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Aufführung

Das verflixte Klassentreffen


Regie: Reinhold Keller
Aufführungsjahr: 2004
Orginaltitel:
Videoclip: clip2004.mp4

Es ist Samstagmorgen! Bruno Holzmeier wäre am besten heute nicht aufgestanden. So hätte er sich am Frühstückstisch nicht nur das Geschimpfe seiner Frau Caroline und der Oma erspart, er hätte auch nicht aus der Zeitung von einem Klassentreffen vorgelesen.
Dieses löst nämlich für ihn eine Lawine von Unannehmlichkeiten aus. Denn Caroline und ihre Freundin Leni planen sofort ein Klassentreffen für ihren Jahrgang. Es soll auch der vor Jahren nach Amerika ausgewanderte Mädchenschwarm Johannes und die nach der Schulzeit plötzlich verschwundene Elisabeth eingeladen werden. Bruno vernimmt dies mit Schrecken, glaubt er doch der Vater des unehelichen Kindes von Elisabeth zu sein.
Um dies zu verheimlichen, versuchen nun Bruno und sein Freund Bernhard das Klassentreffen zu verhindern.

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Main-Echo 2004

Und immer kommt alles anders…

Mönchberger Theatergruppe „Die Gesetzbücher“ zu Gast im „Theater in der Post“
Sport als letzte Rettung: „Das verflixte Klassentreffen“ der Mönchberger „Gesetzbücher“ mit (von links): Oliver Reinfurt, Eleonore Knapp, Gebhard Motzel, Reinhold Keller und Alois Miltenberger. Foto: Patrizia Ehser

Mespelbrunn. Ein „verflixtes Klassentreffen“ bringt das Leben von Bruno und seinem besten Freund Bernhard ganz schön durcheinander. Mit dem Stück war am Wochenende die Mönchberger Theatergruppe „Die Gesetzbücher“ bei der Spessartbühne im „Theater in der Post“ zu Gast. Bruno (Reihold Keller) lebt eingezwängt zwischen der resoluten Ehefrau Caroline (Renate Miltenberger) und der pfiffigen Oma (Eleonore Knapp). Nur manchmal – nach der wöchentlichen Gesangsprobe – entflieht er dem engen Korsett und schlägt über die Stränge. Die Folgen bleiben nicht aus. Regelmäßig ereilt ihn eine Schimpftirade seiner Frau. Die gilt dann auch dem gemeinsamen Sohn Markus (Oliver Reinfurt), der dem Vater in nichts nachsteht. Um sie vom Schimpfen abzulenken, liest er aus der Zeitung einen Artikel über ein Klassentreffen vor. Das hätte er besser gelassen! Denn er hat nicht nur eine ehemalige Klassenkameradin zur Frau, sondern auch einst ein Techtelmechtel mit einer Klassenkameradin angefangen. Nur Freund Bernhard (Gebhard Motzel) weiß, das Bruno jahrelang Alimente für seine Tochter zahlte.
Ausgerechnet diese Klassenkameradin soll zum Klassentreffen kommen. Das haben sich seine Frau und Bernhards Frau Leni (Anette Breunig) fest in den Kopf gesetzt und schreiben mit Hilfe der Dorftratsche Lieselotte (Anita Keller) die Einladung. Bruno will den Brief an die Klassenkameradin abfangen. Weil Postbote Kurt (Timo Stenger) freiwillig nicht hilft, greifen Bruno und Bernhard zu schärferen Mitteln. Unterstützung bekommen sie von Franz (Alois Miltenberger). Wirt im Vereinsheim.
Als der damalige Schwarm aller Mädchen sein Kommen und eine Überraschung ankündigt, ist die Freude groß: die Frauen freuen sich auf ein Wiedersehen mit dem blonden Charmeur, die Männer erwarten sich Großes von dessen Ehefrau. Als Johannes (Werner Becker) mit Gattin Elisabeth (Alexandra Seufert) und Tochter Lucy (Jasmin Haber) eintrifft, ist die Überraschung groß: Elisabeth ist die besondere Schulkameradin, die Bruno nicht dahaben wollte. Aber es kommt alles anders, als geglaubt – auch das Publikum ist vom Schluss überrascht. Bis dahin wurde drei Stunden bester Unterhaltung geboten. Schauspieler, die vor Spiellust nur so schäumten, witzige Dialoge und eine ansprechende, sichere Regie. Die lag in Händen von Reinhold Keller und Werner Becker.
Von den durchwegs sehr guten Darbietungen der Schauspieler sind zwei besonders erwähnenswert: Eleonore Knapp, die pfiffig und schwungvoll ihre Rolle als etwas schrullige, aber lebensoffene und schlaue Oma mit Bravour gab, und ihres fortgeschrittenen Lebensalter wegen nicht auf „alt“ geschminkt werden musste. Und Alexandra Seufert: Sie hat die Rolle der Elisabeth an einem Tag einstudiert, weil die Schauspielerin kurzfristig ausfiel. Trotzdem machte auch sie der Souffleuse Ludwina Weis wenig Arbeit. Für die Maske war Erika Zöller verantwortlich, die Technik managte Ronald Reinfurt mit Team.
Weiter Aufführungen: 7.,8.,14, und 15. Mai in der VfL-Turnhalle Mönchberg.

