre von der zugezogenen und eingebildeten Marie-Claire (Anita Keller) gekränkt worden. Diese verachtet die Einfachheit der Dorfburschen und fühlt sich zu „besseren Herren“ hingezogen.
    Diese sinnen auf Rache und inszenieren eine Miss-Wahl, zu der sich die eingebildete Marie-Claire anmeldet. Der Gewinn einer Reise nach Amerika lockt sogar Frauen des Ortes vom Diätclub. Sogar die Bedienung des Gasthauses meldet sich an und kündigt auf einen sicheren Sieg hin ihre Stellung. Der Ausgang der Miss-Wahl mit vielen Überraschungen wird nicht verraten.
    In weiteren Rollen sind zu sehen: Alois Miltenberger als Wirt vom „Grünen Baum“. Eleonore Knapp, Bedienung. Renate Zöller, Chefin des Diätclubs. Alexandra Seufert und Michaela Goihl als dessen Mitglieder. Rudi Bischoff als Ferdinand Thilo von Ruppertsberg. Udo Seufert und Eckart Zöller als zwei Freunde und Werner Becker als Inspektor. Die Regie führt Reinhold Keller, Souffleuse ist Ludwina Weis, für die Maske ist Erika Zöller, für die Technik Ronald Reinfurt und Eckart Zöller verantwortlich. Bühnenbau und Requisiten sind eine Gemeinschaftsarbeit der Theatergruppe.
    Die Premiere findet am Samstag. 30.April um 20Uhr statt. Die weiteren Termine: Samstag 7.Mai. um 20Uhr; Sonntag.8.Mai um 19.30Uhr; Mittwoch.11.Mai. um 20Uhr; Samstag 14.Mai. um 20Uhr und Sonntag 15. Mai um 15 und um 19.30Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf im Edeka-Geschäft Gebhard Motzel.
    Unser Bild zeigt „Die Gesetzbücher“ bei der Probe. Von links Gebhard Motzel, Erich Österlein, Michael Zoll, Udo Seufert, Alexandra Seufert, Michaela Goihl und Renate Zöller. Foto: Miltenberger

  • Main-Echo vom 29.04.1992

    Main-Echo vom 29.04.1992

    Auszug aus dem Main-Echo vom 29.04.1992

    Vom tragischen Ende der frommen Lisbeth und des bösen Schultheiß Staudersjörg

    Historisches und Sage verwoben im Theaterstück – Morgen Premiere in Mönchberg

    Mönchberg. Eine gar schröckliche Geschichte bringt die Mönchberger Theatergruppe „Die Gesetzbücher“ auf die Bühne. Morgen, Donnerstag, um 20Uhr ist im Pfarrheim St. Wendelin Premiere für „Das Lisbethchen von Mönchberg“. Die Laien-Darstellergruppe, die seit fünf Jahren besteht und sich bisher auf Schwänke spezialisiert hatte, wagte sich nun an einen ernsteren Stoff. Ob sich das dreiviertel Jahr emsiges Proben gelohnt hat, sollen die Zuschauer selbst beurteilen bei insgesamt sieben Vorstellungen bis zum 17. Mai. Karten gibt es im Geschäft Gebhard Motzel
    Der Verfasser des Stückes war Pfarrer Hermann Weber (1929-1957), der als Heimatforscher Licht in Mönchbergs Vergangenheit gebracht hat. Mit dem „Lisbethchen von Mönchberg“ ist es ihm gelungen, historisch Verbürgtes mit Sage zu verquicken – man mag an den „Schinderhannes“ denken, dessen tragisches Schicksal immer wieder dargestellt wird. Im „Lisbethchen von Mönchberg“ tritt der trunksüchtige, jähzornige „Staudersjörg“ auf. Den hat es wirklich gegeben: Am 9.11.1609 wurde er in Mönchberg geboren, er heiratete eine Katharina Grimm aus Röllbach und war Schultheiß „ in der Cent zu Eich“: also von Mönchberg, Streit, Ober- und Unterschippach. 1672 erhängte er sich. Auf der Bühne erfährt man auch belegte Zahlen für Mönchberg 1672: Es gab 38 Häuser, 41 Männer, 43 Weiber, 66 Buben und 52 Mägdlein; in Streit wohnten nur zwei Familien.

