Kategorien
Hinter der Bühne

Maria Stauder

Sie unterstützt uns wie in den Vergangenen Jahre auch heuer wieder hinter der Bühne.

Kategorien
Presse

Main-Echo 19.07.2014

Gesetzbücher spenden 10300 Euro

 

Mönchberg.
Seit 1987 sorgen die Möchberger Gesetzbücher mit ihren Komödien dafür, dass es im Luftkurort viel zu lachen gibt. Nach jeder Spielzeit gib es noch einmal Grund zur Freude, wenn die Schauspieler den Erlös spenden. Regisseur Reinhold Keller ( Mitte) übergab 7800 Euro an Dekan Franz Leipold (links) und an
Kirchenpfleger Werner Weis, die sich freuen, mit dem Geld die Renovierung der Wendelinuskapelle von 1744 vorantreiben und Sicherungsmaßnahmen finanzieren zu können. Außerdem spenden die Gesetzbücher dem VfL Mönchber 2500 Euro für die Jugendarbeit. hlin/Foto: Heinz Linduschka
Kategorien
Aufführung

Auto gut – alles gut

Regie: Reinhold Keller
Aufführungsjahr: 2014
Orginaltitel:
Videoclip: clip2014.mp4

Ulli, Junggeselle, liebt das Leben und die Frauen. Vor drei Monaten ist er mit Sonja, der Tochter seines Nachbarn Herbert, zusammen gekommen. Da Herbert aber nichts von Ulli hält, verheimlichen sie ihre Beziehung vor ihm. Nun stellt sich aber heraus, daß der halbe Ort schon von der heimlichen Liebelei weiß. Deshalb wäre es an der Zeit dieses auch Herbert schonend beizubringen. Dies ist allerdings leichter gesagt als getan. Die zündende Idee kommt, nachdem sich herausstellt, dass Ulli mit dem Vorstandsvorsitzenden des Autokonzerns von Herberts Lieblingsauto verwandt ist und einmal dessen Vermögen erben wird. Sofort wird eine Willkommensparty für die Tante, die Ulli besuchen will, organisiert. Zu dieser Feier wird auch die Nachbarschaft eingeladen. Dabei soll dem Herbert die Beziehung zwischen Ulli und Sonja, schmackhaft gemacht  werden. . .

Kategorien
Allgemein

Werbeseite

Kategorien
Presse

Main-Echo vom 07.04.2014

Waldmeisterbrause und Glückshormone

Volkstheater: Volkstheater: Mönchberger Gesetzbücher spielen in Hochform – Weitere Auftritte im April und im Mai

Mönchberg: »Auto gut – alles gut« lautet der Titel und auch das letzte Wort im witzigen Dreiakter. Besucher im Mönchberger Pfarrheim waren sich am Freitagabend bei der fünften Aufführung in diesem Jahr einig: Wenn die Mönchberger Gesetzbücher Freunde temperamentvollen Volkstheaters zu ihrer alljährlichen Theatersaison einladen, dann ist wirklich alles gut.

Elf Akteure stehen heuer auf der Bühne, zwei davon zum ersten Mal in der Mönchberger Gruppe, die von Regisseur Reinhold Keller mit viel Gespür für Bühnenpräsenz und wirksame Effekte in Hochform aufs »Spielfeld« geschickt wird.

Rolle für Regisseur

Dass der »Trainer« diesmal selbst eine zum Schießen komische Rolle übernommen hat und als Schoppenclub-Simon in Frauenkleidern nicht als Charlys, aber als Ullis Tante das Publikum jubeln lässt, dass Anita Keller wieder mal die Textvorlage sehr einfühlsam den Gesetzbüchern auf den Leib geschneidert hat und auch selbst als »Nervensäge« Gisela mit zahlreichen Zusatzgags und einem ausgefeilten Mienenspiel für eine schier endlose Reihe von Lachsalven sorgt, trägt entscheidend zum großen Erfolg von »Auto gut – alles gut« bei.
Ohnehin können selbst anspruchsvolle Theaterfreunde, die bei Volkstheater manchmal die Stirn runzeln, bei den Gesetzbüchern kaum ein Haar in der Suppe finden. Natürlich fordern auch deren Stücke die Auffassungsgabe der Zuschauer nicht bis an die Grenzen – aber das ist auch nicht der Sinn dieser Art von Theater.
Die Mönchberger bieten leichte, witzige Unterhaltung, arbeiten mit Verwicklungen und Verwechslungen ohne Ende, spielen mit Wortwitzen – mal verblüffend intelligent, mal ohne Angst vor Kalauern – und haben alle elf Rollen so besetzt, dass niemand abfällt und jeder seine besonderen Qualitäten auf der Bühne ausspielen kann.

