Ronny

  • Main-Echo vom 19.Januar 1990

    Main-Echo vom 19.Januar 1990

    Wenn Schlitzohren am Computer basteln, führt das zum heillosen Durcheinander

    Aber auch zu Geld für Pfarrheimrenovierung: Laienspieler sechsmal auf der Bühne

    Das Foto, aufgenommen bei der Premiere zeigt von links Werner Becker als Erfinder Leonhard Nerlinger, Anita Keller als Frau Luftig, Alois Miltenberger als deren Mann Karl und Eckhart
    Zöller als Ortspfarrer. Foto: am
     
    Mönchberg
    Die Laienspielgruppe „Die Gesetzbücher“ wieder in Aktion: Am Samstag war Premiere imMönchberger Pfarrheim „Theater am Burggraben“. Gespielt wurde das Lustspiel in drei Akten vonWolfgang Kynaß „Zwei programmierte Schlitzohren“.

     

    Das Stück spielt in unserer Zeit und zeigt die Vorteile und Tücken eines Computers. Einer modernen Bäuerin streikt der Stallcomputer. Um kostspieligen Reparaturen aus dem Wege zu gehen, läßt sie ihn vom Dorftüftler und Hobby-Erfinder Leonhard Nerlinger reparieren. Da er aber allein das Problem nicht lösen kann, hilft ihm dabei der befreundete, technisch begabte Ortspfarrer.
    Aber auch ihm unterlaufen Fehler: Der Computer fängt an zu spinnen und schaltet sich in andere Systeme ein. So erfahren die beiden Dinge, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Die beiden „Schlitzohren“ benutzen die Informationen, um bestechlichen Politikern ins Handwerk zu pfuschen. Außerdem deraten Heiratsmarkt und Bestellungen durcheinander. Auch der Drang des Erfinders, eine Flugmaschine zu bauen und an einem Flugwettbewerb teilzunehmen, sorgt für eine beträchtliche Unruhe und Verwirrung im Dorf. Aufgelöst wird dieses Durcheinander schließlich durch den Sohn des Erfinders, der den beiden Schlitzohren zeigt, daß er ihnen in nichts nachsteht.
    Die Rollen wurden von den Laienspielern mit Bravour ausgefüllt. So stellte Werner Becker köstlich den schrulligen Erfinder Leonhard Nerlinger dar, dem Eckhart Zöller als pfiffiger Pfarrer in nichts nachstand. Auch Denis Bauer und Gebhard Motzel als die beiden erwachsenen Kinder des Erfinders überzeugten, ebenso die resolute Bäuerin Eleonore Knapp, und als Korrupte Politiker Udo Seuffert und Erwin Bauer. Ein windiger  Unternehmer, der immer auf Seitensprünge aus ist, wurde von Alois Miltenberger gespielt, während seine stets lamentierende Frau von Anita Keller dargestellt wurde.
    In weiteren Rollen ware zu sehen: Rudi Bischoff als kauziger Beamter, Alexandra Zecha als eine etwas zwielichtige Nachbarin und Renate Zöller als Heiratskandidatin. Die Regie lag in den Händen von Rudi Stauder; als Souffleuse fungierte Ludwina Weis; für Schminke und Maske sorgten Erika Zöller und Helga Becker und für die Tontechnik Ronald Reinfurt.
    Der Reinerlös aus den sechs Theateraufführungen, die schon alle ausverkauft sind, ist für die Pfarrheimrenovierung bestimmt. Wenn noch weitere Anfragen nach Karten eingehen, wird das Stück nochmals aufgeführt. Anfragen bei Gebhard Motzel.

  • Alois, wo warst du heute Nacht?

    Alois, wo warst du heute Nacht?

    Auf dem Bauernhof des Alois Rieger herrscht Festtagsstimmung. Der seit mehreren Jahren in Kanada lebende Sohn Toni und seine reiche Farmersfrau Bessy, haben ihren Besuch angekündigt.
    Haus und Hof sind gerichtet. Alles scheint in bester Ordnung, wenn da nicht die nächtlichen Eskapaden des Hausherrn Alois und seines Saufkumpanen Brunnerbauer, die Lilly und der „Rote Kater“, gewesen wären.