    Es geht um Lisbeths Seele

    Das Stück spielt im Dreißigjährigen Krieg, als Pest, Hexenwahn und Not den Alltag prägten. Die Mönchberger Waldabteilung „Leuchte“ soll ihren Namen zur Erinnerung an die lodernden Scheiterhaufen erhalten haben, auf denen die Hexen brennen mussten. Zur Handlung: Der Staudersjörg betrinkt sich wieder einmal beim Unterwirt, geht nach Hause und ersticht sine Kuh. Am Mönchberger Herrgottsbrunnen trifft er auf seinen Magd Lisbethchen, die Futter schneidet. Er beschuldigt sie, sie habe ihm seine beste Kuh verfüttert, daheim liege sie tot im Stall. Die Lisbeth müsse sie nun bezahlen, wenn nicht wolle er sie in den Turm sperren und krumm schließen lassen: Vater und Mutter dazu. Das Lisbethchen weint, die Eltern hätten doch kein Geld, sie können die Kuh nicht bezahlen.
    Als der Schultheiß gegangen ist, steht ein Fremder neben ihr und sagt, er wolle helfen. Der Fremde aber war der Teufel. In ihrer Bedrängnis verschreibt Liesbeth ihm ihre Seele, der Teufel gibt ihr dafür einen Beutel gold. Als sie in die Scheune ihres Herrn kommt, baumelt er am Balken: Er hatte sich erhängt. Im Stall sieht sie die erstochene Kuh. Da wird ihr klar, dass sie einen großen Fehler begangen hatte, als sie dem Teufel ihre Seele verschrieb. Sie vertraut sich dem Pfarrer an, der sie zum Beten in die Kirche schickte. Der Teufel kriegt sie auf der Treppe noch zu fassen. Er wirbelt Lisbeth um den Kirchturm und lässt sie zu Boden fallen, wo sie stirbt. Der Pfarrer legt Fürbitte für sie ein und beerdigt sie auf dem Kirchhof. Der Staudersjörg wird von den Henkersknechten vom Balken abgeschnitten und unter dem Galgen – mit dem Gesicht nach unten – verscharrt.

    Schwierige Rolle

    Die Rolle des Lisbethchen wird von Denise Bauer gespielt, überzeugend in ihrer Einfachheit und Ehrlichkeit. Den Staudersjörg verkörpert Eckhard Zöller: jähzornig und skrupellos. Das Bärbele (Schwester von Lisbeth) wir abwechselnd von Desiree Zöller und Manuela Keller dargestellt: schlicht und kindlich. Werner Becker mimt den frechen und frivolen Teufel. Der Pfarrer ist auch eine geschichtliche sehr interessante Person, denn er war der Erbauer der heutigen Mönchberger Pfarrkirche und ein sehr gelehrter Herr, der vergebens gegen den Hexenwahn kämpfte. Rudi Bischoff hat diese Rolle übernommen. Seine Haushälterin, die Jungfer Margret, spielt Renate Zöller. Keine leichten Part hat Udo Seufert mit dem Klingenberger Amtskeller Philip Steinmetz, weil er das damals gebräuchliche Amtsdeutsch sprechen muß.
    In ein Mönchberger Original schlüpfte Gebhard Motzel als Torschneider, immer zu einem Scherz bereit, aber sehr neugierig und auf seine Vorteile bedacht. In weiteren Rollen sind zu sehen: Ronald Reinfurt als Wolf Bauer (Nachfolger des Staudersjörg als Schultheiß), Reinhold Keller, Jürgen Knapp, Alois Miltenberger und Erich Österlein spielen pfiffige Mönchberger Bauern. Weitere Darsteller: Michael Zoll, Christian Mücke, Alexandra Seufert, Jenny Dyroff, Birgit Stauder, Marco Keller, Eleonore Knapp, Dieter Zöller und Anita Keller. Die Regie liegt wieder in den bewährten Händen von Rudi Stauder, Souffleuse ist Ludwina Weis. Die Bühnenbilder malten Thomas Hagel und Arno Hegmann, für die Maske zeichnet Erika Zöller verantwortlich. Die Kostüme sind Leihgaben der Burgfestspiele Freudenberg, des Heimatmuseums Klingenberg und eigene Fertigung der Theatergruppe, für Beleuchtung und Technik sorgen Ronald Reinfurt und Eckhart Zöller.
    Weitere Aufführungen sind: Samstag, 2. Mai, 20Uhr; Sonntag, 3.Mai, 20Uhr; Samstag,9.Mai,20Uhr; Sonntag 10.Mai,15Uhr und 20Uhr; Samstag, 16.Mai,20Uhr; Sonntag,17.mai,20Uhr.

