Presse

  • Untermain-Online

    Theater in Mönchberg:

    Die Nacht der Nächte: Theater in Mönchberg ab 25. März

    Die Komödie „Die Nacht der Nächte“ wird von der Theatergruppe Mönchberg „Die Gesetzbücher“ aufgeführt.

    Mönchberg. Dieses Jahr spielt die Theatergruppe Mönchberg „Die Gesetzbücher“ die Komödie „Die Nacht der Nächte“.
    Zum Inhalt des Stücks in 3 Akten:
    Rosel (Renate Miltenberger), Wally (Anita Keller) und Greta (Michaela Goihl) leiten zusammen eine Männerverleih-Agentur. Sie vermieten neben ihrem Topmodell Hartmut (Werner Becker) und dem nicht mehr ganz taufrischen Eugen (Alois Miltenberger) auch ihre eigenen Ehemänner Simon (Udo Seufert) und Rüdiger (Gebhard Motzel).
    Seit die Männer vor über 20 Jahren bei einem Auftrag in Hamburg schwer über die Stränge geschlagen haben, werden Simon und Rüdiger streng kontrolliert und überwacht.
    Als Olaf (Pascal Thomas/Oliver Reinfurt), ein Kunde aus Düsseldorf, auftaucht, geht es den Männern wieder besser, nur Hartmut hat keinen Spaß dabei.
    Zu all den Problemen, die der „stressige“ Geschäftsbetrieb der Agentur mit sich bringt, kommen noch die Hochzeits-Vorbereitungen der Adoptiv-Tochter Marita (Jasmin Haber) und dem Nachbarsohn Florian (Erich Österlein). Florians` Mutter – dorfbekannte Kartenlegerin – Imelda (Eleonore Knapp), befragt zu jeder passenden und unpassenden Gelegenheit ihre Karten.

    Als Imelda nun wieder mal ihre Karten befragt und für die Hochzeitsnacht ein Todesfall voraus sagt, versetzt dies alle in Aufruhr.

    Aufführungen im Pfarrheim, Mönchberg:
    Samstag, 25. März 2006 20:00 Uhr
    Sonntag, 26. März 2006 18:00 Uhr

    Freitag, 31. März 2006 20:00 Uhr
    Samstag, 1. April 2006 20:00 Uhr
    Sonntag, 2. April 2006 18:00 Uhr

    Freitag, 7. April 2006 20:00 Uhr
    Samstag, 8. April 2006 20:00 Uhr
    Sonntag, 9. April 2006 18:00 Uhr

    Aufführungen in der VfL-Turnhalle, Mönchberg:
    Freitag, 5. Mai 2006 20:00 Uhr
    Samstag, 6. Mai 2006 20:00 Uhr

    Freitag, 12. Mai 2006 20:00 Uhr
    Samstag, 13. Mai 2006 20:00 Uhr

    Vorverkauf bei „Kreativity“ Corinna Hagel, Hauptstr. 46a, 63933 Mönchberg, Tel. und FAX 09374 / 28 13

    Untermain-Online,22.03.2006

  • Main-Echo

    Main-Echo

    Drastische Dialoge, köstliche Mimik und Mutterwitz

    Mit „Die Nacht der Nächte“ kommen „Die Gesetzbücher“ aus Mönchberg professionellem Volkstheater sehr nahe.

    MÖNCHBERG. Drei Akte, zwei Pausen, ein Luststück – Regisseur Reinhold Keller hatte vor der Premiere im Pfarrheim wirklich nicht zu viel versprochen: Drei Stunden lang blieb kein Auge trocken, als die elf Akteure die „Nacht der Nächte“ und mit viel Spielwitz und Temperament die Geschichte von der Männerverleihagentur, von alten Sünden und einer drohenden Hochzeit zelebrierten. Schon am Anfang, als sich Wally Seidenspinner (Anita Keller) mit einem Exemplar der „Bunten“ auf dem Sofa räkelt und ihren Platz mit Klauen und Zähnen gegen Rosel, Mitinhaberin der Männerverleihagentur (Renate Miletnberger), verteidigt, wird klar: Wortwitz drastische Dialoge, ausgefeilet Gestik und Mimik und eine gehörige Portion Mutterwitz garantieren Volkstheater im besten Sinn – übrigens schon im 19. Jahr!

