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  • Tauberbischofsheimer Zeitung 18.03.00

    Tauberbischofsheimer Zeitung 18.03.00

    Auszug aus Tauberbischofsheim Tageszeitung vom 18.3.00

    Zweiter Teil der Distelhäuser Bauerntheatertage
    Unbändige Spielfreunde begeisterte
    „Die Gesetzbücher“ aus Mönchberg brillierten mit ihrer „Power-Paula“ vor ausverkauftem Haus
    Distelhausen.
    Rund 60 Gruppen fragten an, 34 bewarben sich und 18 schickten jeweils ein Video ein: „Wir haben nächtelang nur noch Videos geguckt“, berichteten übereinstimmend der geschäftsführende Gesellschafter der Distelhäuser Brauerei, Stefan Bauer, und seine Frau Sabine – doch die „Nachtarbeit“ hat sich gelohnt. Fünf Amateurtheatergruppen blieben schließlich übrig, um die ersten Distelhäuser Bauertheatertage in der „Alten _Füllerei“ zu bestreiten, „Wobei uns die Qual der Wahl sehr schwer fiel“, so die Aussage.
    Nach „Sayonara Niklaushausen“ (siehe gestrige Ausgabe) brachten nun am Donnerstag Abend „Die Gesetzbücher“ aus Mönchberg das Lustspiel in drei Akten, „Power-Paula“, auf die kleine Bühne – ebenso ausverkauft wie alle übrigen Veranstaltungen und erneut ein riesiger Erfolg.
    Rund 230 Besucher in dem Brauerei-Gebäude, das derzeit für kommende „große Aufgaben“ erweitert wird, spendeten am Schluss den Möchbergern minutenlang den vollauf verdienten Applaus, der fast kein Ende nehmen wollte. So waren gleich mehrere „Aufzüge“ notwendig, um die Gäste zufrieden zu stellen, die sich bei diversen Distelhäuser Bieren und deftigen Schmankerln aus der provisorischen Küche bereits bestens auf den kurzweiligen Abend „eingestimmt“ hatten. Für die zünftige Umrahmung sorgten die Musikanten der Gruppe „Edelweiß“ aus Dallau. Seit über zehn Jahren bestehen inzwischen „Die Gesetzbücher“, die in Distelhausen gewissermaßen ihre „Vorpremiere“ feierten, die richtige Premiere des Stückes findet nämlich am heutigen Samstag im Pfarrheim „St. Wendelin“ in Mönchberg statt. Und die „Generalprobe“ vor vollem Haus lässt auf weitere erfolgreiche Termine hoffen, möglicherweise mit ähnlichen Erträgen wie im Stadtteil von Tauberbischofsheim, wo Stefan Bauer zum Finale einen Scheck überreichte, nachdem die Einnahmen aus dem Kartenvorverkauf stets den jeweiligen Theatergruppen voll zu Gute kommen.


    Den Besuchern des Stücks „Power-Paula“ kam dagegen zu Gute, dass die Laien-Darsteller mit unbändiger Spielfreude agierten, an erster Stelle die „Matadorin des Abends“, Eleonore Knapp, die als Paula Drinberger die Familie ihres Schwiegersohnes Gerd Wiesbeck (Udo Seufert) und seiner Frau Jutta (Renate Zöller) gehörig „aufmischte“. Mit Enkel Flori (Gebhard Motzel), der „ihre Gene geerbt hat“, und die Ex-Frundin Lilo (Michaela Goihl) mündete schließlich das Ganze in das obligatorische Happy-End plus Verlobung mit Jasmin (Renate Legler), fast zwangsweise die Tochter des Geschäftsfreundes von Gerd, Direktor Wimmer (Alois Miltenberger), und seiner Frau Gunda (Anette Breunig).
    Weitere „tragende Rollen“ füllten noch aus die Polizisten Werner Becker und Reinhold Keller sowie die Mitarbeiterinnen , des „Party-Services“, Anita Keller, Erika Zöller, Alexandra Seufert und Susi Zöller, vor allem jedoch der Landstreicher „Korken-Benni“ (Erich Österlein), der noch am ehesten von seiner Mimik und seinem Auftreten her der „Power-Paula“ das Wasser, beziehungsweise den Kognak reichen konnte.
    Unter der Regie von Reinhold Keller mit Ludwina Weis (Souffleuse), Erika Zöller (Maske), Ronald Reinfurt und Anita Keller (Technik/Ablauf) sowie Michael Grote (Graphik) erreichte die Haupt-Protagonistin letztlich ihr angestrebtes Ziel, nämlich ein kleines Appartement durch ihren Schwiegersohn, der als Immobilienmakler gerade einen geschäftlichen Aufstieg feiert, wobei er der „Oma“ fast durchweg mehr als reserviert gegenüber steht. Kein Wunder, war diese doch heimlich aus dem Altenheim ausgebüxt, hatte einige Zeit „unter den Brücken“ verbracht, die Polizei beschäftigt, einen Vogel namens „Dino“ als Anhängsel dabei und besonders eine sehr direkte Ausdrucksweise.
    In einem Dialekt, einer Mischung aus unterfränkisch-hessisch, mauserte sich der „Engel der Ausgestoßenen“ im Disco-Outfit („Teenager-Spätlese“) zu einem „eingepackten Gutzele“, der am Schluss gar noch den fetzigen „Penner-Rock’n’Roll“ tanzte. Da war längst nicht nur die Stimmung („Galaktisch“ und „super-affengeil“) gestiegen sondern hatte es auch eine wundersame „Vogelvermehrung“ gegeben – alles dank einer Theatergruppe mit viel „Power“…bis