Dass heuer das »Urgestein« auf der Bühne in Mönchberg, Eleonore Knapp, nicht mehr dabei ist, mag mancher bedauern, der Leistung der Gesetzbücher und ihrem Erfolg tut das aber keinen Abbruch. Wer Gebhard Motzel als Käferfan Herbert Feuerstein erleben darf, weiß, wie jemand spielt, dem das Theater im Blut steckt. Alexandra Seufert agiert mit sparsamer Gestik und Mimik als seine Gattin mit großer Bühnenpräsenz, und auch Nadine Becker hat als Tochter der Familie einen stimmigen ersten Auftritt in Mönchberg.

Mit Corina Öhrlein haben die Gesetzbücher einen »Import« aus Eschau an Land gezogen, der sich als Regina mit einer urkomischen Mimik und Gestik auf der Bühne spürbar wohl fühlt und das Publikum immer wieder zu Szenenbeifall provoziert. Von der urkomischen Anita Keller als Nachbarin Gisela war schon die Rede. Ihre Mimik beim Umgang mit »Wodkabrause« ist schon allein das Eintrittsgeld wert. Die restlichen Rollen sind ebenfalls perfekt besetzt: Marco Motzel spielt den verliebten Ulli in einer Mischung aus Hilflosigkeit und jungenhaftem Charme. Erich Österlein nutzt selbst die kleine Rolle des Michael zu einem eindrucksvollen Auftritt – genau wie Mike Grün als »wortinkontinenter« Briefträger Schorsch und Michaela Goihl als Ursula Winterkorn, Ullis vornehme und spätberufene echte Tante. Fehlt nur noch Udo Seufert als Autokäufer mit nervösem Schulterzucken, der mit seinem Spiel beweist, dass es tatsächlich keine kleinen Rollen, sondern nur kleine Schauspieler gibt.

Segensreiche Souffleuse

Abgerundet wird das Ganze durch eine Souffleuse Ludwina Weis, die allein durch ihre Anwesenheit segensreich wirkt, durch eine funktionierende Ton- und Lichttechnik, durch eine Maske, die gerade dadurch glänzt, dass sie sich nicht in den Vordergrund schiebt, und durch ein aufwendiges, atmosphärisch dichtes Bühnenbild. Heinz Linduschka

Heinz Linduschka
Zum Orginalbericht (1Mb)

Kategorien
Presse

Main-Echo vom 26.02.2014

Auto gut – alles gut

Volkstheater: Mönchberger Gesetzbücher bringen neuen Dreiakter auf die Bühne – Premiere am 22. März im Pfarrheim.

Mönchberg: Ab 22.März ist in Mönchberg wie jedes Jahr saftiges Volkstheater mit bestem Unterhaltungswert garantiert. Dann nämlich steigt die Premiere des neuen Stücks der Mönchberger „Gesetzbücher“. „Auto gut – alles gut“ heißt der Dreiakter von Claudia Ott, den Anita Keller intensiv um- und „ihren“ Akteuren wieder mal auf den Leib geschrieben hat.

Nachbarin. Foto: Heinz Linduschka

Dass das nicht gut gehen kann, dafür sorgen auch Ullis Bekannte Regina (Corina Öhrlein),
sein Kumpel Michael (Erich Österlein) und die tratschsüchtige Nachbarin Giesela (Anita Keller). Michaela Goihl spielt Ullis Tante, für die vom Schoppeclub eine Willkommensparty organisiert wird, Mike Grün gibt den Postboten, der mit den Briefen ähnlich viel Arbeit hat wie mit dem Hochdeutschen, und Udo Seufert tritt als Autokäufer Egon Müller auf – eine ganz wichtige Person in einem Stück, in dem sich alles um das Auto dreht und der VW-Käfer von Herbert Feuerlein Kultstatus genießt – mindestens beim stolzen Besitzer.

Gehhilfe auf vier Rädern

Das macht schon zu Beginn eine witzige Szene deutlich, in der Herbert seiner Frau eine Fahrstunde gibt, weil ihr Führerschein
für sein Auto natürlich längst nicht ausreicht.

Turbulent geht es zu, wenn der Schoppeclub (links) eine Willkommensfeier vorbereitet, und Familie Feuerlein (rechts) noch nicht ahnt, was auf sie zukommt. Zwischen den Fronten – in der Mitte der Briefträger und die tratschsüchtige Nachbarin. Foto: Heinz Linduschka

Dass das nicht gut gehen kann, dafür sorgen auch Ullis Bekannte Regina (Corina Öhrlein),
sein Kumpel Michael (Erich Österlein) und die tratschsüchtige Nachbarin Giesela (Anita Keller). Michaela Goihl spielt Ullis Tante, für die vom Schoppeclub eine Willkommensparty organisiert wird, Mike Grün gibt den Postboten, der mit den Briefen ähnlich viel Arbeit hat wie mit dem Hochdeutschen, und Udo Seufert tritt als Autokäufer Egon Müller auf – eine ganz wichtige Person in einem Stück, in dem sich alles um das Auto dreht und der VW-Käfer von Herbert Feuerlein Kultstatus genießt – mindestens beim stolzen Besitzer.