    Zahlreiche „Präservativpflichten“

    Die beiden Agenturchefinnen, und auch die Dritte im Bunde, Greta Espenhorn (Michaela Goihl), haben den Köcher voller Giftpfeile, spotten über Prinz Charles und bedauern ihn und Camilla wegen ihrer zahlreichen „Präservativpflichten“. Längst haben sie ihre Männer, den leidenden Pantoffelhelden Simon (Udo Seufert) und den verschmitzten Rüdiger mit dem trockenen Humor (Gebhard Motzel), als Modells mit Aufträgen eingedeckt, damit Geld reinkommt. Ohne das Topmodell, den ledigen Hartmut (Werner Becker), aber liefe viel zu wenig, schließlich ist auch Eugen (Alois Miltenberger) nicht mehr der Frischeste und kann höchstens noch bei Seniorennachmittagen eingesetzt werden. Der hat’s aber auch nicht leicht, schließlich ist er mit Imelda, der dorfbekannten Kartenlegerin (Eleonore Knapp), verheiratet, und bei der hat nur das Publikum was zu lachen, der Ehemann nicht.
    Fast alle haben sich in den Haaren, und Gründe für Kabbeleien gibt es immer wieder: Schließlich spielt da ein geheimnisvoller Sündenfall der Männer vor 20 Jahren in Hamburg eine Rolle, und außerdem liefert die geplante Hochzeit zwischen der Tochter Rosels und Simons – Marita (Jasmin Haber) – und Florian (Erich Österlein), dem Sohn von Imelda und Eugen, immer wieder Stoff, um sich über die Hochzeitssuppe zu streiten. Was könnte auch wichtiger sein als die Entscheidung, ob Markklöschen-, Leberklöschen– oder Griesklöschensuppe auf den Tisch kommt?
    Und noch etwas sorgt für Verwirrung: Weiberheld Hartmut muss sich gegen die Annäherungsversuche von Olaf Renner aus Düsseldorf (Pascal Thomas, in weiteren Aufführungen im Wechsel mit Oliver Reinfurt) wehren, der ganz eindeutig „vom annern Ufer“ ist – und nicht nur von Großwallstadt oder Obernburg, wie Wally vermutet.
    Eine lustige und kurzweilige Geschichte, die am Ende nicht so ganz mit einem Happy End schließt, jedenfalls nicht für alle. Viel wichtiger aber ist die Art und Weise, wie die Akteure sie präsentieren. Für eine Laienbühne verblüffend: Keiner der elf Schauspieler fällt ab, das gesamte Ensemble hält ein hohes Niveu in Sprache, Gestik und Mimik. Wortwitz und Situationskomik sorgen immer wieder für herzhafte Lacher; beim Männerballett für den „Tupperwaren-Bezirkstag“ in Röllbach fliegen sogar Dessous auf die Bühne, und Eleonore Knapps Kartenlesen , mit dem sie herausfinden will, welche „Gähne“ ihre zukünftige Schwiegertochter haben mag, sorgt jedes Mal für brüllendes Gelächter, das nur noch übertroffen wird, wenn Pascal Thomas unnachahmlich in Gestik und Stimme Hartmut nachstellt. Dem bleibt nur die Flucht und sein verzweifeltes „Der reicht mich uff!“

    Perfekt bis ins Detail

    Acht Monate Probezeit, insgesamt 50 Probentermine haben sich gelohnt: Das beweisen nicht nur die tollen Leistungen aller Akteure, das zeigt auch die perfekte Regie, die bis in kleinste Details stimmt. Bühnenbild, Maske und Technik beweisen – hier hat sich eine Laienbühne in fast zwei Jahrzehnten ein fast professionelles Umfeld erarbeitet. Und wer sich traut, den Kritiker direkt neben dem Souffleurkasten zu platzieren, der muss sich seiner Sache schon ganz sicher sein und darauf vertrauen, dass Ludwina Weis drei Stunden lang nur als psychologischer Rückhalt benötigt wird. Heinz Linduschka

  • Main-Echo  14-02.05.

    Main-Echo 14-02.05.

    „Lachen ist unser Lohn“

    Freie Bühnen 7: Die Gesetzbücher“ aus Mönchberg

    „Siebzehn und Zwei.“ Der Titel der ersten Inszenierung der Mönchberger Theatergruppe „Die Gesetzbücher“ könnte für all jene stehen, die vor und hinter den Kulissen ihre Theaterbegeisterung frönen. Seit 17 Jahren verordnet das Ensemble seinem Publikum Lachen als die beste Medizin.