  • Auszug aus dem Main-Echo vom 16.03.2000

    Auszug aus dem Main-Echo vom 16.03.2000

    Auszug aus dem Main-Echo vom 16.03.2000

    Entsetzen beim Geschäftessen der lieben Verwandten: Die Polizei bringt Oma „Power Paula“ zurück.

    Oma Paula lässt sich nicht „entsorgen“
    Theatergruppe „Die Gesetzbücher“ führen Lustspiel mit ernstem Hintergrund auf
    Mönchberg.

    Mit „Power Paula“ tritt die Theatergruppe „Die Gesetzbücher“ wieder an die Öffentlichkeit. Premiere für das Luststück in drei Akten ist am Samstag, 18. März, um 20Uhr im Pfarrheim St. Wendelin. Geplant sind elf weitere Aufführungen, sieben davon im Pfarrheim St. Wendelin vier in der VfL Kultur- und Sporthalle.
    Das Stück hat einen aktuellen ernsten Hintergrund und wird humorvoll in Szene gesetzt: Die rüstige Oma Dirnberger (Eleonore Knapp) wird von ihrer Tochter Jutta Wiesbeck (Renate Zöller) und vom Schwiegersohn Gerd Wiesbeck (Udo Seufert) in ein Altenheim gesteckt, weil sie wegen ihrer Schrullen nicht mehr in das gesellschaftliche Leben des erfolgreichen Immobilienmaklers Wiesbeck passt.

    Kein Fall fürs Altenheim

    Aber die beiden haben die Rechnung ohne die vitale, pfiffige Oma gemacht, die aus dem Altersheim ausbüxt und eine zeitlang unter den Brücken bei den Obdachlosen haust. Just bei einer Familienfeier mit Geschäftsfreunden wird „Power Paula“ zum Entsetzten der lieben Angehörigen von zwei Polizisten vorgeführt, die sie aufgegriffen haben. Die Geschäftsfreunde jedoch – Direktor Wimmer (Alois Miltenberger) und seine Frau Gunda Wimmer (Annette Breunig) – amüsieren sich köstlich und sind von der Oma begeistert. Auch Enkelsohn Flori (Gebhard Motzel) mag seine Oma sehr und hält zu ihr. So sorgt sie täglich für neue Überraschungen und kleine Skandale, lädt Korken-Benni, einen liebenswerten „Penner“ aus ihren Brücken-Tagen, zu einem kleinen Umtrunk ein (nebst reinigendem Bad) und geht mit Enkel Flori in die Disco auf Brautschau.
    Paula lässt sich nicht ausbremsen
    Ihr Wunsch, von ihrem Schwiegersohn eine kleine Wohnung zu bekommen, stößt auf Widerstand. Da muss wohl oder übel wieder Paulas „Power“ aktiviert werden. Mit einer Prise Frechheit, List, aber auch mit viel Charme kommt Paula doch an ihr Ziel. Das Theaterstück – einmal ohne die sonst obligatorischen Verwechslungen – bietet Action und Situationskomik, auf alle Fälle gibt es viel zum Lachen.
    Neben den schon genannten Akteuren sind in weiteren Rollen zu sehen: Lilo (Michaela Goihl). Jasmin (Renate Legler), Korken-Benni (Erich Österlein) sowie Werner Becker und Reinhold Keller. Regie führt Reinhold Keller, Souffleuse ist Ludwina Weis, für die Maske zuständig Erika Zöller. Technik/Ablauf: Ronald Reinfurt, Anita Keller; Graphik Michael Grote. Karten gibt es bei Edeka Motzel.
    Aufführungstermine: Samstag, 18. März 20Uhr (Premiere), Sonntag, 19.März 19.30Uhr; Samstag, 25.März 20Uhr; Sonntag, 26. März 15 und 19.30Uhr; Freitag, 31.März 20Uhr; Samstag, 1.April 20Uhr; Sonntag, 2.April 19.30Uhr jeweils im Pfarrheim; Freitag 7.April 20Uhr; Sonntag, 9.April 19.30Uhr; Freitag, 14.April 20Uhr; Samstag 15.April 20Uhr jeweils in der VfL-Turnhalle.

