2017

  • Main-Echo vom 04.08.2017

    Main-Echo vom 04.08.2017

    Neuer Spendenrekord: 13.500 Euro für Kirche und VfL

    Mönchberger Gesetzbücher überzeugen beim Start in die 30. Saison mit WG-Komödie

    MÖNCHBERG:Mindestens zwei große Geschenke verteilt die Theatergruppe „Die Gesetzbücher“ seit drei Jahrzehnten. Sie schenkt regelmäßig mehr als 2000 Theaterbesuchern kurzweilige und urkomische Stunden im Pfarrheim und in der VfL-Halle und sie unterstützt auch nach jeder Saison das Leben in der Markgemeinde mit beachtlichen Spendensummen aus dem Erlös der jährlich etwa 15 Aufführungen.
    Seit Ende der 80er Jahre dürfte inzwischen schon fast eine Viertel Million zusammengekommen sein.  

    2700 Besucher

    „Wohnverhältnisse … die etwas andere WG“ hieß die Komödie in der Jubiläumssaison – und da purzelten wieder einmal die Rekorde. Viele Besucher waren sich einig. So witzig und auch anregend war es noch selten in den 30 Jahren. Gut 2700 Besucher in 15 Vorstellungen füllten mit dem nach wie vor bescheidenen Eintrittsgeld die Kassen und sorgten dafür dass die ehrenamtlich und mit viel Engagement agierenden Akteure der „Gesetzbücher“ auf und hinter der Bühne

    Rekordsumme: 10.000 Euro an die Pfarrgemeinde und 3.500 Euro an den VfL hat die Mönchberger Theatergruppe „Die Gesetzbücher“ gespendet (von links): Werner Weis, Pfarrer Franz Leipold, Udo Seufert und Martin Roob. Foto: Heinz Linduscka

    heuer die Rekordsumme von 13.500 Euro ausschütten konnten.
    Am Dienstag Abend freute sich Martin Roob, Vorsitzender des VfL Mönchberg über 3.500 Euro mit denen die aktive Jugendarbeit des Vereins zusätzlich unterstützt werden soll. Und das Geld hilft auch kleinere Sanierungsarbeiten an der Halle in Angriff zu nehmen. Pfarrer Franz Leipold und Kirchenpfleger Werner Weis strahlten, als ihnen der Regisseur der „Gesetzbücher“, Udo Seufert, mit der temperamentvollen Hauptdarstellerin in vielen Inszenierungen, Alexandra Seufert, die Schecks übergab.

    Geld bereits verplant

    Leipold und Weis wissen ganz genau wofür sie die 10.000 Euro nutzen. Die Wendelinuskapelle, ein Bau des renommierten Miltenberger Baumeisters Johann Martin Schmitt aus dem Jahr 1744 ist dringend sanierungsbedürftig. Für die Befunduntersuchungen, für die Dachsanierung, für die Bekämpfung des Holzwurms oder auch für die Aufrichtung des Dachreiters kommt die stolze Summe gerade recht.
    Ganz so nebenbei ist dies auch ein Zeichen, wie wichtig den Mönchbergern >ihre< Wendelinuskapelle ist, dass nicht nur Gelder von Staat und Kirche in die Sanierungsarbeiten fließen, sondern auch Spendengelder mitten aus der Marktgemeinde (hlin)

  • Wohnverhältnisse …  die etwas andere WG

    Wohnverhältnisse … die etwas andere WG

    Wotan ist geschockt. Seine Frau Sylvia ist weg – hat ihn verlassen.
    Sohn Benjamin hat nichts Besseres zu tun, als ihn einfach in eine Hausgemeinschaft mit drei völlig unbekannten Damen einzuquartieren. Und die Damen lassen sich auch nicht lange bitten: Schnell nehmen Emily, Ella und Elke ihn mitsamt ihrer kuriosen Ideen in Beschlag. So beginnt ab jetzt für Wotan ein lustiger Rausch auf der Überholspur des Lebens. Diese Wandlung lässt bei seiner Frau Sylvia jedoch plötzlich den eigentlich tot geglaubten, weiblichen Jagdinstinkt wieder lebendig werden. Sie beschließt, sich ihren Mann zurückzuholen! Doch wie kann das gelingen, ohne am Ende als Verliererin dazustehen? Genießen Sie also von nun an den erfinderischen Ehrgeiz einer zu allem entschlossenen Ehefrau in einer quirligen Wohngemeinschaft