  • Main-Echo vom xx.04.1991

    Main-Echo vom xx.04.1991

    Auszug aus dem Main-Echo vom xx.04.1991

    Main-Echo

    Mönchberg. Die Mönchberger Theatergruppe „Die Gesetzbücher“ tritt wieder an die Öffentlichkeit: Gespielt wird der Schwank in drei Akten „Pizza oder Amore“. Das Lustspiel haldelt von drei Mönchberger Frauen, die eine ausgefallene Idee haben, ihre Männer vom täglichen Wirtshausbesuch abzuhalten. Sie schmieden ein Komplott, um sic zu emanzipieren.

    In der Wirtsstube des Gasthauses „Zur Rose“ kommt es zu heftigen Kontroversen der Ehefrauen mit ihren Männern. Eine wichtige Rolle dabei spielt der feurige italienische Koch Antonio, der seiner Chefin heftig den Hof macht und dabei für allerhand Verwirrung sorgt. Zwei zwielichtige Gestalen aus dem Frankfurter Nachtleben tauchen auf und mischen auch noch mit, um sich Vorteile aus der zerfahrenen Situation zu verschaffen, wobei selbstverständlic auch ein wenig „Amore “ mit im Spiel ist.

    Alles in allem verspricht dieser Schwank den Besuchern 100 Minuten Lachen. Die Hauptrollen spielen Werner Becker als Wirt des Gasthauses Rose, Anita Keller als sine Frau und Eckart Zöller als Italiener und Koch. In den weiteren Rollen sind zu sehen: Erich Österlien, Erwin Bauer, Renate Zöller, Gebhard Motzel, Alexandra Zecha, Rudi Bischoff, Denis Bauer, Eleonore Knapp und (Udo Seufert. Die Regie hat Rudi Stauder, Souffleuse ist Ludwina Wei, für die Maske sind Erika Zöller und Helga Becker verantwortlich, für die Tontechnik sorgt Ronald Reinfurt.

    Premiere ist am Samstag. 27.April. um 20Uhr in der Kultur- und Sporthalle. Weitere Aufführungen sind am Sonntag, 28.April, Mittwoch, 8. Mai und Samstag. 10.Mai jeweils um 20Uhr. Karten gibt es im Edeka Geschäft Gebhard Motzel. Tel 09374/1448 und 1811. Das Foto zeigt die Theatergruppe bei der Genaeralprobe.

  • Main-Echo vom 19.Januar 1990

    Main-Echo vom 19.Januar 1990

    Wenn Schlitzohren am Computer basteln, führt das zum heillosen Durcheinander

    Aber auch zu Geld für Pfarrheimrenovierung: Laienspieler sechsmal auf der Bühne

    Das Foto, aufgenommen bei der Premiere zeigt von links Werner Becker als Erfinder Leonhard Nerlinger, Anita Keller als Frau Luftig, Alois Miltenberger als deren Mann Karl und Eckhart
    Zöller als Ortspfarrer. Foto: am
     
    Mönchberg
    Die Laienspielgruppe „Die Gesetzbücher“ wieder in Aktion: Am Samstag war Premiere imMönchberger Pfarrheim „Theater am Burggraben“. Gespielt wurde das Lustspiel in drei Akten vonWolfgang Kynaß „Zwei programmierte Schlitzohren“.

     