    Freitag Auftritt in Distelhausen

    Die „Mönchberger Gesetzbücher“ wurden übrigens mit fünf weiteren Gruppen aus 60 Bewerbern für die „Distelhäuser Bauerntheatertage“ ausgewählt. In der alten Abfüllerei der Distelbrauerei, die zu einem „Musentempel“ ausgebaut wurde, haben sie am Freitag. 17. März um 20Uhr ihren ersten Auftritt.

  • Auszug aus dem Main-Echo vom 11.03.1999

    Auszug aus dem Main-Echo vom 11.03.1999

    Auszug aus dem Main-Echo vom 11.03.1999

    Im „völlig verrückten Haus“ bleibt kein Auge trocken: Dafür sogen „Die Gesetzbücher“

    Mönchberg. Die Mönchberger Theatergruppe „Die Gesetzbücher“ tritt im Pfarrheim St. Wendelin und in der VfL-Kultur- und Sporthalle wieder mit einem Theaterstück an die Öffentlichkeit. Aufgeführt wird das Lustspiel in drei Akten „Ein völlig verrücktes Haus“, gesprochen in Mönchberger Mundart. Premiere ist am Samstag, dem 13. März, um 20Uhr im Pfarrheim St. Wendelin, geplant sind insgesamt elf Aufführungen im Pfarrheim und in der Kultur- und Sporthalle.

    Zum Inhalt des Stückes:

    Der Bürgermeister Karl-Otto Dierlinger (Werner Becker) wäre lieber ein berühmter Dirigent. Soweit er Zeit hat, legt er seine Orchestermusik auf und dirigiert dazu. Daß seine Familie – Frau Charlotte (Renate Zöller) und sein Sohn Hartmut (Gebhard Motzel) – sowie seine Freunde Gustel (Alois Miltenberger) und dessen Frau Adelheit (Anita Keller) ihn als Spinner verlachen, stört den Bürgermeister nicht im geringsten. Es erscheint ein Gaunerpärchen, um den Bürgermeister bei einem Grundstückskauf übers Ohr zu hauen. Aber gerade zu dieser Zeit verliert der Bürgermeister bei einem Autounfall sein Gedächtnis. Als der „große Dirigent Karajan“ kommt er aus dem Krankenhaus in seine Wohnung zurück. Er gibt ab sofort keine behördlichen Unterschriften mehr, sondern nur noch Autogramme. Die wollen sich die Gauner zunutze machen, um eine Unterschrift auf einem gefälschten Dokument zu erschwindeln. Aber nichts kann dem armen Karl-Otto in seiner Umnachtung passieren, denn über ihn wacht die neugierige, schlagfertige und über alle Dinge erhabene Haushälterin Imelda (Eleonore Knapp).

    Weitere Rollen:

    Grundstücksmakler Siggi Schmitz (Erich Österlein), seine Freundin Dolly (Michaela Goihl). Die Personen hinter der Bühne sind: Regie Reinhold Keller; Souffleuse Ludwina Weis; Maske Erika Zöller; Technik und Ablauf Ronald Reinfurt und Anette Breunig: Graphik Michael Grote.
    Karten gibt es im Vorverkauf bei Edika Markt Gebhard Motzel. Das Foto wurde bei der Generalprobe im Pfarrheim St. Wendelin aufgenommen. Foto: amil

  • Main-Echo vom 07.05.1998

    Main-Echo vom 07.05.1998

    Theater und Spende brachten 6875 Mark für guten Zweck

    Mönchberg.
    Die Schauspielgruppe „Die Gesetzbücher“ beendete am vergangenen Sonntag die diesjährige Theatersaison mit einer Benefizaufführung zugunsten einer der Gruppe nahestehenden krebskranken Frau. Am Schluß der Veranstaltung konnten die Mimen feststellen, daß ihre Aktion von Erfolg gekrönt war. Die Summe aus Eintrittsgeld und Spenden zusammen mit dem Erlös aus Speisen und Getränken betrug 5875 Mark. Der Betrag wurde durch eine Spende der Mönchberger „Krabbelgruppe“ um weitere 1000 Mark aufgestockt. So konnte Reinhold Keller, Regisseur der

