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Hinter der Bühne

Sascha-Abb

Von der Kamera zur Technik hinter der Bühne.

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Verdiente Mönchberger ausgezeichnet

Willst du froh und glücklich leben, lass kein Ehrenamt dir geben. Willst du nicht zu früh ins Grab, lehne jedes Amt gleich ab!
Wie wenig diese Worte Wilhelm Buschs auf den Markt Mönchberg zutreffen, zeigte sich am Sonntag auf dem Ehrenvormittag im Bürgersaal des Alten Rathauses.
Insgesamt 56 Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung ihres Gemeindeoberhauptes Thomas Zöller gefolgt um für ihre ehrenamtlichen Dienste Urkunden, Ehrennadeln und Bürgermedaillen entgegenzunehmen.
Darunter auch Reinhold Keller der für 23 Jahre als unser Regisseur mit der goldenen Bürgermedalle ausgezeichnet wurde.

Aber auch andere Mitglieder unserer Theatergruppe setzen sich aktive in Mönchberg ein. So wurde Alexandra Seufer für besondere Leistungen geehrt. Und auch Marco Motzel hilft schon mal dem Profi der spanischen Küche Miguel Sanchez bei einer frisch zubereiteten Paella.

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Presse

Main-Echo vom 30.07.2016

-Neue Rekordsumme für Verein und Pfarrgemeinde-

Mönchberg.

Eine schöne Tradition seit vielen Jahren und für das gesellschaftliche Leben in Mönchberg fast unverzichtbar: die jährliche Spendenübergabe an Sportverein und Kirchengemeinde durch die Akteure der erfolgreichen Theatergruppe der Mönchberger Gesetzbücher. 2016 konnte sich in der Komödie „Und der Tag kann kommen …“ nicht nur der frischgebackene Multimillionär Heinrich von Königstein über den Geldsegen freuen, groß war auch die Freude bei (v.l.n.r.) Martin Roob, dem VfL-Vorstand für Öffentlichkeitsarbeit und Marketing, bei Pfarrer Franz Leipold und beim Kirchenpfleger Werner Weis, als ihnen Reinhold Keller, der Regisseur der „Gesetzbücher“ (2.von links), heuer eine Rekordsumme an Spendengeldern für ihre Arbeit überreichen konnte. Mit 2700 Besuchern in den 15 Aufführungen wurde ein Reinerlös von 11 200 Euro erzielt, den Keller vor der Tür der Pfarrkirche St.Johannes der Täufer übergab. 2800 Euro erhält der VfL, der das Geld für die Sanierung der Kultur- und Sporthalle nutzen will, die katholische Kirchengemeinde kann sich über 8 400 Euro freuen. Mit diesem stolzen Betrag wird die Innenrestaurierung der Wendelinus-Kapelle ein gutes Stück voran kommen.

Der Dank von Sportverein und Kirchengemeinde ist den Vollblutschauspielern und ihren Helfern vor und hinter den Kulissen sicher, aber mindestens genau so wichtig dürfte ihnen sein, wie euphorisch wieder einmal die Reaktionen der Besucher waren. „Wir haben so gelacht“, „ihr seid eine tolle Truppe“ oder sogar „Das war das beste Stück Überhaupt“ war immer wieder zu hören, als sich der Vorhang nach der witzigen und kurzweiligen Komödie schloss. Für Keller und das ganze Team besonders wichtig: Sie konnten heuer vier neue Mitspielerinnen und Mitspieler gewinnen – man darf sich also auf einen neuen Angriff auf die Lachmuskeln der Besucher in diesem Jahr freuen – dann schon in der 30.Saison!
Heinz Linduschka

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Aufführung

…und der Tag kann kommen.

Regie: Reinhold Keller
Aufführungsjahr: 2016
Orginaltitel:
Videoclip: clip2016.mp4
Als die drei Landstreicher Königstein, Uso und Pfläumchen von einer Rechtsanwältin aufgesucht werden, wissen sie nicht, ob sie lachen oder weinen sollen. Rechtsanwältin Dr. Oberberg teilt ihnen mit, daß Königstein geerbt hat. Königstein ein Millionär? Das Leben auf der Straße unter den Brücken für immer aufgeben? Na klar! In der noblen Villa angekommen, müssen sich … Lassen Sie sich überraschen!

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Allgemein

Wir gedenken

Wir trauern um

 

*02.09.1933 / +25.03.2016

 

*10.08.1944 / +21.09.2015

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Presse

Main-Echo vom 1.03.2016

Einst Landstreicher, jetzt Neureicher

Komödie: Mönchberger Gesetzbücher überzeugen mit »…und der Tag kann kommen« – Ausdrucksstarkes Spiel, detailverliebte Inszenierung

Seit 30 Jahren bringen die »Mönchberger Gesetzbücher« ihr Publikum mit witzigen, sorgfältig inszenierten Stücken im Dialekt zum Lachen und machen den Luftkurort zum Mekka für Freunde des temperamentvollen Schauspiels mutiert.