    Das Stück spielt in unserer Zeit und zeigt die Vorteile und Tücken eines Computers. Einer modernen Bäuerin streikt der Stallcomputer. Um kostspieligen Reparaturen aus dem Wege zu gehen, läßt sie ihn vom Dorftüftler und Hobby-Erfinder Leonhard Nerlinger reparieren. Da er aber allein das Problem nicht lösen kann, hilft ihm dabei der befreundete, technisch begabte Ortspfarrer.
    Aber auch ihm unterlaufen Fehler: Der Computer fängt an zu spinnen und schaltet sich in andere Systeme ein. So erfahren die beiden Dinge, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Die beiden „Schlitzohren“ benutzen die Informationen, um bestechlichen Politikern ins Handwerk zu pfuschen. Außerdem deraten Heiratsmarkt und Bestellungen durcheinander. Auch der Drang des Erfinders, eine Flugmaschine zu bauen und an einem Flugwettbewerb teilzunehmen, sorgt für eine beträchtliche Unruhe und Verwirrung im Dorf. Aufgelöst wird dieses Durcheinander schließlich durch den Sohn des Erfinders, der den beiden Schlitzohren zeigt, daß er ihnen in nichts nachsteht.
    Die Rollen wurden von den Laienspielern mit Bravour ausgefüllt. So stellte Werner Becker köstlich den schrulligen Erfinder Leonhard Nerlinger dar, dem Eckhart Zöller als pfiffiger Pfarrer in nichts nachstand. Auch Denis Bauer und Gebhard Motzel als die beiden erwachsenen Kinder des Erfinders überzeugten, ebenso die resolute Bäuerin Eleonore Knapp, und als Korrupte Politiker Udo Seuffert und Erwin Bauer. Ein windiger  Unternehmer, der immer auf Seitensprünge aus ist, wurde von Alois Miltenberger gespielt, während seine stets lamentierende Frau von Anita Keller dargestellt wurde.
    In weiteren Rollen ware zu sehen: Rudi Bischoff als kauziger Beamter, Alexandra Zecha als eine etwas zwielichtige Nachbarin und Renate Zöller als Heiratskandidatin. Die Regie lag in den Händen von Rudi Stauder; als Souffleuse fungierte Ludwina Weis; für Schminke und Maske sorgten Erika Zöller und Helga Becker und für die Tontechnik Ronald Reinfurt.
    Der Reinerlös aus den sechs Theateraufführungen, die schon alle ausverkauft sind, ist für die Pfarrheimrenovierung bestimmt. Wenn noch weitere Anfragen nach Karten eingehen, wird das Stück nochmals aufgeführt. Anfragen bei Gebhard Motzel.

  • Main-Echo vom 17.1.1989

    Main-Echo vom 17.1.1989

    Auszug aus dem Main-Echo vom 17.01.1989

    Alle Laienschauspieler bekamen sehr viel Beifall

    Mönchberg. Zum dritten Mal spielte die Mönchberger Theatergruppe „Die Gesetzbücher“ den Schwank „Alois wo warts du heute Nacht“. Zum Handlungsablauf de Dreiakters von Hans Lellis: Auf dem Bauernhof von Alois Rieger (Eckhart Zöller) und seiner Frau zilly (Renate Zöller) herscht Feststimmung, da der seit mehreren Jahren in Kanada lebende Sohn Toni (Rudi Bischoff) und seine reiche kanadische Frau Bessy (Alexandra Techa) ihren Besuch angekündigt haben.

    Haus und Hof sind gerichtet, alles scheint in bester Ordnung, wenn da die nächtlichen Eskapaden des Riegerbauern Alois mit seinem Saufkumpan Brunnerbauer (Werner Becker) in der Stadt bei Lilly(Denis Bauer) gewesen wären. Die Lügen, die die beiden Saufkumpane ihren Frauen auftischen werden durchschaut, nach vielen Verwechslungen und großem Familienkrach kommt es doch zum Happy-End.
    Allen Laienspielern muß man ein Kompliment machen: Von den Hauptrollen bis zu den Nebenrollen boten alle Akteure hervorragende schauspielerische Leistung. In weiteren Rollen waren zu sehen: Der jüngste Sohn des Riegerbauern, Martl (Gehard Motzel), Knecht Florian auf dem Riegerhof (Erich Österlein), Magd Urschel auf dem Riegerhof (Eleonore Knapp) und Afra, die Frau des Brunnerbauers(Anita Keller). Die Regie lag in den Händen Rudi Stauders; als Maskenbildnerinennen fungierten Erika Zöller und Helga Becker. Das Theaterstück wird nochmals am Samstag, 11.Februar, Freitag. 17. , und Samstag, 18.Februar, jeweis um 20Uhr wiederholt.
    Das Foto zeigt von links: Renate Zöller als Riegerbäuerin Zilly, Rudi Bischoff als Toni, Denise Bauer als Schauspielerin Lilly und Eckhart Zöller als Riegerbauern Alois.