Und die Nachbarin Giesela findet beim eingeschworenen Käferfan ohnehin keine Gnade mitihrem Daihatsu, dieser „koreanischen Gehhilfe auf vier Rädern“. Sobald sie zwischen den Grünpflanzen auftaucht
bekommt sie zu hören: „Was will die Nervesäch denn scho widder?“Seit September letzten Jahres proben die „Gesetzbücher“ unter der Regie ihres Regisseurs Reinhold Keller intensiv und feilen immer wieder an Gestik, Mimik und Betonung. Keller hat heuer besonders viel Arbeit, schließlich hat er eine der elf Rollen übernommen. Zwei junge Akteure sind zum ersten Mal dabei und ein Probenbesuch macht schnell klar, dass sich Nadine Becker und Corina Öhrlein bei den „Gesetzbüchern“ schon bestens eingelebt haben.
Heinz Linduschka

Kategorien
Allgemein

Werbeseite

Medien

Premiere war am 22. März im Pfarrheim Mönchberg

Kategorien
Presse

Wochenblatt vom 13.03.2014

Auto gut – alles gut

Kategorien
Presse

Main-Echo vom 09.01.2014

König hinter den Kulissen

Volkstheater: Ronald Reinfurt feiert Jubiläum bei den Mönchberger Gesetzbüchern – Als Techniker unentbehrlich

Und auch wenn er meist nicht im Rampenlicht steht, wäre die Erfolgsgeschichte dieser Theatergruppe ohne ihn kaum möglich gewesen. Regisseur Reinhold Keller nennt ihn »Techniker, Kulissenbauer, Regieassistenz, Kameramann,
Theatermacher: Ronald Reinfurt ist seit 25 Jahren ein Mönchberger Gesetzbuch.

Mönchberg Die Mönchberger Gesetzbücher begeistern seit ihrer Gründung im Jahr 1987 Jahr für Jahr zahllose Freunde authentischen, handfesten Volkstheaters am ganzen Untermain, hatten inzwischen weit mehr als 50 000 Zuschauer und unterstützen seitdem mit dem Erlös ihrer Aufführungen auch ganz entscheidend das kirchliche und kulturelle Leben des Höhenluftkurorts.
Dazu tragen aber nicht nur die Akteure auf der Bühne bei: Ganz wichtig ist auch ein Mann, der seit 1990 ohne Pause bei mehr als 300 Aufführungen mitwirkte, in all den Jahren aber nur dreimal zu sehen war, wenn der Vorhang aufging. Ronald Reinfurt feiert in diesem Jahr sein »Silberjubiläum« bei den Gesetzbüchern: 25 Jahre Theater.

Nur selten im Rampenlicht

Webmaster« und zählt so viele Aufgaben von »Ronny« auf, dass klar wird, warum der nur in den Spielzeiten 1992/1993 und 2003 die Zeit fand, selbst eine Rolle zu übernehmen. In seinem ersten Jahr, 1990, war er »nur« für die Tontechnik zuständig und bis heute wird er ein bisschen damit aufgezogen, dass damals wohl beim Schuss in der ersten Szene nicht alles so ganz funktioniert hat.So etwas ist seitdem nie mehr passiert, denn Ronald Reinfurt hat die Technik voll im Griff, sorgt als Zeremonienmeister für den punktgenauen Ablauf, garantiert als Techniker, dass Licht und Ton stimmen und der Vorhang zur richtigen Sekunde auf- und zugeht, spielt mit seinem Computer die notwendigen Geräusche perfekt ein, ist dafür verantwortlich, dass die Kulissen immer atmosphärisch dichte Räume auf die Bühne zaubern und dass Jahr für Jahr die Aufführungen in Videomitschnitten festgehalten werden.
Wer sich seit vielen Jahren bei den Aufführungen der »Gesetzbücher« bestens unterhält, weiß, dass »Ronny« Reinfurt seine Aufgaben tatsächlich perfekt erledigt: Für ihn gilt nämlich dasselbe wie für einen Schiedsrichter: Beide haben dann beste Arbeit geleistet, wenn man sie beim Spiel nicht wahrnimmt. Kein Wunder, dass Regisseur Keller voll des Lobes ist: »Ohne Ronny hätten wir nicht so viel Qualität in unseren Produktionen und in unserer Außenwirkung. Und da er auch das gesellschaftliche Leben innerhalb der Gruppe nach Kräften fördert, ist er einfach unentbehrlich.«
Das wird sicher auch so sein, wenn sich am 22. März in Mönchberg wieder der Vorhang öffnet und die »Gesetzbücher« mit »Auto gut, alles gut« wieder 15 Mal die Lachmuskeln der Zuschauer im Pfarrheim und in der VfL-Turnhalle strapazieren werden. Und wenn man auch dann Ronald Reinfurt erst ganz zum Schluss sieht, hat der König hinter den Kulissen wieder einmal beste Arbeit geleistet.(Heinz Linduschka)