Kurz vor der Premiere mussten wir die Vorstellungen im Pfarrheim absagen. Zu groß war die Gefahr der Ansteckung und Verbreitung des Virus, den ich hier nicht nenne aber weltweit bekannt ist.
Ein Hoffen auf die Aufführungen in der Turnhalle 2 Monate später zerschlug sich auch. Wenn wir auch gerne unser Publikum vom Alltag und den Beschränkungen abgelenkt hätten so ist und war eine „Kontaktreduzierung“ und somit ein verringertes Risiko wichtiger. Es blieb nur eins: Vorausschauen auf das Jahr 2021.
Die Zahlen im Sommer brachten einen Funken Hoffnung, dass 2021 wieder mit etwas „Normalität“ gestartet werden kann. Doch die Realität sieht anders aus: Steigende Zahlen, Hotspots, Uneinsichtige…
Dies lässt den Schluss zu, dass 2021 zumindest in der 1. Hälfte auch noch keine „Normalität“ einkehren wird auch wenn medizinisch ein Fortschritt erzielt wurde.
Perspektive:
Vielleicht finden wir „Alternativen“: statt in geschlossenen Räumen einen Event zu den geltenden Hygienevorschriften im Freien durchzuführen.
Hinter der Bühne:
Auch die Mitglieder der „Gesetzbücher“ halten sich an die gebotenen Regeln. Geburtstagsfeiern, Besuche, gemeinsames Treffen blieben auf der Strecke und können hoffentlich nach der Pandemie mit Allen und gesund nachgeholt werden. Ein bisschen Trost gab es in der internen WhatsApp-Gruppe der „Gesetzbücher“.
Spenden:
Karten von den geplanten Aufführungen 2020 gelten nach wie vor mit Umtauschrecht oder Geld zurück. Wir nehmen sie aber auch gerne als Spenden an.
Bleibt Gesund und auf ein Wiedersehen vielleicht im nächsten Jahr.
dieses Corona Jahr lief anders – für uns Alle. … Monate lange Proben mit viel Gelächter bleiben uns noch in Erinnerung! … eine Generalprobe, die wahrscheinlich, zu gut lief! … und dann Freitag der 13.März! … paar verdrückte Tränen! …aber jetzt der Lichtblick!!!!
Wir freuen uns schon, dass wir im Herbst wieder anfangen zu Proben,
WIR werden unser Bestes geben, damit das Stück alles Vergessen macht, das uns jetzt so ausgebremst hat.
Euch wollen wir im nächsten Jahr mit „Die Yetijäger“ einen unvergesslichen Abend bieten.
… und wisst ihr was, trotz aller Bestimmungen… Den Humor kann uns keiner verbieten! In diesem Sinne von Herzen Eure „Gesetzbücher“
Die Theatergruppe „Die Gesetzbücher“ sagen alle Aufführungen im Pfarrheim ab. Der Corona-Virus schlägt auch hier gnadenlos zu!
Alle Aufführungstermin im Pfarrheim wurden im Zuge der Entwicklung der Corona-Pandemie abgesagt.
Das betrifft die Aufführungen Samstag 14. März 2020 20:00 Pfarrheim Sonntag 15. März 2020 18:00 Pfarrheim Samstag 21. März 2020 20:00 Pfarrheim Sonntag 22. März 2020 18:00 Pfarrheim Freitag 27. März 2020 20:00 Pfarrheim Samstag 28. März 2020 20:00 Pfarrheim Sonntag 29. März 2020 18:00 Pfarrheim Freitag 03. April 2020 20:00 Pfarrheim Samstag 04. April 2020 20:00 Pfarrheim Sonntag 05. April 2020 18:00 Pfarrheim Alle bezahlten Karten können bei „Kreativity“ in Mönchberg zurück gegeben werden. „Die Gesetzbücher“, Mönchberg.