  • Bläädle: KW21/2017 (Nr. 10. Vom 26.5.2017) vom VfL

    Bläädle: KW21/2017 (Nr. 10. Vom 26.5.2017) vom VfL

    – – – der VfL sagt „Danke“- –

    Liebe Gesetzbücher,
    30 Jahre sind eine lange Zeit, auf die Ihr zurückblicken könnt. 30 Jahre in denen Ihr viele Menschen zum Lachen gebracht und ihnen schöne Stunden beschert habt. Auch unsere VfL Turnhalle habt Ihr mit Euren Vorführungen zum Ort der Begegnung und Fröhlichkeit gemacht. Aber Ihr habt nicht nur Lachen und Unterhaltung gebracht, sondern unseren Verein darüber hinaus mit Euren Spenden auch in unglaublich großzügigem Maß unterstützt.
    Dafür sagen wir Euch heute vielen, vielen Dank!
    Wir wünschen uns und Euch noch viele Jahre großes Theater auf den kleinen Mönchberger Bühnen! Und lasst Euch gesagt sein: Den Vergleich zu den Großen der Bühne braucht IHR nicht zu scheuen!
    Danke für Alles
    Euer VfL
    – – – der VfL sagt „Danke“- – – der VfL sagt „Danke“- – – der VfL sagt „Danke“- –

  • Gemeindeblatt vom 12.05.2017

    Gemeindeblatt vom 12.05.2017

    Auszug aus dem Gemeindeblatt vom 12.05.2017

    … und das wäre mir noch wichtig:

    Herzlich Willkommen zu 650 Jahre Markt Mönchberg
    und herzlichen Glückwunsch zum 30. Jubiläum der
    Theatergruppe – Die Gesetzbücher


    …. Im Mai 1987 wurde unsere Theatergruppe gegründet.
    Den Namen „Die Gesetzbücher“ tragen wir, um damit unsere Verbundenheit zur Tradition und Geschichte Mönchbergs hervorzuheben. Deshalb versuchen wir auch stets unsere Theaterstücke mit
    Mönchberger Gegebenheiten und –Originalen zu „würzen“.

    So steht es auf der Homepage der Theatergruppe „Die Gesetzbücher“ Mönchberg.
    Was da nicht steht: Die Theatergruppe wurde exakt am 21.5.1987 gegründet und die
    Marktgemeinde Mönchberg hat aus tiefer Verbundenheit zu der Theatergruppe „Die
    Gesetzbücher“ extra eine „kleine Geburtstagsfete“ geplant. Diese Feierlichkeit beginnt
    bereits am 19.5.2017 und geht bis zum Geburtstag unserer Theatergruppe am Sonntag den 21.5.2017. Dazu laden wir die Theatergruppe und den ganzen Landkreis
    recht herzlich ein!

    Herzlichen Glückwunsch sage ich der Theatergruppe „Die Gesetzbücher“
    Mönchberg und herzlichen Dank für die vielen schönen Stunden die ihr uns bei
    euren Aufführungen in den letzten 30 Jahren bereitet habt! Für die Zukunft und
    hoffentlich für die nächsten 30 Jahre wünsche ich Euch alles Gute und noch
    viele ausverkaufte Vorstellungen, macht bitte weiter so!!!
    Euer Thomas Zöller

  • Main-Echo vom 19.03.2017

    Main-Echo vom 19.03.2017

    In der WG geht’s drunter und drüber

    Theater: Mönchberger Gesetzbücher überzeugen beim Start in die 30. Saison mit WG-Komödie