Am Samstag fand im Pfarrheim die umjubelte Premiere des Dreiakters »… und der Tag kann kommen« statt, den Anita Keller so bearbeitet hat, dass alle zwölf Akteure der Laientheatergruppe ihre Qualitäten voll ausspielen können.
Zum Inhalt: Drei Landstreicher kommen überraschend zu Geld, weil Heinrich von Königstein eine unerwartete Erbschaft macht. Die Story versteht jeder Besucher ohne jede Anstrengung. Doch selbst anspruchsvolle Theaterfans dürften mit der Zunge schnalzen, wenn sie die Inszenierung mit dem ausdrucksstarken Spiel aller zwölf Akteure sehen. Hinzu kommt das stimmungsvolle Bühnenbild, das eine Baustelle genau so überzeugend ins Pfarrheim beamt wie einen besitzbürgerlichen Salon.

Wandelfähige Akteure

Perfekt auch die Maske, mit der Königstein, Uso und Pfläumchen neue Identitäten gewinnen. Sie verwandeln sich von »Aussteichern, die als Landstreicher übers Land streichen«, in Minutenschnelle hinter der Bühne in zwei aufgebretzelte Damen der guten Gesellschaft und in einen Geschäftsmann,
der sich auch im Tennisdress um eine gute Figur bemüht. Welche Rolle bei dieser Verwandlung »Höhenluft und Wechselduschen« spielen, muss jeder selbst entdecken.
Jetzt braucht man den Einkaufwagen nicht mehr, um seine Habe zu transportieren, sondern um Luxuswaren einzukaufen, jetzt hat teurer Cognac den Doppelkorn ersetzt. Klingt trivial, ist aber in der Mönchberger Inszenierung ein höchst unterhaltsames, witziges Spektakel, bei dem die detailverliebte und doch souveräne Regie von Reinhold Keller immer wieder für Glanzlichter sorgt.

Vorhang auf, erste Szene. Die drei Landstreicher Königstein, Uso und Pfläumchen bereiten sich auf ein Doppelkorn-Frühstück vor und begeistern die Besucher gleich zu Beginn der Komödie -… und der Tag kann kommen- in Mönchberg, 14 Mai wird das Stück in den kommenden Wochen aufgeführt. Foto: Heinz Linduschka.

Allein die Anfangsszene mit den drei Landstreichern ist das Eintrittsgeld schon wert, so mitreißend authentisch verkörpern Gebhard Motzel, Alexandra Seufert und Corina Öhrlein den Königstein mit seinen beiden Begleiterinnen. Renate Miltenberger macht überzeugend volltrunken als Rechtsanwältin Oberberg den allerbesten Eindruck 

und die Angestellten – Anita Keller als Köchin Luise und Udo Seufert als Diener Ferdinand – bedienen alle (Vor-)Urteile über diese Rollen in Perfektion und mit großer Ausstrahlung.
Differenziertes Spiel

Wer Volkstheater kennt und schätzt, wird in Mönchberg eine Qualitätsstufe in der Ausgestaltung der Szenen und im exakten, differenzierten Spiel erleben, die bei Amateurtheatern ganz selten zu sehen ist.

Dass mit Fabius Löffler, Mareike Abb und Beatrix Löffler heuer drei junge Akteure zum ersten Mal auf der Bühne stehen und ihre Sache genau so gut machen wie die »alten Hasen«, beweist, dass die Gesetzbücher mit großem Schwung in ihr viertes Jahrzehnt gehen.

Und Überraschungen sind auf der Bühne der Mönchberger Gesetzbücher immer garantiert, auch gegen Ende von »… und der Tag kann kommen«, als es besonders turbulent zugeht. Getreu dem Lebensmoto der drei Ex-Landstreicher: »Lieber locker vom Hocker als hektisch vom Ecktisch!«
HEINZ LINDUSCHKA


Zahlen und Fakten: Aufführungstermine
Pfarrheim Mönchberg: An den Freitagen, 4., 11. und 18. März, sowie an den Samstagen, 5., 12. und 19. März, jeweils 20 Uhr; An den Sonntagen, 6., 13. und 20. März, jeweils 18 Uhr.
VfL-Turnhalle Mönchberg: An den Freitagen, 22. und 29. April, sowie an den Samstagen, 23. und 30. April, sowie 7. Mai, je 20 Uhr.
Auskunft und Karten: »Kreativity« in Mönchberg, Tel./Fax 0 93 74 / 28 13.
(hlin)

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Main-Echo vom 16.01.2016

Vom Landstreicher zum Multimillionär

Laientheater: Mönchberger »Gesetzbücher« präsentieren turbulentes Stück »… und der Tag kann kommen« – 15 Aufführungen vorgesehen.