    „Gesetzbcher“ und Initiator der Spendenaktion (rechts) gemeinsam mit Sabine Zöller als Vertreterin der „Krabbelgruppe“ (Mitte) an Pfarrer Franz Leipold (links) 6875Mark für die betroffene Familie überreichen. Keller dankte allen Spendern und Helfern, die am Erfolg dieser Aktion beteiligt waren.
    Pfarrer Leipold bedankte sich im Namen der betroffenen Familie. „Ich bin stolz darauf, in Mönchberg solch eine aktive Theatergruppe zu haben, die den Menschen durch ihr Theaterspiel nicht nur viel Freude bereitet, sondern auch in Not und Unglück hilft.“ Foto: Miltenberger

  • Auszug aus dem Main-Echo vom 1.03.1997

    Auszug aus dem Main-Echo vom 1.03.1997

    Auszug aus dem Main-Echo vom 1.03.1997

    Lustspiel „Ein Unglück kommt selten allein“

    „Die Gesetzbücher“ laden heute zur Premiere

    Mönchberg. Die Theatergruppe „Die Gesetzbücher“ laden im zehnten Jahr ihres Bestehens alle Mundart-Freunde zu ihrem neuen Stück ein. Premiere des Lustspiels „Ein Unglück kommt selten allein“ ist heute, Samstag um 20Uhr im Pfarrheim. Am Sonntag. 2. März um 19.30Uhr beginnt die zweite von insgesamt elf Aufführungen.

    Das Stück handelt von dem Unternehmer Paul Gerber (gespielt von Reinhold Keller), dessen Firma in Zahlungsschwierigkeiten steckt. Ein Kapitalgeber will aussteigen. Da soll die Hochzeit von Unternehmerstochter Isabell (Alexandra Seufert) mit dem Sohn des Kapitalgebers, Olaf Übelstett (Erich Österlein), die Firma retten. Die aber liebt – so spielt nun mal das Leben – einen Anderen. Die Aussicht auf einen Großauftrag gibt neue Hoffnung.
    Anstatt mit seiner Geliebten Pia (Michaela Goihl) ein paar Tage Urlaub zu genießen, muß Paul Gerber nun überraschend und streng geheim nach London reisen, um sich den Auftrag zu sichern. Als sein vor langer Zeit verstoßener Zwillingsbruder Peter (ebenfalls Reinhold Keller) auftaucht, wird der als Doppelgänger für den abwesenden Paul eingestellt. Eingeweiht sind lediglich Sekretär Rolf Kern (Gebhard Motzel und der Hausdiener Viktor (Werner Becker).
    Komische Verwicklungen sind damit programmiert. Am Schluß allerdings steht – natürlich – ein Happy-end.
    Weitere Akteure sind Pauls Ehefrau Helene Gerber (Renate Zöller), Peters Frau Vera Gerber (Anita Keller) Haushälterin Selma (Eleononre Knapp) und Hausarzt Dr. Windisch (Alois Miltenberger). Regie führen Udo Seufert und Werner Becker.
    Fünf weitere Male hebt sich im Pfarrheim der Vorhang: am Samstag, 8.März, um 20Uhr; Sonntag, 9.März um 15 und um 19.30Uhr; Samstag 15.März um 20 Uhr; Sonntag, 16.März um 19.30Uhr. Aufführungen sind außerdem in der VfL-Turnhalle am Freitag und Samstag 18. und 19. April, jeweils um 20Uhr am Sonntag 20. April um 19.30Uhr sowie am Freitag, 25.April, um 20Uhr vorgesehen. Foto: Miltenberger

  • Auszug aus dem Main-Echo vom 16.03.1996

    Auszug aus dem Main-Echo vom 16.03.1996

    Auszug aus dem Main-Echo vom 16.03.1996

    Viel „ÄKTSCHN“ und Klamauk in bewährter Wald- und Wiesenromantik verspricht das neue Lustspiel der Mönchberger „Gesetzbücher“. Das Foto entstand während der Generalprobe und zeigt von links Gebhard Motzel, Alexandra Seufert, Renate Zöller, Erich Österlein, Alois Miltenberger und Werner Becker.

    „Gesetzbücher“ liefern Landluft und garantieren für viel Spaß

    Bis April zehn Aufführungen des neu einstudierten Lustspiels
    Mönchberg. Die Mönchberger Theatergruppe „Die Gesetzbücher“ tritt heute wieder mit einem neuen Theaterstück an die Öffentlichkeit. Geplant sind bis April zehn Aufführungen, sechs finden im Pfarrheim St. Wendelin statt. Vier in der VfL-Kultur- und Sporthalle.
    Gezeigt wird das Lustspiel „Von Landluft verweht“ nach bewährtem Strickmuster: Berg-, Wald- und Wiesenromantik mit deftigem Humor, viel Situationskomik, Verwechslungen und einem Happy-End.
    Ein zum Verkauf angebotener verschuldeter Bauernhof, eine attraktive junge Bäuerin, ein gerissener Knecht, ein schlitzohriger Opa und ein Nachbar, der den beiden in Puncto Schabernack in nichts nachsteht, stehen im Mittelpunkt der Handlung. Das Trio versucht, den Hof an den richtigen Käufer und die junge Bäuerin an den richtigen Mann zu bringen. Mit allerlei Zwischenfällen verstehen die drei es die Kaufinteressenten – bis auf ihren Favoriten – abzuschrecken, nebenbei schikanieren sie noch einen verkannten „Künstler „, der im Hof wohnt und auch ein Auge auf die junge Bäuerin geworfen hat.