    Mönchberg.
    Die 30. Saison der Mönchberger Gesetzbücher setzt mit der Komödie „Wohnverhältnisse… die etwas andere WG“ ein weiteres Glanzlicht in der ohnehin glanzvollen Erfolgsgeschichte dieser Theatergruppe mit ihren Vollblutakteuren.
    Die Premiere am Samstagabend im Mönchberger Pfarrheim bewies: Freunde der Unterhaltung mit Schenkelklopfen kommen heuer genau so auf ihre Kosten wie anspruchsvolle Theaterfreunde, die feine Nuancen beim Spielen, ausgefeilte Gestik und Mimik und punktgenau gesetzte Effekte schätzen.
    Die Komödie Bernd Spehlings hat Anita Keller wieder einmal den Mönchberger Akteuren einfühlsam auf den Leib geschneidert. Die Mischung zwischen »Platt« und Schriftdeutsch in den acht Rollen sorgt für viel Tempo und beste Laune auf und vor der Bühne, die Geschichte rund um den verlassenen Ehemann, für den sein Sohn eine Wohnung in der WG gesucht und gefunden hat, in der drei Frauen auf ihn warten wie Spinnen, die hoffen, dass sich ein Mann in ihrem Netz verfängt. Und das Schönste: Das »Opfer« Wotan Steller – eine Glanzrolle für Gebhard Motzel – hat dabei noch grenzenlosen Spaß und überträgt den nahtlos auf die Zuschauer – auch wenn er darüber klagt, dass ihn seine Frau verlassen hat: »Ohne dich stoffwechsel ich nur so vor mich hin.«
    Zwischen Vamp und Hippie
    Wie sich dieses turbulente Zusammenleben zwischen dem Mann und den drei Frauen weiter entwickelt, welche Rolle eine Schornsteinfegerin mit Höhenangst – sehr überzeugend: Renate Miltenberger – spielt, wie es der Sohn Benjamin – von Fabius Löffler frisch und sensibel verkörpert – schafft, sich langsam aber sicher vom Vater zu emanzipieren, und warum es der Elektriker Ulf Informationen der witzigen Mönchberg.

    Darstellung von Erich Österlein lieber Reime bastelt als den Geschirrspüler zu reparieren, das soll hier nicht verraten werden. Das kann man in einer der restlichen 14 Aufführungen im Pfarrheim und in der VfL-Halle selbst genießen. (siehe Kasten). Aber Beeilung: Schon vor der Premiere am Samstag waren viele Karten verkauft.
    Alle acht Akteure finden genau den richtigen Mittelweg zwischen differenziertem Rollenbild und oft zum Brüllen komischem Spiel: Die drei WG-Damen changieren nahtlos zwischen männermordendem Möchte-Gern-Vamp Emily (Corina Öhrlein), friedensbewegt schnorrendem Hippie (Anita Keller) und Elke (Alexandra Seufert), die langsam aber sicher ihren Nebenjob als Medikamententesterin gegen den als Männertesterin eintauscht. Fehlt nur noch Marco Motzel, der als Vermieter Schaller schon bei geschlossenem Vorhang das Publikum zum Lachen bringt.
    Zusammen mit der Souffleuse Ludwina Weis, die seit 30 Jahren dafür sorgt, dass niemand ohne Text auf der Bühne steht und von Jahr zu Jahr weniger Arbeit hat mit den Akteuren, mit Ronald Reinfurt, der die Technik wieder mal voll im Griff hat, mit den stimmigen Requisiten von Michaela Goihl und der atmosphärisch dichten Bühne von Werner Becker und seinem Team bieten die »Gesetzbücher« heuer erneut Amateurtheater der Extraklasse.  Geschenk an Theaterfreunde
    Besonders zu nennen ist in diesem Jahr Udo Seufert, der seinen Platz auf der Bühne gegen die anstrengende Aufgabe als Regisseur vertauscht hat. Mit seiner ansteckenden Begeisterung und sorgfältiger Detailarbeit hat er ein überzeugendes Ergebnis auf die Bretter gezaubert, die für die Mönchberger wirklich einige Wochen lang die Welt bedeuten.
    Jedenfalls ist auch »… die etwas andere WG« wieder ein wunderschönes Geschenk an Theaterfreunde aus nah und fern. Die aber sollten sich möglichst schnell um eine der restlichen Karten kümmern, um zu sehen, ob die Wotans Lebensweisheit stimmt: »Wenn die Männer welk werden, verduften die Frauen.«

    HEINZ LINDUSCHKA

    Pfarrheim Mönchberg:
    Freitag, 24. März, Samstag,
    25. März, jeweils 20 Uhr, Sonntag, 26. März, 18 Uhr; Freitag, 31. März, Samstag, 1. April, jeweils 20 Uhr, Sonntag, 2. April, 18 Uhr; Freitag,
    7. April, Samstag, 8. April, jeweils
    20 Uhr, Sonntag, 9. April, 18 Uhr

    VfL-Turnhalle Mönchberg:
    Freitag, 28. April, Samstag, 29. April; Freitag, 5. Mai, Samstag, 6. Mai; Samstag, 13. Mai (jeweils 20 Uhr) (hlin)
    Kartenreservierung bei Kreativity Aschaffenburger Straße 4, Mönchberg. Tel. 09374/2813