  • Main-Echo vom 17.1.1989

    Main-Echo vom 17.1.1989

    Auszug aus dem Main-Echo vom 17.01.1989

    Alle Laienschauspieler bekamen sehr viel Beifall

    Mönchberg. Zum dritten Mal spielte die Mönchberger Theatergruppe „Die Gesetzbücher“ den Schwank „Alois wo warts du heute Nacht“. Zum Handlungsablauf de Dreiakters von Hans Lellis: Auf dem Bauernhof von Alois Rieger (Eckhart Zöller) und seiner Frau zilly (Renate Zöller) herscht Feststimmung, da der seit mehreren Jahren in Kanada lebende Sohn Toni (Rudi Bischoff) und seine reiche kanadische Frau Bessy (Alexandra Techa) ihren Besuch angekündigt haben.

    Haus und Hof sind gerichtet, alles scheint in bester Ordnung, wenn da die nächtlichen Eskapaden des Riegerbauern Alois mit seinem Saufkumpan Brunnerbauer (Werner Becker) in der Stadt bei Lilly(Denis Bauer) gewesen wären. Die Lügen, die die beiden Saufkumpane ihren Frauen auftischen werden durchschaut, nach vielen Verwechslungen und großem Familienkrach kommt es doch zum Happy-End.
    Allen Laienspielern muß man ein Kompliment machen: Von den Hauptrollen bis zu den Nebenrollen boten alle Akteure hervorragende schauspielerische Leistung. In weiteren Rollen waren zu sehen: Der jüngste Sohn des Riegerbauern, Martl (Gehard Motzel), Knecht Florian auf dem Riegerhof (Erich Österlein), Magd Urschel auf dem Riegerhof (Eleonore Knapp) und Afra, die Frau des Brunnerbauers(Anita Keller). Die Regie lag in den Händen Rudi Stauders; als Maskenbildnerinennen fungierten Erika Zöller und Helga Becker. Das Theaterstück wird nochmals am Samstag, 11.Februar, Freitag. 17. , und Samstag, 18.Februar, jeweis um 20Uhr wiederholt.
    Das Foto zeigt von links: Renate Zöller als Riegerbäuerin Zilly, Rudi Bischoff als Toni, Denise Bauer als Schauspielerin Lilly und Eckhart Zöller als Riegerbauern Alois.

  • Main-Echo vom 8. Jan. 1988

    Main-Echo vom 8. Jan. 1988

    Laienspielgruppe „Die Gesetzbücher“ will alte Theatertradition pflegen

    Pfarrheim erhielt bei der Premiere den Namen >Theater am Burggraben< Transparent enthüllt

    Mönchberg. Mit dem Theaterstück „Siebzehn und zwei“, einer Komödie in zwei Akten von August Hinrichs trat die neugebildete Laienspielgruppe an die Öffentlichkeit, die damit eine alte Tradition in Mönchberg wieder aufleben läßt. Die Premiere war am Vortag des Dreikönigsfestes im alten Kindergartensaal, der zu einem Pfarrheim umfunktioniert wurde. Zu dieser ersten Theateraufführung war auch Pfarrer Hubert Sikora sowie Bürgermeister Raimund Weis gekommen, die nicht nur zwei unterhaltsame Stunden erlebeten sondern auch bei der Namensgebung der Laienspielschar dabei waren.

    Nach dem Theaterstück enthüllte der Initiator der Laienspielschar, Rudi Stauder, ein Transparent mit der Aufschrift: <b>&gt;Die Gesetzbücher&lt;</b>, die Namensbezeichnung der Theatergruppe. Das Pfarrheim, in dem die Aufführung künftig stattfinden, heißt von nun an „Theater am Burggraben“. Weil in dem Gebäude nur für 120 Personen Platz ist wird das Stück heute, Freitag, und am Samstag, 16 Januar, jeweils um 20 Uhr nochmals aufgeführt.<br>In dem Stück wirken mit Renate Zöller, Eckart Zöller, Denis Bauer, Werner Becker, Rudi Bischof, Gebhard Motzel, Eleonore Knapp, Anita Keller, Alexandra Zecha, Erich Österlein und Andre Zöller. Souffleuse ist Ludwina Weis und als Regisseur fungieren Rudi Stauder und Alois Miltenberger.

    Theater um Briefträger

    Recht lustig ging es beim ersten Bühnenspiel der Theatergruppe zu, bei dem der Landbriefträger Sagebiel seine Briefträgertasche, mit ihren „siebzehn und zwei“ Postsachen verloren hat, woduurch eine ganze Gemeinde in böse Kalamitäten gerät und zum Schluß heilfroh wieder aus ihnen herauskommt. Was zunächst als eine Alltagsbagtelle beginnt, wächst sich im Verlaufe der Handlung zu einer turbulenten Kette von Mißverständnissen, Selbst- und Fremdbezichtigungen aus, die das Publikum bis zum Happyend amüsieren wird.
    Nach der Theatervorstellung erläuterte Pfarrgemeinderatsvorsitzender Burkhard Bösel die Namensgebung, wobei er darauf hinwies, daß man auch den Mönchberger Ironienamen gewählt.