    „Das Theater am Bruggraben“, welches im Mönchberg gemeinhin als Pfarrheim bekannt ist, dient den Laiendarstellern als Probe- und Spielort. Als kunterbund zusammengewürfelter Haufen hatte zunächst eine nur kleine Gruppe Theaterbegeisterter begonnen, die Mönchberger Theatertradition wieder aufleben zu lassen. Mit kleinsten Mitteln und viel Herzklopfen standen die Akteure mit einstudierten Sketchen seinerzeit zum Pfarrfest auf der Bühne. Herzklopfen haben sie zwar heute immer noch, doch aus den Sketchen sind inzwischen längst Abend und Saal füllende Inszenierungen geworden. Zu den erfolgreichsten Stücken zählen „Power Paula“, „Blaues Blut und Erbsensuppe“, „Der verhinderte Bankräuber“ sowie „Mord im Hühnerstall“ Auch das aktuelle Lustspiel “ Das verflixte Klassenzimmer“ begeistert Zuschauer und Kritiker gleichermaßen.
    Das Rezept für den langjährigen Erfolg der Mönchberger Theatergruppe ist die Leidenschaft, mit der die Akteure zu Werke gehen. „Wir sind mit Leib und Seele auf der Bühne“, erklärt Renate Miltenberger, eine der Mimen. Und sie haben einen Riesenspaß beim Theaterspielen. Das scheint sich auf das stets zahlreich erscheinende Publikum und eine immer größer werdende Fangemeinde zu übertragen: Im April konnte der 30.000 Besucher bei den „Gesetzbüchern“ begrüßt werden. Wie kam es eigentlich zu diesem Namen, der nicht unbedingt auf ein Theaterensemble schließen lässt? „Die Mönchberger werden seit einem Streit mit dem Kloster Himmelthal im Jahr 1491 spöttisch als Gesetzbücher „bezeichnet“, erklärt Renate Miltenberger. Der Wille, mit allen rechtlichen und vermeindlich solchen gegen Rechtsbrecher vorzugehen, hatten den Mönchbergern den Ruf verliehen, „mit dem Gesetzbuch unterm Arm zum Pflügen auf den Acker zu fahren“.
    Mit eben diesem Namen möchte die Theatergruppe ihre Verbundenheit zur Tradition und Geschichte des Ortes demonstrieren.
    Nicht nur bei der Wahl des Namens, auch bei den Stücken zeigen die Mönchberger sich der Heimat verbunden. Die Inszenierungen werden in Mundart präsentiert und stets mit einem Schuss Lokalkolorit gewürzt.
    Ein ganz besonderes Schmankerl war – sowohl für die Schauspieler, als auch die Zuschauer – die Aufführung des historischen Stücks „Lisbethchen von Mönchberg“, das bereits in den Jahren 1951 und 1967 gespielt worden war. Mit großem Aufwand, in historischen Kostümen und einer handgemalten Kulisse, die in mehr als 100 Arbeitsstunden in Eigenregie gestaltet wurde, begeisterten „Die Gesetzbücher“ ihr Publikum.
    Das Geheimnis für den dauerhaften Erfolg liegt, so Renate Miltenberger, die zusammen mit Anita Keller die Stücke auswählt und meist auch umschreibt, in dem riesigen Zusammenhalt der Truppe. Dafür sorgen nicht zuletzt Reinhold und Anita Keller, die sozusagen als die „guten Seelen“ der Mönchberger Mimen gelten. Glück haben diese aber nicht nur mit engagierten Organisatoren, sondern auch mit der Maskenbildner: Erika Zöller, im echten Leben Friseurin, sorgt stets dafür, dass die Schauspieler äußerlich ihrem Rollenbild perfekt entsprechen. Auch mit Ludwina Weis haben „Die Gesetzbücher“ eine Perle in ihren Reihen. Als Souffleuse agiert die ehemalige Schauspielerin, die nicht nur „Hänger“ auffängt, sondern auch als Maskottchen der Gruppe fungiert.

    Zwischen 24 und 70 Jahre sind die Akteure, die pro Stück etwa 40 mal auf die Bretter müssen, bevor der Vorhang sich zur Premiere öffnet. In den Proben geht es intensiv zur Sachen. Zu Beginn wird pro Abend ein ganzer Akt einstudiert.
    Mehr als 20 Komödien und Lustspiele haben die Mönchberger im Pfarrheim und in der Turnhalle de VfL Mönchberg inzwischen aufgeführt. An den Verein gehen übrigens zum Teil auch die eingespielten Erlöse, „Wir stehen immer für einen guten Zweck auf der Bühne“, erklärt Renate Miltenberger. So wird neben dem VfL auch der Pfarrgemeinderat unterstützt oder das Geld für einen anderen guten Zweck gespendet.
    „Unser Lohn ist nicht das Geld, sondern der Applaus und die lachenden Gesichter unseres Publikums“ Renate Miltenberger hofft auch bei der 200. Vorstellung am Samstag 15. Mai auf zahlreiche Lacher und viel Beifall. Ellen Deller