    Der Regisseur des Theaterstückes ist Reinhold Keller, Souffleuse Ludwina Weis. Maskenbildnerin Erika Zöller, fürs richtige Licht und die Technik sorgen Ronald Reinfurt und Eckart Zöller, das Bühnenbild ist eine Gemeinschaftsarbeit von Thomas Hagel und Mitgliedern der Theatergruppe. Die Darsteller: Anette, Besitzerin des Gutshofes: Alexandra Seufert, Linus, Opa von Anette: Alois Miltenberger; Ewald, Nachbar: Erich Österlein; Max, Knecht: Werner Becker,; Sigismund, Künstler: Gebhard Motzel; Hildegunde von Greifenstein, Kaufinteressentin des Gutshofes: Renate Zöller; Therese, Kaufinteressentin de Gutshofes: Anita Keller, Kreszenz deren Schwester (schwerhörig). Eleonore Knapp. Hans, deren Großneffe: Michael Zoll; Hans-Peter Ritzle, Kaufinteressent des Gutshofes: Udo Seufert.
    Aufführungstermine: Heute, 16. März, 20Uhr Premiere Sonntag. 17. März, 19.30Uhr , Samstag, 23.März, 20.00UhrSonntag, 24. März, 19.30Uhr, Samstag. 30 März, 20Uhr Sonntag. 31 März, 15.00Uhr und 19.30Uhr (alle Veranstaltungen im Pfarrheim), Freitag, 19. April, 20Uhr, Samstag, 20.April, 20Uhr Sonntag, 21.April 19.30Uhr, Samstag 27.April, 20Uhr (alle Veranstaltungen in der VfL-Turnhalle).

  • Auszug aus dem Main-Echo vom 1995

    Auszug aus dem Main-Echo vom 1995

    Auszug aus dem Main-Echo vom 1995

    Die Gesetzbücher zeigen „Eine Nacht mit Folgen“

    Lustspiel mit Mönchbergs Theatergruppe / Morgen Premiere

    Mönchberg. Nach monatelanger Probenarbeit und intensiven Vorbereitungen tritt die Mönchberger Theatergruppe „Die Gesetzbücher“ wieder mit einem Theaterstück an die Öffentlichkeit.
    Gespielt wird im Pfarrheim St. Wendelin und in der VfL-Kultur- und Sporthalle. Zur Aufführung kommt das Lustspiel in drei Akten „Eine Nacht mit Folgen“ im Mönchberger Dialekt.

    Kurz zum Inhalt: Der örtliche Trachtenverein wird überraschend zu einem Trachtenfestzug nach München eingeladen. Jetzt muß schnellstens die heimatliche Tracht angefertigt werden, und ein Brautpaar muß her, welches den Festzug anführen soll. Markus, der Sohn des Trachtenvereinsvorsitzenden wäre zwar als Bräutigam geeignet, aber er will sich auf keine weibliche Bekanntschaft mehr einlassen.
    Alle Versuche, ihn umzustimmen, nützen nichts. Doch Hanni, ein Mädchen aus der Nachbarschaft, hat so ihre Tricks!
    Die Schneiderinnen, die die Trachten anfertigen sollen, sind extra angereist; doch sie haben es nicht leicht. In einer folgenschweren Nacht ändert sich alles.. – Ein Stück zum Lachen, sicher nach dem Geschmack, des Publikums, mit viel Situationskomik, manchen Verwechslungsspielchen, einer gehörigen Portion Liebe und – natürlich – einem Happy-End.