Die Pension „Zum strammen Hirsch“ von Evelyn und Ulrich soll verkauft werden. Doch wegen eines lächerlichen Verkaufsangebotes für die Pension und Ulrichs Gefallen an der Volksmusik-Sängerin Marianne Rödel, geraten Evelyn und Ulrich dermaßen in Streit, dass Evelyn ihren Mann rauswirft. In einen Fellteppich eingehüllt, um sich von der nächtlichen Kälte zu schützen, erblickt die Nachbarin den fellteppich-behangenen Ulrich und hält ihn für den sagenumwobenen Yeti. Weil sie denkt, sie wäre einer Sensation auf der Spur, ruft sie sofort beim Fernsehen an und verteilt mit ihrem Handy die Neuigkeit in allen sozialen Netzwerken. Schlagartig wird aus der beschaulichen Pension eine internationale Medienattraktion…
Bühne: »Gesetzbücher« strapazieren an 15 Abenden die Lachmuskeln ihrer Zuschauer mit der Komödie »Die Yeti-Jäger«
Schon bei der Probe ging es turbulent zu. Der Mann im Zottelfel ist nicht der Yeti sonder Ulrich Schmierhuber, den seine Frau hinaus in die Kälte gejagt hatte. (Foto: Heinz Linduschka)
Von unserem Mitarbeiter HEINZ LINDUSCHKA Seit 1987 bringen die Akteure der »Mönchberger Gesetzbücher« mit Volkstheater ihre Zuschauer zum Lachen, zum Staunen und oft auch zum Ausrasten – genau das wird auch heuer wieder passieren, wenn sieben Frauen und vier Männer eine Komödie in drei Akten von Andreas Wening mit viel Temperament und Witz zelebrieren. »Die Yeti Jäger« heißt das Stück. Evelyn und Ulrich Schmierhuber (Renate Miltenberger und Gebhard Motzel) wollen ihre Pension »Zum strammen Hirsch« verkaufen, weil ihnen das Hotel in der Nachbarschaft fast alle Gäste abspenstig gemacht hat. Da ist auch der Volksmusikstar Marianne Rödel kein Trost, die abwechselnd Monika Hohm und Karola J. Schröder spielen. Gegen einen Verkauf der Pension hätte Sohn Thorsten (Marco Motzel) gar nichts, genau so wenig wie Evelyns Schwester Gundula (Anita Keller), die wirklich Haare auf den Zähnen hat. Nichts läuft wie geplant Natürlich läuft beim Verkauf fast nichts so wie geplant, genau wie in der Ehe der Schmierhubers. Dazu tragen auch Rechtsanwältin Almut Amende (Nicole Gramling), Schützenkönig Hans-Josef Pillemann (Reinhold Keller) und die militante Tierschützerin Franziska (Mareike Abb) ein gerüttelt Maß bei. Ohne die extrovertierte Nachbarin Silke – eine Glanzrolle für Corina Öhrlein – wäre das kreative Bühnenchaos nicht komplett. Da auch noch Udo Seufert als Yeti-Experte mitmischt, bleibt nur eine Frage offen: Findet auch der Yeti den Weg auf die Bühne? Drei neue Schauspielerinnen, zwei davon aus Erlenbach, sind heuer zum ersten Mal in Mönchberg zu sehen, und schon beim Probenbesuch ist klar: Sie haben sich gut eingelebt und fühlen sich in der Truppe wohl. Reinhold Keller führt wieder in der gewohnten Mischung aus Akribie und Kreativität Regie, auch beim Soufflieren, bei Technik, Maske und Bühnenbild sind seit Jahren bewährte Kräfte im Spiel. Und das Stück? Wer die Mönchberger kennt, weiß, dass sie keine 0815-Vorlagen aussuchen. Auch die »Yeti-Jäger« zeichnen sich durch mitreißenden Humor aus und begeistern mit zahllosen witzigen Formulierungen. Kompliziert und primitiv Beispiele gefällig? In komischer Verzweiflung stöhnen die Ehepartner Schmierhuber: »Sind Frauen kompliziert« und »Männer primitiv«, sie wissen beide: »Die Ehe ist Hauptursache aller Scheidungen« – vor allem, wenn der Mann und die Frau von sich überzeugt sind: »Ich streit‘ net, ich erklär‘ dir nur, dass ich recht hab‘!« Da hilft es wenig, wenn Ulrich seine Frau statt als »dusselige Kuh« nur als »dumme Nuss« bezeichnet, und wenn er verspricht, »in sich zu gehen«. Evelyn weiß ja, dass das nur bedeutet, dass er wieder mal in der Nase bohrt. Man darf sich auf ganz viele turbulente Verwicklungen freuen, darauf, dass es auf der Bühne menschelt und, dass Anita Keller durch die Bearbeitung der Vorlage und durch den Einbau des Dialekts die Komödie ihren »Gesetzbüchern« passgenau auf den Leib geschneidert hat. 15 kurzweilige Abende in Pfarrheim und in der Turnhalle sind garantiert und am Schluss sollten alle Fragen beantwortet sein: Kommt der Yeti nach Mönchberg? Warum löst die eher marode Pension einen Hype in den sozialen Medien aus und – so ganz nebenbei – warum kauft Sohn Thorsten auf Teufel komm raus kein englisches Fahrrad?
Die »Yeti-Jäger« sind nach der Premiere im Pfarrheim am 14. März um 20 Uhr noch 14 mal in Mönchberg zu sehen: Im Pfarrheim am 15., 21., 22., 27., 28. und 29. März sowie 3., 4. und 5. April. Beginn freitags und samstags jeweils 20 Uhr, sonntags 18 Uhr. In der VfL-Turnhalle sind die »Yeti Jäger« am 2., 8., 9., 15. und 16. Mai zu sehen, jeweils um 20 Uhr. Der Vorverkauf bei »Kreativity« in Mönchberg beginnt am 14. Februar, Tel. 0 93 74 / 28 13.