  • Main-Echo 2004

    Main-Echo 2004

    Und immer kommt alles anders…

    Mönchberger Theatergruppe „Die Gesetzbücher“ zu Gast im „Theater in der Post“
    Sport als letzte Rettung: „Das verflixte Klassentreffen“ der Mönchberger „Gesetzbücher“ mit (von links): Oliver Reinfurt, Eleonore Knapp, Gebhard Motzel, Reinhold Keller und Alois Miltenberger. Foto: Patrizia Ehser

    Mespelbrunn. Ein „verflixtes Klassentreffen“ bringt das Leben von Bruno und seinem besten Freund Bernhard ganz schön durcheinander. Mit dem Stück war am Wochenende die Mönchberger Theatergruppe „Die Gesetzbücher“ bei der Spessartbühne im „Theater in der Post“ zu Gast. Bruno (Reihold Keller) lebt eingezwängt zwischen der resoluten Ehefrau Caroline (Renate Miltenberger) und der pfiffigen Oma (Eleonore Knapp). Nur manchmal – nach der wöchentlichen Gesangsprobe – entflieht er dem engen Korsett und schlägt über die Stränge. Die Folgen bleiben nicht aus. Regelmäßig ereilt ihn eine Schimpftirade seiner Frau. Die gilt dann auch dem gemeinsamen Sohn Markus (Oliver Reinfurt), der dem Vater in nichts nachsteht. Um sie vom Schimpfen abzulenken, liest er aus der Zeitung einen Artikel über ein Klassentreffen vor. Das hätte er besser gelassen! Denn er hat nicht nur eine ehemalige Klassenkameradin zur Frau, sondern auch einst ein Techtelmechtel mit einer Klassenkameradin angefangen. Nur Freund Bernhard (Gebhard Motzel) weiß, das Bruno jahrelang Alimente für seine Tochter zahlte.
    Ausgerechnet diese Klassenkameradin soll zum Klassentreffen kommen. Das haben sich seine Frau und Bernhards Frau Leni (Anette Breunig) fest in den Kopf gesetzt und schreiben mit Hilfe der Dorftratsche Lieselotte (Anita Keller) die Einladung. Bruno will den Brief an die Klassenkameradin abfangen. Weil Postbote Kurt (Timo Stenger) freiwillig nicht hilft, greifen Bruno und Bernhard zu schärferen Mitteln. Unterstützung bekommen sie von Franz (Alois Miltenberger). Wirt im Vereinsheim.
    Als der damalige Schwarm aller Mädchen sein Kommen und eine Überraschung ankündigt, ist die Freude groß: die Frauen freuen sich auf ein Wiedersehen mit dem blonden Charmeur, die Männer erwarten sich Großes von dessen Ehefrau. Als Johannes (Werner Becker) mit Gattin Elisabeth (Alexandra Seufert) und Tochter Lucy (Jasmin Haber) eintrifft, ist die Überraschung groß: Elisabeth ist die besondere Schulkameradin, die Bruno nicht dahaben wollte. Aber es kommt alles anders, als geglaubt – auch das Publikum ist vom Schluss überrascht. Bis dahin wurde drei Stunden bester Unterhaltung geboten. Schauspieler, die vor Spiellust nur so schäumten, witzige Dialoge und eine ansprechende, sichere Regie. Die lag in Händen von Reinhold Keller und Werner Becker.
    Von den durchwegs sehr guten Darbietungen der Schauspieler sind zwei besonders erwähnenswert: Eleonore Knapp, die pfiffig und schwungvoll ihre Rolle als etwas schrullige, aber lebensoffene und schlaue Oma mit Bravour gab, und ihres fortgeschrittenen Lebensalter wegen nicht auf „alt“ geschminkt werden musste. Und Alexandra Seufert: Sie hat die Rolle der Elisabeth an einem Tag einstudiert, weil die Schauspielerin kurzfristig ausfiel. Trotzdem machte auch sie der Souffleuse Ludwina Weis wenig Arbeit. Für die Maske war Erika Zöller verantwortlich, die Technik managte Ronald Reinfurt mit Team.
    Weiter Aufführungen: 7.,8.,14, und 15. Mai in der VfL-Turnhalle Mönchberg.