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Top-Schop vom 24.03.

Theatergruppe Mönchberg zeigt „Das verflixte Klassentreffen“

Mönchberg. Die Theatergruppe „Die Gesetzbücher“ Mönchberg führen das Lustspiel in drei Akten von Regina Rösch „Das verflixte Klassentreffen“ auf: Es ist Samstagmorgen! Bruno wäre am besten heute nicht aufgestanden. So hätte er sich am Frühstückstisch nicht nur das Gezeter seiner Frau Caroline und der Oma erspart, er hätte auch nicht aus der Zeitung von einem Klassentretten vorgelesen. Dieses löst nämlich für ihn eine Lawine von Unannehmlichkeiten aus. Denn Caroline und ihre Freundin Leni planen sofort ein Klassenfreffen für ihren Jahrgang. Es soll auch der vor Jahren nach Amerika ausgewanderte Mädchenschwarm Johannes und die nach der Schulzeit plötzlich verschwundene Elisabeth eingeladen werden. Aufgeführt wird das Lustpiel im Pfarrheim Mönchberg und in der VfL Turnhalle.

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Main-Echo

Unannehmlichkeiten kommen lawinenartig

Theatestück in Mönchberg – Premiere am Samstag

Mönchberg. Die Theatergruppe „Die Gesetzbücher“ tritt nach fast einjähriger Probenarbeit mit einem neuen Theaterstück an die Öffentlichkeit. Premiere ist im Pfarrheim St. Wendelin am Samstag, 20. März, um 20 Uhr. Zu sehen ist das Lustspiel „Das verflixte Klassentreffen“ von Regina Rösch, umgeschrieben in Mönchberger Mundart.

Das Stück beginnt an einem Samstagmorgen am Frühstückstisch des Ehepaars Bruno und Caroline Holzheimer und dessen Sohn Markus, gespielt von Reinhold Keller, Renate Miltenberger und Oliver Reinfurt.
Bruno Holzheimer wäre am besten nicht aufgestanden. So hätte er sich nicht das Gezeter seiner Frau Caroline und der Oma (Eleonore Knapp) anhören müssen. Er hätte ihnen auch nicht aus der Tageszeitung von einem Klassentreffen vorgelesen. Das löst für ihn nämlich eine Lawine von Unannehmlichkeiten aus. Denn Caroline und ihre Freundin Leni (Anette Breunig) planen spontan ein Klassentreffen für ihren Schuljahrgang. Es soll auch der vor Jahren nach Amerika ausgewanderte Mädchenschwarm Johannes (Werner Becker) und die nach iher Schulzeit plötzlich verschwundene Elisabeth (Daniela Kollonitsch) eingeladen werden. Bruno vernimmt das mit Schrecken, glaubt er doch, der Vater des unehelichen Kindes von Elisabeth zu sein. Um den daraus eventuell entstehenden

Komplikationen zu entgehen, versuchen Bruno und sein Freund Bernhard (Gebhard Motzel) das Klassentreffen zu verhindern. Soviel vom Inhalt des Stückes. Mehr soll an dieser Stelle nicht verraten werden. In den weiteren Rollen sind zu sehen: Postbote Kurt (Erich Österlein und Achim Bauer), Lieselotte die Dorftratsche (Anita Keller), Franz der Wirt vom Vereinsheim (Alois Milternberger) und Lucy, die Tochter von Elisabeth (Jasmin Haber). Die Regie führen Reinhold Keller und Werner Becker. Souffleuse Ludwina Weis. Maske Erika Zöller und für die Technik ist Ronald Reinfurt verantwortlich.
Nach Angaben von Regisseur Reinhold Keller beginne die Probenarbeit schon im März. Ein passendes Stück werde unter bis zu 30 Leseproben ausgesucht und umgeschrieben, damit die Figuren besser zu den Schauspieler passen.

Außerdem würden örtliche Begebenheiten eingearbeitet. Diese Arbeit müsse bis Anfang September abgeschlossen sein. Requisiten und Kulissen würden von der Gruppe selbst hergestellt oder beschafft. Bis zur Premiere leisten die 15 bis 17 Mitglieder der Theatergruppe bis zu 2500 Stunden. Die Einnahmen werden übrigens der Pfarrgemeinnde gestiftet, einen Teil erhält der VfL. Armin Miltenbergern