    Die Darsteller und ihre Rollen sind: Eckart Zöller als Vorsitzender des Trachtenvereins Erwin Holm. Gebhard Motzel spielt seinen Sohn Markus. Luise, Wirtschafterin bei Holms, ist Eleonore Knapp. Armin, Mitglied des Heimatvereins „Aubachtal“, wird von Alois Miltenberger verkörpert, seine Frau Brunhilde von Anita Keller, deren Tochter Hanni von Alexandra Seufert. Renate Zöller übernimmt die Rolle der Schneiderin Gisela Heller, Rita deren Gehilfin, ist Michaela Goihl. In weiteren Rollen sind zu sehen: Erich Österlein, Reinhold Keller, Anja Knehrler und Melanie Schuster. Die Regie führt Reinhold Keller; Souffleuse ist Ludwina Weis; Maske: Erika Zöller; für die Technik und den Ton sorgen Ronald Reinfurt und Eckhard Zöller, das Bühenbild ist eine Gemeinschaftsarbeit der Theatergruppe.
    Folgende Aufführungstermin sind geplant: Im Pfarrheim St. Wendelin am Samstag, 4.März, um 20Uhr Premiere: Samstag, 11.März, 20Uhr ; Sonntag,12.März, 15Uhr und 19.30Uhr; Freitag, 17.März, 20Uhr, Samstag, 18.März, 20Uhr, Sonntag,19.März, 19.30Uhr. in der VfL Kultur- und Sporthalle finden Aufführungen statt am Freitag 31.März, 20Uhr; Samstag, 1.April, 20Uhr, Sonntag 2.April, 19.30Uhr; Freitag,7.April, 20Uhr
    Karten gibt es im Vorverkauf im Edekageschäft Gebhard Motzel.

  • Auszug aus dem Wochenblatt vom 11.05.199

    Auszug aus dem Wochenblatt vom 11.05.199

    Auszug aus dem Wochenblatt vom 11.05.1994

    Das neue Stück der „Gesetzbücher“ hatte Premiere

    Mönchberg. Die Mönchberger Theatergruppe „Die Gesetzbücher“ trat mit einem neuen Stück an die Öffentlichkeit. Premiere der „Miss(ß)wahl“ war am 30. April in der Kultur- und Sporthalle.
    Die „Gesetzbücher“ haben ihr Domizil eigentlich im Pfarrheim, dieses wird aber zur Zeit aufgrund der Pfarrkirchenrenovierung als Gottesdienstraum genutzt. Natürlich gab es durch diesen Ortswechsel einige Hindernisse zu meistern. So musste man sich nach dem Trainingsbeginn in der Halle richten und selbst dann musste man sich darauf einstellen, dass während der Proben beispielsweise Tischtennis gespielt wurde. Das störte natürlich und die Bühne konnte erst ganz kurzfristig aufgebaut werden. Stolz ist Regisseur Reinhold Keller darauf, dass man es dennoch geschafft hat.
    Das Stück wird in Mönchberger Platt vorgetragen und hat folgendes zum Inhalt: Die drei jungen Burschen Freddi, Stefan und Bernd (Erich Österlein, Gebhard Motzel und Michael Zoll) sind gute Freunde und Stammgäste im Gasthaus „Zum grüner Baum“. Alle drei sind in ihrer Ehre von der zugezogenen und eingebildeten Marie-Claire (Anita Keller) gekränkt worden. Diese verachtet die Einfachheit der Dorfburschen und fühlt sich zu „besseren“ Herren hingezogen.
    Die drei Burschen sinnen auf Rache und inszenieren eine Miss-Wahl, zu der sich die eingebildete Marie-Claire anmeldet. Der Gewinn einer Reise nach Amerika lockt sogar Frauen des Ortes vom Diätclub sowie die Bedienung des Gasthauses. Bei der anstehenden Misswahl gibt es natürlich viele Überraschungen.
    Bühnenbau und Requisiten wurden von der Theatergruppe in Eigenarbeit hergestellt.
    Weitere Aufführungen finden statt am Samstag. 14.05., und Sonntag, 15.05., jeweils um 20Uhr, sowie am Samstag 21.05.94, in der VfL-Halle in Mönchberg

  • Auszug aus dem Main-Echo vom 28.04.1994

    Auszug aus dem Main-Echo vom 28.04.1994

    Auszug aus dem Main-Echo vom 28.04.1994

    Die Vorfreunde steigt: Das neue Stück der „Gesetzbücher“ hat Samstag Premiere

    Mönchberg. Die Mönchberger Theatergruppe „Die Gesetzbücher“ tritt mit einem neuen Stück an die Öffentlichkeit. Sie zeigt ab 30.April in der Kultur- und Sporthalle „Die Miss(ß)wahl“.
    „Die Gesetzbücher“ haben ihr Domizil eigentlich im Pfarrheim, dieses wird aber zur Zeit wegen der Renovierung der Pfarrkirche als Gottesdienstraum genutzt. Obwohl die Bühne in der Kultur- und Sporthalle größer ist als die im Pfarrheim gab es bei den Proben doch oft Probleme, da die Truppe sich nach dem Trainingsbetrieb in der Halle richten musste. So musste geprobt werden, während Tischtennis gespielt wurde. Das störte natürlich und die Bühne konnte erst ganz kurzfristig aufgebaut werden. „Aber wir haben es geschafft“ sagt Regisseur Reinhold Keller.