  • Top-Schop vom 24.03.

    Top-Schop vom 24.03.

    Theatergruppe Mönchberg zeigt „Das verflixte Klassentreffen“

    Mönchberg. Die Theatergruppe „Die Gesetzbücher“ Mönchberg führen das Lustspiel in drei Akten von Regina Rösch „Das verflixte Klassentreffen“ auf: Es ist Samstagmorgen! Bruno wäre am besten heute nicht aufgestanden. So hätte er sich am Frühstückstisch nicht nur das Gezeter seiner Frau Caroline und der Oma erspart, er hätte auch nicht aus der Zeitung von einem Klassentretten vorgelesen. Dieses löst nämlich für ihn eine Lawine von Unannehmlichkeiten aus. Denn Caroline und ihre Freundin Leni planen sofort ein Klassenfreffen für ihren Jahrgang. Es soll auch der vor Jahren nach Amerika ausgewanderte Mädchenschwarm Johannes und die nach der Schulzeit plötzlich verschwundene Elisabeth eingeladen werden. Aufgeführt wird das Lustpiel im Pfarrheim Mönchberg und in der VfL Turnhalle.

  • Main-Echo

    Main-Echo

    Unannehmlichkeiten kommen lawinenartig

    Theatestück in Mönchberg – Premiere am Samstag

    Mönchberg. Die Theatergruppe „Die Gesetzbücher“ tritt nach fast einjähriger Probenarbeit mit einem neuen Theaterstück an die Öffentlichkeit. Premiere ist im Pfarrheim St. Wendelin am Samstag, 20. März, um 20 Uhr. Zu sehen ist das Lustspiel „Das verflixte Klassentreffen“ von Regina Rösch, umgeschrieben in Mönchberger Mundart.

    Das Stück beginnt an einem Samstagmorgen am Frühstückstisch des Ehepaars Bruno und Caroline Holzheimer und dessen Sohn Markus, gespielt von Reinhold Keller, Renate Miltenberger und Oliver Reinfurt.
    Bruno Holzheimer wäre am besten nicht aufgestanden. So hätte er sich nicht das Gezeter seiner Frau Caroline und der Oma (Eleonore Knapp) anhören müssen. Er hätte ihnen auch nicht aus der Tageszeitung von einem Klassentreffen vorgelesen. Das löst für ihn nämlich eine Lawine von Unannehmlichkeiten aus. Denn Caroline und ihre Freundin Leni (Anette Breunig) planen spontan ein Klassentreffen für ihren Schuljahrgang. Es soll auch der vor Jahren nach Amerika ausgewanderte Mädchenschwarm Johannes (Werner Becker) und die nach iher Schulzeit plötzlich verschwundene Elisabeth (Daniela Kollonitsch) eingeladen werden. Bruno vernimmt das mit Schrecken, glaubt er doch, der Vater des unehelichen Kindes von Elisabeth zu sein. Um den daraus eventuell entstehenden

    Komplikationen zu entgehen, versuchen Bruno und sein Freund Bernhard (Gebhard Motzel) das Klassentreffen zu verhindern. Soviel vom Inhalt des Stückes. Mehr soll an dieser Stelle nicht verraten werden. In den weiteren Rollen sind zu sehen: Postbote Kurt (Erich Österlein und Achim Bauer), Lieselotte die Dorftratsche (Anita Keller), Franz der Wirt vom Vereinsheim (Alois Milternberger) und Lucy, die Tochter von Elisabeth (Jasmin Haber). Die Regie führen Reinhold Keller und Werner Becker. Souffleuse Ludwina Weis. Maske Erika Zöller und für die Technik ist Ronald Reinfurt verantwortlich.
    Nach Angaben von Regisseur Reinhold Keller beginne die Probenarbeit schon im März. Ein passendes Stück werde unter bis zu 30 Leseproben ausgesucht und umgeschrieben, damit die Figuren besser zu den Schauspieler passen.

    Außerdem würden örtliche Begebenheiten eingearbeitet. Diese Arbeit müsse bis Anfang September abgeschlossen sein. Requisiten und Kulissen würden von der Gruppe selbst hergestellt oder beschafft. Bis zur Premiere leisten die 15 bis 17 Mitglieder der Theatergruppe bis zu 2500 Stunden. Die Einnahmen werden übrigens der Pfarrgemeinnde gestiftet, einen Teil erhält der VfL. Armin Miltenbergern

  • Main-Echo vom 27.03.

    Main-Echo vom 27.03.