  • Main-Echo vom 15.02.2017

    Main-Echo vom 15.02.2017

    In der WG geht’s drunter und drüber

    Bühne: Mönchberger Gesetzbucher präsentierenneue Komödie ab 18. März im Pfarrheim – Vorverkauf startet

    Mönchberg
    »Wohn­ver­hält­nis­se … die et­was an­de­re WG« heißt es am 18. März, wenn sich im Mönch­ber­ger Pfar­r­heim um 20 Uhr wie­der ein­mal der Vor­hang zu ei­ner der Ko­mö­d­i­en im sc­höns­ten Dia­lekt öff­net. Der Vor­ver­kauf star­tet am 16. Fe­bruar.
    Seit 30 Jahren sind die Auftritte der »Gesetzbücher« Kult – weit über die Grenzen Mönchbergs hinaus. Heuer geht es besonders turbulent zu, wenn unter der Regie von Udo Seufert vier Frauen und vier Männer ihre witzige und auch skurrile Version einer ungewöhnlichen Wohngemeinschaft auf der Bühne präsentieren. Es wird wieder viele Überraschungen geben, auch wenn fast ausnahmslos »alte Hasen« auf der Bühne stehen, wobei Alexandra Seufert, Anita Keller, Gebhard Motzel, Renate Miltenberger und Erich Österlein inzwischen in mehr als 300 Aufführungen die Lachmuskeln der Zuschauer strapaziert haben.
    Bewährte Kräfte
    Keine Überraschung ist, dass bewährte Kräfte mit Bühnenbild, Requisiten, Technik und Maske die Pfarrheimbühne in ein WG-Foyer mit vielen Türen verwandeln. Fans sollten sich möglichst schnell um Eintrittskarten für eine der 15 Aufführungen zwischen Mitte März und Mitte Mai kümmern.
    Besonders wichtig: Trotz des bewährten Stamms an langjährigen Akteuren stoßen immer wieder neue Talente dazu. </b<mÖnchberg.<>

    Turbulent geht es zu, wenn sich im Mönchberger Pfarrheim am 18.März der Vorhang zur Premiere der diesjährigen Saison der Mönchberger Gesetzbücher öffnet. Foto: Heinz Linduschka

    Corina Öhrlein ist mit ihrem Temperament und Mutterwitz kaum noch wegzudenken, Marco Motzel gehört längst zum Stamm und Fabius Löffler hat sich im letzten Jahr so gut bewährt, dass er heuer mit dem Sohn des Wotan Steller eine wichtige Rolle übernimmt. Um diesen Wotan (Gebhard Motzel) dreht sich viel – und das nicht nur, wenn er mit einem schweren Kater durch die WG schwankt. Er wurde von seiner Frau verlassen und von seinem Sohn kurzerhand in eine quirlige WG einquartiert. Dass die aus drei Frauen besteht, verwandelt seine Frau in eine eifersüchtige Kaminfegerin. Wer das nicht versteht, sollte sich die Aufführung anschauen. Anita Keller hat die Textvorlage so verändert, dass sie den »Gesetzbüchern« auf den Leib geschneidert wirkt.
    Wie immer werden mit dem Reinerlös Projekte der Kirchengemeinde und von Vereinen unterstützt. In den bisherigen 30 Spielzeiten kamen dabei weit über 210 000 Euro zusammen. 

    Mönchberger Gesetzbücher, »Wohnverhältnisse … die etwas andere WG« (Premiere), Samstag, 18. März, 20 Uhr Pfarrheim St. Wendelin Mönchberg: Kartenreservierung bei »Kreativity«, Aschaffenburger Straße 4, Mönchberg,
    Tel. 0 93 74 / 28 13
    HEINZ LINDUSCHKA

    Pfarrheim Mönchberg:
    Samstag, 18. März, 20 Uhr (Premiere); Freitag, 24. März, Samstag,
    25. März, jeweils 20 Uhr, Sonntag, 26. März, 18 Uhr; Freitag, 31. März, Samstag, 1. April, jeweils 20 Uhr, Sonntag, 2. April, 18 Uhr; Freitag,
    7. April, Samstag, 8. April, jeweils
    20 Uhr, Sonntag, 9. April, 18 Uhr
    VfL-Turnhalle Mönchberg:
    Freitag, 28. April, Samstag, 29. April; Freitag, 5. Mai, Samstag, 6. Mai; Samstag, 13. Mai (jeweils 20 Uhr) (hlin)