Mönchberg.
Trai­ning für Lach­mus­keln ist an­ge­sagt, wenn die Mönch­ber­ger Thea­ter­grup­pe »Die Ge­setz­bücher« den Vor­hang für ihr neu­es Lust­spiel öff­nen. Das Stück mit dem Ti­tel »… und der Tag kann kom­men« wird zehn­mal im Pfar­r­heim und fünf­mal in der VfL-Turn­hal­le auf­ge­führt (Ter­mi­ne sie­he Kas­ten).

Die Handlung ist äußerst turbulent. Rechtsanwältin Dr. Oberberg (Renate Miltenberger) sucht die Landstreicher Uso (Alexandra Seufert), Pfläumchen (Corina Öhrlein) und Heinrich von Königstein (Gebhard Motzel) unter ihrer Brücke auf und teilt Letzterem mit: »Sie sind Multimillionär.«

Fein für Königstein

Nun stellt sich die Frage für die drei: Sollen sie das Leben auf der Straße für immer aufgeben? – Na klar! Königstein gibt das Motto für »seine« zwei Frauen vor: »Macht euch fein für Königstein!«
In der noblen Villa angekommen, müssen sich die drei mit ihrer Vergangenheit rumschlagen. Der unbekannte Sohn Alexander von Salmnitz-Seti (Marco Motzel), Usos »verlorenen« Töchter Sophia (Mareike Abb) und Lena (Beatrix Löffler) sowie Boris, ein Russe in Pelz und Stiefeln (Werner Becker) sorgen dafür Verwirrungen. Die resolute Köchin Luise (Anita Keller), der unerschütterliche Diener Ferdinand (Udo Seufert) und das Dienstmädchen Marie (Vanessa Schönfelder), das sich selbst mit Gipsbein nicht aus dem Tritt bringen lässt – auch deshalb, weil ihr Tom (Fabius Löffler) zur Seite steht – setzen sich intensiv mit den drei »Eindringlingen« auseinander und machen Königstein, Uso und Pfläumchen den »Kulturschock« nicht gerade leichter.
Der frisch gebackene Multimillionär erklärt seinem neu entdeckten Sohn auf seine Art, wie die Begegnung mit der Mutter verlief: »Och Gott, wie das so ist, wenn man jung und der Teich voller Karpfen ist. Aber deine Mutter war die Oberforelle.«

Turbulentes Theater in Mönchberg: Alexander von Salmnitz-Seti steht mit seinem Blumensträußchen zwischen den Fronten aus Landstreichern (links) und Bewohnern der Villa (rechts). Foto: Heinz Linduschka.

Die lebensprallen, unverwechselbaren Bühnenfiguren haben so manchen denkwürdigen Spruch parat. Man erfährt beispielsweise: »Nicht alles, was zwei Backen hat, ist ein Gesicht« und hört die Lebensweisheit: »Wer im Januar einen hebt, hat Silvester überlebt.« Wenn »Safer-Sex« mit »Säufer-Sex« verwechselt wird, dann geht es eben rund – auch auf der Mönchberger Bühne.
Seit Ende August proben die »Gesetzbücher« das neue Stück und wieder einmal sorgt Regisseur Reinhold Keller mit seiner Arbeit dafür, dass Betonung, Gestik, Mimik und Bühnenwege intensiv einstudiert werden – eines der Geheimnisse der Erfolge seit fast drei Jahrzehnten.
Drei Neulinge stehen auf der Mönchberger Bühne. Ein Probenbesuch beweist: Fabius Löffler, Mareike Abb und Beatrix Löffler haben sich in ihrer neuen Umgebung schneller zurecht gefunden als die drei Landstreicher in der herrschaftlichen Villa. Neben der Regie liegen Maske, Frisur, Technik und das Soufflieren wieder in ganz bewährten Händen.

Das Stück »… und der Tag kann kommen« verspricht Freunden volkstümlichen Theaters mit deftigem Dialekt einen Genuss ohne Reue und Nebenwirkungen – außer eventuell einem Muskelkater vom Lachen.
Heinz Linduschka

Zahlen und Fakten: Aufführungstermine
Pfarrheim Mönchberg: Samstag, 27. Februar, 20 Uhr (Premiere).
An den Freitagen, 4., 11. und 18. März, sowie an den Samstagen, 5., 12. und 19. März, jeweils 20 Uhr;
An den Sonntagen, 6., 13. und 20. März, jeweils 18 Uhr.
VfL-Turnhalle Mönchberg: An den Freitagen, 22. und 29. April, jeweils 20 Uhr.
An den Samstagen, 23. und 30. April, sowie 7. Mai, jeweils 20 Uhr.
Auskunft und Karten: ab 28. Januar im Geschäft »Kreativity« in Mönchberg, Tel./Fax 0 93 74 / 28 13. (hlin)