    Im Hühnerstall bleibt Robert als Leiche zurück

    Turbulenter Dreiakter der Mönchberger Theatergruppe

    Mönchberg. Die Theatergruppe „Die Gesetzbücher“ tritt mit einem neuen Stück auf die Bühne. „Mord im Hühnerstall“ lautet der Titel des turbulenten Dreiakters von Regina Rösch, zu dessen Premiere sich am Samstag, 29. März, ab 20Uhr im Pfarrheim St. Wendelin der Vorhang hebt. Das in Mönchberger Mundart „übersetzte“ Lustspiel verspricht mit viel Situationskomik einen vergnüglichen Abend.

    Ort der Handlung ist die Pension „Elsbeth“, die von der ledigen Besitzerin Elsbeth Zipprich (gespielt von Eleonore Knapp) geführt wird. Ihr ebenfalls lediger Neffe Robert Zipprich (Gebhard Motzel), der dort wohnt, wird von seiner Tante tyrannisiert und muss nach ihrer Pfeife tanzen. Sein einziges Druckmittel ist seine Drohung deren Lieblings-Hahn Otto den Hals umzudrehen.
    In der Pension „Elsbeth“ haben sich die zwei etwas zwielichtigen Damen Agathe Wilmerding (Renate Zöller) und Sabine Palmer (Anette Breunig) eingemietet. Sie haben es auf das Geld von Robert und seinen Freund Bertram Mahler (Reinhold Keller, Werner Becker) abgesehen. Bertrams Schwester Gerlinde Mahler (Alexandra Seufert) und Tante Elsbeth durchschauen das Spiel sofort und überraschen die vier, als sie nach einem nächtlichen Rendevous nach Hause kommen. In dieser Nacht läuft einiges schief.
    Nach turbulenten Auseinandersetzungen bleibt im Hühnerstall eine Leiche zurück – Robert. Doch wer ist der Mörder? Und wohin mit der Leiche? Ob die Kriminalkommissarin (Anita Keller) und ihre Assistentin (Michaela Goihl) den Fall aufklären können? In einer weiteren Rolle spielt Alois Miltenberger den Polizisten Leo. Regie führt Reinhold Keller. Souffleuse Ludwina Weis, Maske Erika Zöller Technik und Spezial-Effekte Ronald Reinfurt und Achim Bauer.

  • Main-Echo vom 06.03.2002

    Main-Echo vom 06.03.2002

    Theatergruppe „Die Gesetzbücher“

    Schusseliges Gaunerduo und eine couragierte Oma

    Mönchberg.
    Die Theatergruppe »Die Gesetzbücher« hat ein neues Werk einstudiert. Zur Aufführung kommt das
    Luststück in drei Akten mit dem Titel
    »Der verhinderte Bankraub« (im Original: »Rififi in Dimpfenbach« von Ulla Kling) insgesamt zwölfmal. Achtmal gastiert das Ensemble im Pfarrheim St. Wendelin, viermal in der Kultur- und Sporthalle. Die Premiere findet am Samstag, 9. März, um 20 Uhr im Pfarrheim St. Wendelin statt.
     

    Das Theaterstück handelt vom Möchtegern­ Gaunerduo Bobby Breitinger (Gebhard Motzel) und Charly Dengler (Werner Becker). Die beiden wollen gar zu gerne auf großem Fuß leben, Geldmangel ist aber ein Dauerzustand. Was liegt näher, als der nahe liegenden Bank einen nicht ganz legalen Besuch abzustatten?

    Doch Bobbys Routine in Sachen Banküberfall ist nicht allzu sehr ausgeprägt, sein etwas schusseliger Freund Charly ist auch keine große Hilfe. Statt in der Bank landen die beiden im Aerobic‑Studio bei den netten Damen Babsi (Renate Zöller), Evi (Anita Keller), Tina (Michaela Goihl)

    und Dani (Daniela Kollonisch). Schon bald erliegen die Damen Bobbys Charme : Er bindet den Frauen den Bären von seiner im Rollstuhl sitzenden Oma auf ‑ sein Pech, dass gerade diese noch sehr rüstige Oma (Eleonore Knapp) sich in dem Studio zu »Fitnessstunden« anmeldet. Nun geht alles drunter und drüber, die Oma liest ihrem missratenen Enkel gründlich die Levien und nimmt dann, als unversehens ein diesmal echter Bankraub stattfindet, die Sache eigenmächtig in die Hand…In weiteren Rollen sind zu sehen: Anette Breunig, Roland Waffler, Erich Österlein, Alois Miltenberger und Udo Seufert; Regie: Reinhold Keller. Souffleuse: Ludwina
    Weis. Erika Zöller (Maske), Ronald Reinfurt
    und Achim Bauer (Technik). 