    Zum Inhalt des Stückes, das in „Mönchberger Platt“ gespielt wird:

    Die drei jungen Burschen Freddi, Stefan und Bernd (Erich Österlein, Gebhard Motzel und Michael Zoll) sind gute Freunde und Stammgäste im Gasthaus „Zum grünen Baum“. Die Drei Freunde sind in ihrer Ehre von der zugezogenen und eingebildeten Marie-Claire (Anita Keller) gekränkt worden. Diese verachtet die Einfachheit der Dorfburschen und fühlt sich zu „besseren Herren“ hingezogen.
    Diese sinnen auf Rache und inszenieren eine Miss-Wahl, zu der sich die eingebildete Marie-Claire anmeldet. Der Gewinn einer Reise nach Amerika lockt sogar Frauen des Ortes vom Diätclub. Sogar die Bedienung des Gasthauses meldet sich an und kündigt auf einen sicheren Sieg hin ihre Stellung. Der Ausgang der Miss-Wahl mit vielen Überraschungen wird nicht verraten.
    In weiteren Rollen sind zu sehen: Alois Miltenberger als Wirt vom „Grünen Baum“. Eleonore Knapp, Bedienung. Renate Zöller, Chefin des Diätclubs. Alexandra Seufert und Michaela Goihl als dessen Mitglieder. Rudi Bischoff als Ferdinand Thilo von Ruppertsberg. Udo Seufert und Eckart Zöller als zwei Freunde und Werner Becker als Inspektor. Die Regie führt Reinhold Keller, Souffleuse ist Ludwina Weis, für die Maske ist Erika Zöller, für die Technik Ronald Reinfurt und Eckart Zöller verantwortlich. Bühnenbau und Requisiten sind eine Gemeinschaftsarbeit der Theatergruppe.
    Die Premiere findet am Samstag. 30.April um 20Uhr statt. Die weiteren Termine: Samstag 7.Mai. um 20Uhr; Sonntag.8.Mai um 19.30Uhr; Mittwoch.11.Mai. um 20Uhr; Samstag 14.Mai. um 20Uhr und Sonntag 15. Mai um 15 und um 19.30Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf im Edeka-Geschäft Gebhard Motzel.
    Unser Bild zeigt „Die Gesetzbücher“ bei der Probe. Von links Gebhard Motzel, Erich Österlein, Michael Zoll, Udo Seufert, Alexandra Seufert, Michaela Goihl und Renate Zöller. Foto: Miltenberger

  • Main-Echo vom 29.04.1992

    Main-Echo vom 29.04.1992

    Auszug aus dem Main-Echo vom 29.04.1992

    Vom tragischen Ende der frommen Lisbeth und des bösen Schultheiß Staudersjörg

    Historisches und Sage verwoben im Theaterstück – Morgen Premiere in Mönchberg

    Mönchberg. Eine gar schröckliche Geschichte bringt die Mönchberger Theatergruppe „Die Gesetzbücher“ auf die Bühne. Morgen, Donnerstag, um 20Uhr ist im Pfarrheim St. Wendelin Premiere für „Das Lisbethchen von Mönchberg“. Die Laien-Darstellergruppe, die seit fünf Jahren besteht und sich bisher auf Schwänke spezialisiert hatte, wagte sich nun an einen ernsteren Stoff. Ob sich das dreiviertel Jahr emsiges Proben gelohnt hat, sollen die Zuschauer selbst beurteilen bei insgesamt sieben Vorstellungen bis zum 17. Mai. Karten gibt es im Geschäft Gebhard Motzel
    Der Verfasser des Stückes war Pfarrer Hermann Weber (1929-1957), der als Heimatforscher Licht in Mönchbergs Vergangenheit gebracht hat. Mit dem „Lisbethchen von Mönchberg“ ist es ihm gelungen, historisch Verbürgtes mit Sage zu verquicken – man mag an den „Schinderhannes“ denken, dessen tragisches Schicksal immer wieder dargestellt wird. Im „Lisbethchen von Mönchberg“ tritt der trunksüchtige, jähzornige „Staudersjörg“ auf. Den hat es wirklich gegeben: Am 9.11.1609 wurde er in Mönchberg geboren, er heiratete eine Katharina Grimm aus Röllbach und war Schultheiß „ in der Cent zu Eich“: also von Mönchberg, Streit, Ober- und Unterschippach. 1672 erhängte er sich. Auf der Bühne erfährt man auch belegte Zahlen für Mönchberg 1672: Es gab 38 Häuser, 41 Männer, 43 Weiber, 66 Buben und 52 Mägdlein; in Streit wohnten nur zwei Familien.