    Mönchberger Weistum von anno 1396

    Pfarrgemeinderatsvorsitzender Bösel führte weiter aus , seit der 1976 verstorbene Geistliche Rat Hermann Weber die Ortschronik „Geschichte einer fränkischen Centene“ verfaßt habe, wisse man urkundlich Geschichtliches vom Mönchberger Weistum aus dem Jahre 1396, worin im besonderen das Recht auf Wasser und Weide, Feld und Wald sehr deutlich zum Ausdruck komme.

    In freier Wahl kürte die Gemeinde Mönchberg ihre Organe, Schultheiß und Dorfgericht selber und erließ die Richtlinien für Verwaltung, Wirtschaft sowie niedere und mittlere Gerichtsbarkeit in eigener Zuständigkeit. >Dazu bedurfte es aber auch des besonders stark ausgeprägten Freiheitswillens dieser Freibauerngemeinde und ihres Lebendig gebliebenen Bewußtseins einer sehr alten freiheitlichen Vergangenheit< so Bösel, den Mönchberg habe seine alten Rechte jederzeit selbstbewußt und zäh jahrhundertelang erfolgreich zu wahren gewußt. Wegen der bloßen Verteidigung ihrer Freiheit und Rechte seinen sie vom Pfandsherrn als halsstarrige, aufrührerische Untertanen und Aufwiegler beschimpft worden. Ihr Widerstand habe ihnen unter einigen Nachbargemeinden den Spottsatz >Die Mönchberger haben das Gesetzbuch am Pflug hängen< eingebracht. Dieses Gesetzbuch war nichts anderes als ihr altes Weistum von 1396 mit ihren persönlichen Freiheit und althergebrachten Rechte, um deren Erhaltung sie stritten und litten. Nicht ohne Grund haben wir uns also diesen historischen Namen auserwählt und die Gesetzbücher symbolisch dargestellt.

    Warum „Theater am Bruggraben“?

    Von der Burg Mengebur, 1218 erstmals urkundlich erwähnt, wahrscheinlich aber bedeutend älter, mit romanischen und gothischen Bauteilen, steht nur noch das damalige Burghaus, also das Wohnhaus (natürlich in umgebauter Form). Dies ist das Gebäude unmittelbar neben dem Hauptportal der Kirche, jetzt im Besitz des Gasthauses „Zur Mengeburg“. Die eigentliche Burganlage ist im Ortsbild an der Straßenlage noch gut zu erkennen. Die Straßen, welche die Fronleichnamsprozession heute noch geht, führen um die einstmalige Burganlage.
    Der steile Aufgang zur Kirche, die Kirchgasse, stammt erst aus 1770. In der Schwimmbadstraße war der Burggraben die Festungsanlage. Die Kreuzungsgasse diente als Halsgraben. Somit befindet sich das heutige Pfarrheim, die Wirkungsstätte der Theaterspieler, unmittelbar neben dem legendären Burggraben.


  • 17+2 Abendvorstellung

    17+2 Abendvorstellung

    Der Landbriefträger Sagebiel hat seine Briefträgertasche, mit siebzehn und zwei Postsachen verloren, wodurch eine ganze Gemeinde in böse Kalamitäten gerät und zum Schluß heilfroh wieder aus ihnen herauskommt. Was zunächst als eine Alltagsbagatelle beginnt, wächst sich im Verlaufe der Handlung zu einer turbulenten Kette von Missverständnissen, Selbst- und Fremdbezichtigungen aus, die das Publikum bis zum Happyend amüsieren wird.

  • Main-Echo vom Jan.

    Main-Echo vom Jan.

    Theatergruppe „Die Gesetzbücher“
    Im Markt Mönchberg gibt es jetzt die Laienspielgruppe „Die Gesetzbücher“., die künftig im Pfarrheim agiert, daß nun die Bezeichnung „Theater am Burggraben“ erhielt. Unser Bild zeigt Szenen bei der Premiere der Kömodie „Siebzehn und zwei“.
  • Main-Echo vom xx.12.1987

    Main-Echo vom xx.12.1987

    Auszug aus dem Main-Echo vom xx.12.1987

    Nach 20jähriger Pause wieder Laienspieltheater-Aufführung

    Premiere am 5. Januar mit der Komödie „Siebzehn und Zwei“
    Mönchberg.Nach einer Pause von rund 20 Jahren wird in Mönchberg von einer Laienspielgruppe wieder Theater gespielt. auf die Initiative des Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Burkhard Bösel, wurde am 21. Mai dieses Jahres im Pfarrheim eine Theater-Laienspielgruppe ins Leben gerufen, die am Dienstag. 5.Januar, 20Uhr, im Pfarrheim mit der Komödie in zwei Akten „Siebzehn und Zwei“ von August Hinrichs Premiere hat. Weitere Aufführungen sind am Freitag, 8., und Samstags, 16.Januar, jeweils um 20Uhr im Pfarrheim. Karten können im Vorverkauf im EDEKA-Geschäft Gebhard Motzel erworben werden.