    Termine im Pfarrheim St. Wendelin: 9. März, 20 Uhr Premiere; 10. März, 18 Uhr;

    Freitag, 15. März, 20 Uhr; Samstag, 23. März, 20 Uhr; Sonntag, 24. März, 18 Uhr. ie vier Termine in der Kultur‑ und Sportalle: Freitag, 26. April, 20 Uhr; Samstag, 7. April, 20 Uhr; Freitag, 3. Mai, 20 Uhr; Samstag, 4. Mai, 20 Uhr. Kartenvorverkauf und Bestellung bei Schreibwaren Gebhard Motzel, 09374/1448 oder 1290.


    Ein schusseliges Gaunerduo und eine couragierte Oma stehen im Mittelpunkt des Luststücks „Der verhinderte Bankraub“. Die Mönchberger Theatergruppe „Die Gesetzbücher“ wird das Werk insgesamt zwölfmal aufführen.

  • Main-Echo vom 21.03.

    Main-Echo vom 21.03.

    Turbulentes Lustspiel um fürnehme Familie Neureich

    „Gesetzbücher“ servieren „Blaues Blut und Erbsensuppe“

    Mönchberg. Nach fünf Monaten Probe tritt die Theatergruppe „Die Gesetzbücher“ am Samstag, 24. März, im Pfarrheim St. Wendelin erstmals mit ihrem neuen Stück wieder an die Öffentlichkeit. Der Vorhang zur Premiere hebt sich um 20Uhr.
    Aufgeführt wird das Lustspiel „Blaues Blut und Erbensuppe“ von Dieter Adam.

    Das Stück ist gespickt mit viel Situationskomik und handelt von der Familie Neureich die plötzlich zu viel Geld gekommen ist. Ottilie Neureich (Alexandra Seufert) ist dies zu Kopf gestiegen, während ihr Mann Ottmar Neureich (Gebhard Motzel) auf dem Teppich geblieben ist. Das „fürnehme“ Getue von Ottilie wird von der Familie und dem Hauspersonal belächelt, weil sie sich nur noch mit der so genannten „besseren Gesellschaft“ abgibt. Sie hat zudem den Spleen, ihre ledige Schwester Bettina (Anette Breunig), mit einem Grafen zu verheiraten, nur damit „blaues Blut“ in die Familie kommt. Sie engagiert sogar einen Butler (Reinhold Keller), der der Familie im Schnellkurs gute Manieren beibringen soll. Dann werden die Gräfin Adele von Romandeaux (Renate Zöller) und ihr Bruder Gunther von Romandeaux (Alois Miltenberger) zum Essen eingeladen. Damit alles klappt, wird eine Generalprobe inszeniert, wie man die „Gräflichen“ zu empfangen hat. Doch – wie bei einer Generalprobe üblich – läuft alles etwas anders als geplant…
    In weiteren Rollen sind zu sehen: Erna, Mädchen für alles (Eleonore Knapp) und Klara, Köchin (Anita Keller). Die Regie hat Reinhold Keller. Hinter der Bühne wirken Ludwina Weis (Souffleuse), Erika Zöller (Maske), Michael Grote (Grafik) sowie Ronald Reinfurt, Anita Keller, Achim Bauer und Michaela Goihl (Technik).