    Es geht um Lisbeths Seele

    Das Stück spielt im Dreißigjährigen Krieg, als Pest, Hexenwahn und Not den Alltag prägten. Die Mönchberger Waldabteilung „Leuchte“ soll ihren Namen zur Erinnerung an die lodernden Scheiterhaufen erhalten haben, auf denen die Hexen brennen mussten. Zur Handlung: Der Staudersjörg betrinkt sich wieder einmal beim Unterwirt, geht nach Hause und ersticht sine Kuh. Am Mönchberger Herrgottsbrunnen trifft er auf seinen Magd Lisbethchen, die Futter schneidet. Er beschuldigt sie, sie habe ihm seine beste Kuh verfüttert, daheim liege sie tot im Stall. Die Lisbeth müsse sie nun bezahlen, wenn nicht wolle er sie in den Turm sperren und krumm schließen lassen: Vater und Mutter dazu. Das Lisbethchen weint, die Eltern hätten doch kein Geld, sie können die Kuh nicht bezahlen.
    Als der Schultheiß gegangen ist, steht ein Fremder neben ihr und sagt, er wolle helfen. Der Fremde aber war der Teufel. In ihrer Bedrängnis verschreibt Liesbeth ihm ihre Seele, der Teufel gibt ihr dafür einen Beutel gold. Als sie in die Scheune ihres Herrn kommt, baumelt er am Balken: Er hatte sich erhängt. Im Stall sieht sie die erstochene Kuh. Da wird ihr klar, dass sie einen großen Fehler begangen hatte, als sie dem Teufel ihre Seele verschrieb. Sie vertraut sich dem Pfarrer an, der sie zum Beten in die Kirche schickte. Der Teufel kriegt sie auf der Treppe noch zu fassen. Er wirbelt Lisbeth um den Kirchturm und lässt sie zu Boden fallen, wo sie stirbt. Der Pfarrer legt Fürbitte für sie ein und beerdigt sie auf dem Kirchhof. Der Staudersjörg wird von den Henkersknechten vom Balken abgeschnitten und unter dem Galgen – mit dem Gesicht nach unten – verscharrt.

    Schwierige Rolle

    Die Rolle des Lisbethchen wird von Denise Bauer gespielt, überzeugend in ihrer Einfachheit und Ehrlichkeit. Den Staudersjörg verkörpert Eckhard Zöller: jähzornig und skrupellos. Das Bärbele (Schwester von Lisbeth) wir abwechselnd von Desiree Zöller und Manuela Keller dargestellt: schlicht und kindlich. Werner Becker mimt den frechen und frivolen Teufel. Der Pfarrer ist auch eine geschichtliche sehr interessante Person, denn er war der Erbauer der heutigen Mönchberger Pfarrkirche und ein sehr gelehrter Herr, der vergebens gegen den Hexenwahn kämpfte. Rudi Bischoff hat diese Rolle übernommen. Seine Haushälterin, die Jungfer Margret, spielt Renate Zöller. Keine leichten Part hat Udo Seufert mit dem Klingenberger Amtskeller Philip Steinmetz, weil er das damals gebräuchliche Amtsdeutsch sprechen muß.
    In ein Mönchberger Original schlüpfte Gebhard Motzel als Torschneider, immer zu einem Scherz bereit, aber sehr neugierig und auf seine Vorteile bedacht. In weiteren Rollen sind zu sehen: Ronald Reinfurt als Wolf Bauer (Nachfolger des Staudersjörg als Schultheiß), Reinhold Keller, Jürgen Knapp, Alois Miltenberger und Erich Österlein spielen pfiffige Mönchberger Bauern. Weitere Darsteller: Michael Zoll, Christian Mücke, Alexandra Seufert, Jenny Dyroff, Birgit Stauder, Marco Keller, Eleonore Knapp, Dieter Zöller und Anita Keller. Die Regie liegt wieder in den bewährten Händen von Rudi Stauder, Souffleuse ist Ludwina Weis. Die Bühnenbilder malten Thomas Hagel und Arno Hegmann, für die Maske zeichnet Erika Zöller verantwortlich. Die Kostüme sind Leihgaben der Burgfestspiele Freudenberg, des Heimatmuseums Klingenberg und eigene Fertigung der Theatergruppe, für Beleuchtung und Technik sorgen Ronald Reinfurt und Eckhart Zöller.
    Weitere Aufführungen sind: Samstag, 2. Mai, 20Uhr; Sonntag, 3.Mai, 20Uhr; Samstag,9.Mai,20Uhr; Sonntag 10.Mai,15Uhr und 20Uhr; Samstag, 16.Mai,20Uhr; Sonntag,17.mai,20Uhr.