    Wie erwähnt, wurde in Mönchberg schon früher Theater gespielt. Die Gruppe bestand aus einer losen Vereinigung junger Laienspieler, die aus Spaß an der Freude meistens in der Weihnachtszeit Theaterstücke aufführten. Die Regie führte damals Geistlicher Rat Pfarrer Hermann Weber und die Ordensschwester Lamberta. So wurden neben lustigen Einaktern auch anspruchsvolle Stücke gespielt wie „Der Glockenguß zu Breslau“, „Im Weißen Rößel am Wolfgangsee“, oder „Der Freischütz“, um nur einige zu nennen. Noch allen sehr gut in Errinerung ist das Heimatstück „Das Liesbethchen von Mönchberg“, das 1951 bei der Einweihung des Pfarrheimes uraufgeführt wurde. Das Stück wurde von Pfarrer Hermann Weber nach der gleichnamigen Sage nach heimaturkundlichen Unterlagen als Theaterstück inszeniert.

    Die neugegründete Theatergruppe will als selbstständige Gruppe weiterarbeiten. Der Name wird bei der Premiere bekanntgegeben, sie besteht aus erfahrenen und neuen Spielern. Als Regisseur hat sich der bewährte Theaterhase Rudi Stauder zur Verfügung gestellt, assistiert von Alois Miltenberger und Ludwina Weis. Bei der Premiere wirken folgende Spieler mit: Eckard Zöller, Renate Zöller, Denis Bauer, Werner Becker, Rudi Bischoff, Gebhard Motzel, Eleonore Knapp, Anita Keller, Alexandra Zecha, Erich Österlien und Andre Zöller.
    Die neugegründete Theatergruppe will keinen Gewinn für sich erwirtschaften. Die Eintrittsgelder werden nach Abzug der Unkosten ausschließlich für die Innenrenovierung des Pfarrheimes verwendet.

  • 3 Sketche

    3 Sketche

    Eine vom schwachen Geschlecht (Sketch)

    Der Weltrekord (Sketch)

    Der Hund war gut (Sketch)

  • Früher/ Der Freischütz (1960)

    Theater in den 50.er

    Schon in den 50.er Jahren wurde in Mönchberg Theater gespielt.
    Nicht nur gemeinsam Proben und gemeinsam Spielen, auch gemeinsame
    Ausflüge und Unternehmungen standen damals bereits auf dem
    Programm.

    Schon in den 50.er Jahren wurde in Mönchberg Theater gespielt.
    Nicht nur gemeinsam Proben und gemeinsam Spielen, auch gemeinsame
    Ausflüge und Unternehmungen standen damals bereits auf dem
    Programm.

    Bilder von den Aufführungen.

    Das Lisbethchen von Mönchberg (1951)

    Im Weisen Rössel (1954)

    Um den Kreuzhof (1955)

    Die entgangene Erbschaft (1958)

    Piefke läßt sich Scheiden (1959)

    Der Freischütz (1960)

    Die Glocke (19??)

    Und ganz früher (1925)

    Texthefte

  • Früher/ Piefke läßt sich Scheiden (1959)

    Theater in den 50.er

    Schon in den 50.er Jahren wurde in Mönchberg Theater gespielt.
    Nicht nur gemeinsam Proben und gemeinsam Spielen, auch gemeinsame
    Ausflüge und Unternehmungen standen damals bereits auf dem
    Programm.

    Schon in den 50.er Jahren wurde in Mönchberg Theater gespielt.
    Nicht nur gemeinsam Proben und gemeinsam Spielen, auch gemeinsame
    Ausflüge und Unternehmungen standen damals bereits auf dem
    Programm.

    Bilder von den Aufführungen.

    Das Lisbethchen von Mönchberg (1951)

    Im Weisen Rössel (1954)

    Um den Kreuzhof (1955)

    Die entgangene Erbschaft (1958)

    Piefke läßt sich Scheiden (1959)

    Der Freischütz (1960)

    Die Glocke (19??)

    Und ganz früher (1925)

    Texthefte