  • Tauberbischofsheimer Zeitung 18.03.00

    Tauberbischofsheimer Zeitung 18.03.00

    Auszug aus Tauberbischofsheim Tageszeitung vom 18.3.00

    Zweiter Teil der Distelhäuser Bauerntheatertage
    Unbändige Spielfreunde begeisterte
    „Die Gesetzbücher“ aus Mönchberg brillierten mit ihrer „Power-Paula“ vor ausverkauftem Haus
    Distelhausen.
    Rund 60 Gruppen fragten an, 34 bewarben sich und 18 schickten jeweils ein Video ein: „Wir haben nächtelang nur noch Videos geguckt“, berichteten übereinstimmend der geschäftsführende Gesellschafter der Distelhäuser Brauerei, Stefan Bauer, und seine Frau Sabine – doch die „Nachtarbeit“ hat sich gelohnt. Fünf Amateurtheatergruppen blieben schließlich übrig, um die ersten Distelhäuser Bauertheatertage in der „Alten _Füllerei“ zu bestreiten, „Wobei uns die Qual der Wahl sehr schwer fiel“, so die Aussage.
    Nach „Sayonara Niklaushausen“ (siehe gestrige Ausgabe) brachten nun am Donnerstag Abend „Die Gesetzbücher“ aus Mönchberg das Lustspiel in drei Akten, „Power-Paula“, auf die kleine Bühne – ebenso ausverkauft wie alle übrigen Veranstaltungen und erneut ein riesiger Erfolg.
    Rund 230 Besucher in dem Brauerei-Gebäude, das derzeit für kommende „große Aufgaben“ erweitert wird, spendeten am Schluss den Möchbergern minutenlang den vollauf verdienten Applaus, der fast kein Ende nehmen wollte. So waren gleich mehrere „Aufzüge“ notwendig, um die Gäste zufrieden zu stellen, die sich bei diversen Distelhäuser Bieren und deftigen Schmankerln aus der provisorischen Küche bereits bestens auf den kurzweiligen Abend „eingestimmt“ hatten. Für die zünftige Umrahmung sorgten die Musikanten der Gruppe „Edelweiß“ aus Dallau. Seit über zehn Jahren bestehen inzwischen „Die Gesetzbücher“, die in Distelhausen gewissermaßen ihre „Vorpremiere“ feierten, die richtige Premiere des Stückes findet nämlich am heutigen Samstag im Pfarrheim „St. Wendelin“ in Mönchberg statt. Und die „Generalprobe“ vor vollem Haus lässt auf weitere erfolgreiche Termine hoffen, möglicherweise mit ähnlichen Erträgen wie im Stadtteil von Tauberbischofsheim, wo Stefan Bauer zum Finale einen Scheck überreichte, nachdem die Einnahmen aus dem Kartenvorverkauf stets den jeweiligen Theatergruppen voll zu Gute kommen.


    Den Besuchern des Stücks „Power-Paula“ kam dagegen zu Gute, dass die Laien-Darsteller mit unbändiger Spielfreude agierten, an erster Stelle die „Matadorin des Abends“, Eleonore Knapp, die als Paula Drinberger die Familie ihres Schwiegersohnes Gerd Wiesbeck (Udo Seufert) und seiner Frau Jutta (Renate Zöller) gehörig „aufmischte“. Mit Enkel Flori (Gebhard Motzel), der „ihre Gene geerbt hat“, und die Ex-Frundin Lilo (Michaela Goihl) mündete schließlich das Ganze in das obligatorische Happy-End plus Verlobung mit Jasmin (Renate Legler), fast zwangsweise die Tochter des Geschäftsfreundes von Gerd, Direktor Wimmer (Alois Miltenberger), und seiner Frau Gunda (Anette Breunig).
    Weitere „tragende Rollen“ füllten noch aus die Polizisten Werner Becker und Reinhold Keller sowie die Mitarbeiterinnen , des „Party-Services“, Anita Keller, Erika Zöller, Alexandra Seufert und Susi Zöller, vor allem jedoch der Landstreicher „Korken-Benni“ (Erich Österlein), der noch am ehesten von seiner Mimik und seinem Auftreten her der „Power-Paula“ das Wasser, beziehungsweise den Kognak reichen konnte.
    Unter der Regie von Reinhold Keller mit Ludwina Weis (Souffleuse), Erika Zöller (Maske), Ronald Reinfurt und Anita Keller (Technik/Ablauf) sowie Michael Grote (Graphik) erreichte die Haupt-Protagonistin letztlich ihr angestrebtes Ziel, nämlich ein kleines Appartement durch ihren Schwiegersohn, der als Immobilienmakler gerade einen geschäftlichen Aufstieg feiert, wobei er der „Oma“ fast durchweg mehr als reserviert gegenüber steht. Kein Wunder, war diese doch heimlich aus dem Altenheim ausgebüxt, hatte einige Zeit „unter den Brücken“ verbracht, die Polizei beschäftigt, einen Vogel namens „Dino“ als Anhängsel dabei und besonders eine sehr direkte Ausdrucksweise.
    In einem Dialekt, einer Mischung aus unterfränkisch-hessisch, mauserte sich der „Engel der Ausgestoßenen“ im Disco-Outfit („Teenager-Spätlese“) zu einem „eingepackten Gutzele“, der am Schluss gar noch den fetzigen „Penner-Rock’n’Roll“ tanzte. Da war längst nicht nur die Stimmung („Galaktisch“ und „super-affengeil“) gestiegen sondern hatte es auch eine wundersame „Vogelvermehrung“ gegeben – alles dank einer Theatergruppe mit viel „Power“…bis